Rase´s TBE "Nachsorge"

  • Ich würde gerne in 1-2 Wochen, wenn das bisschen Honig in den HR hoffentlich trocken genug ist, folgendermaßen vorgehen:

    1. Neue, begattete Kö im Ausfresskäfig auf MW in einen BR mit Absperrgitter, darauf 2-3 HR Zander über Bienenflucht. Am nächsten Tag abräumen, Volk an neuen Stand und Honig schleudern. Nach ein paar Tagen mit Oxalsäure behandeln.

    2. Flugling mit alter Königin und den abgeschüttelten Bienen der BW auf neuen MW machen, 1 alte BW im Flugling belassen, Fütterer drauf, nach 3-4 Tagen alte BW raus und mit Oxalsäure behandeln. Ggf. im Herbst umweiseln.

    3. Die BW in Brutsammler. Dabei neue begattete Kö in Ausfresskäfig im unteren BR, darüber ASG, dann die gesammelten BW. Reichen 10-12 BW Zadant? Die Brut auslaufen lassen und dabei Oxalsäure sprühen als Blockbehandlung. Welches Intervall ist da empfehlenswert? Alternativ nach ca. 10 Tagen alle BW raus und einschmelzen und anschließende Oxalsäurebehandlung.

    Hab ich das soweit alles richtig verstanden? Wäre Mitte Juli noch früh genug, um aus den 3 verschiedenen Volksteilen ausreichend starke Völker zur Überwinterung zu bekommen?

  • 3. Die BW in Brutsammler. Dabei neue begattete Kö in Ausfresskäfig im unteren BR, darüber ASG, dann die gesammelten BW. Reichen 10-12 BW Zadant? Die Brut auslaufen lassen und dabei Oxalsäure sprühen als Blockbehandlung. Welches Intervall ist da empfehlenswert? Alternativ nach ca. 10 Tagen alle BW raus und einschmelzen und anschließende Oxalsäurebehandlung.

    Müsste gehen. Wobei ich Oxalsäure sprühen als Blockbehandlung (alle drei/vier Tage) als eine Qual für Bienen und Imker empfinde und lieber entweder Deine Alternative nehmen würde oder nach 8 Tagen Zellen brechen und erst dann die begattete zugeben.

  • Empfehle, 2 komplette Zargen mit Brut. Diese nachziehen lassen, 2 Tage vor Schlupf die Zellen brechen. Danach neue Larven zur Nachschaffung anbieten. Behandeln, wenn alles geschlüpft ist, aber spätestens, wenn wieder junge Larven da sind. Mit Dampf könnte man periodisch 2-3 mal behandeln.


    Gruss

    Ulrich

  • Eine Frage zur TBE:

    Ich habe dadurch , dass in diesem Frühjahr alle bereits schon entnommenen noch vollen Futterwaben nach und nach wieder zugehängt werden mussten, jede Menge ausgebaute Leerwaben. Ist es sinnvoll, diese bei der TBE zu benutzen oder doch lieber Mittelwände zu geben?

    Gruß

    Rolfpaul

  • im Frühjahr sind 1-2 HR-Zargen Leerwaben je Volk von Vorteil --wegen Motten unbebrütet ohne Pollen- da kann sofort eingelagert werden und man kann auch beim Entnehmen der Rapshonigräume sofort saubere Leerwaben für die Robinie unter die Bienenfluchten gesetzt werden.

    Mit leere BR-Waben kann man nach Spättrachten noch TBEs durchführen oder auch noch späte Ableger aus Begattungskästen erweitert werden.

  • Rolfpaul: Da kommt es auf das TBE-Konzept an, das Du anwenden willst. Mit MW kann man die Königin einige Zeit lenken, nur dort zu stiften, wo bereits Zellen vorhanden sind - ohne sie dabei einzusperren.


    Von bereits ausgebauten LeerW lassen sich - am besten bei kalter Umgebungstemperatur - die Zellwände wieder abstoßen und so auf MW zurückstutzen:

    - Abstoßen mit einer Spachtel, Kelle o.ä. (für Kleinmengen) oder

    - mit einer Vorrichtung nach dem Prinzip des Zieheisens (über Wachsplitterauffangwanne fest installiert -> Wabe drüberziehen).

  • Ich habe am Montag meine erste TBE gemacht und dabei zwei Brutableger erstellt. Heute habe ich nach 4 Tagen reingeschaut um eventuell bereits verdeckelte Zellen zu entfernen.

    Beim ersten Brutableger gab es 6 Zellen, alle noch offen. Beim Zweiten leider gar keine :( (3x durchgeschaut).


    Ich sehe jetzt für mich zwei Möglichkeiten:

    - Warten bis ein Flugling frische Stifte hat und eine Wabe klauen.

    - Vom ersten Brutableger eine Wabe mit einer Zelle nehmen und rüberhängen.


    Welche Variante würdet ihr wählen?


    Gruss

    Roland