Rase´s TBE "Nachsorge"

  • Wenn es ausgebaute Waben gibt, haben die auf MW oftmals keinen Bock. Sind nur MW da, dann bauen die wie ein Schwarm. Bei Gemisch hatte ich noch nie so richtig Erfolg. Besser wegnehmen und ggf. später wieder ein paar Futterwaben zuhängen.

    Genau so habe ich es letztes Jahr beobachtet. Die dümpelten noch im September auf halb ausgebauten MW rum.

    Dieses Jahr habe ich nur MW zur TBE gegeben, die wurden und ohne Lücken ausgebaut.

  • Wie transportiert ihr eure Rähmchen mit Mittelwänden für die TBE zum Stand?

    So große IKEA Boxen kosten ja mit Deckel kaum weniger als eine Zarge, können dafür aber auch nichts anderes.

  • JaKi : Zargen sind toll für den Transport und die Lagerung von Rähmchen, mit oder ohne Bienen. Dafür wurden sie erfunden und das klappt gut. Davon sollte man immer welche übrig haben, werden ja auch anderweitig verwendet beim Einfüttern oder Transport der Honigrähmchen. Habe über die Plasteboxen nachgedacht. Sind Schweineteuer und müssen extra gelagert und gereinigt werden. Eigentlich nutzlos, wenn genug Zargen da sind.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich gestehe, habe auch ein paar Plastikboxen, nutze die aber nur für Mini-Rähmchen. Das sind die Stapelboxen von Ikea im 1€ Preissegment, die auch gerne als Futtertrog in manchen Imkerkursen empfohlen werden. Die brauchen, wenn unbenutzt wenig Platz.

  • JaKi, Du musst die Brutwaben doch auch abtransportieren. Ich habe DD Holzbeuten. Die Brutscheunen mache ich aber mit Frankenbeuten, Styropor. Und zuerst sind da eben die neuen Rähmchen drin.

    Stabil, sicher, viel besser als irgend welche Kisten.


    Gruss

    Ulrich.

  • Rähmchen in Bananenkartons und am Stand in Zargen.

    (in einen Bananenkarton passen 35-37kg Zucker je 1kg)


    wenn Plastikboxen- nur ein System- damit ineinander stapelbar, und bei unterschiedlichen Höhen, gleiche Deckel-

    ich habe etwa ein Dutzend für Bienen und Haushalt- DIRK von Hornbach

    Nachteil der transparenten- keine schweren Lasten, stoßempfindlich bei Kälte, bei Sonne aufheizen(Mittelwände wellen!) , z.T. nicht UV-beständig

  • Brutraum 10 er Dadant mod., Honigraum 10 er (9) Langstroth 2/3, (159mm)

    Meine zwölfer Holzhonigräume habe ich alle auf 159 mm aufgedoppelt. Deshalb kann ich da problemlos mit arbeiten. Mini Plus hat auch 159mm.


    Gruss

    Ulrich

  • Im Vortag von Ludger Merkens hast du auch gezeigt, dass eine TBE mit anschließender Oxalsäure Behandlung auch 7Tage vor Ernte möglich ist.

    Jetzt würde ich diese gerne umsetzen, damit die Arbeitsspitzen etwas entzerrt sind.

    1) Funktioniert diese Methode, wenn in der Woche nach der TBE nur noch Läppertracht herrscht? Die Honigräume bleiben ja drauf und nach dem abschleudern wird direkt eingefüttert. Oder bauen die Bienen eine Woche später die Mittelwände nicht mehr so schön aus? Ich würde sie erstmal mit Sirup: Wasser 1:1 füttern.

    2) Die Völker sind derzeit rappelvoll mit Bienen. Würde es funktionieren, dass ich den starken Völkern 1 Woche nach der TBE bzw. Am Tag der Ernte zwei Honigräume mit Bienen klaue? Damit will ich zusätzlich ein paar Völker aufbauen, indem ich die Honigräume zu einer Königin runterfluchte. Wieviele Honigräume nimmt man dabei am besten 3 oder 4?


    Vielen Dank schonmal!

  • 2) Die Völker sind derzeit rappelvoll mit Bienen. Würde es funktionieren, dass ich den starken Völkern 1 Woche nach der TBE bzw. Am Tag der Ernte zwei Honigräume mit Bienen klaue?

    Das kommt drauf an wieviele Bienen in den Brut- und Honigräumen sind. Ich finde, nach der TBE muss ein Brutraum so voller Bienen sein, dass kaum noch welche reinpassen. Wieviele Honigraumbienen man dann wegnehmen kann, bis das immer noch so ist, muss man am Volk beurteilen.