Rase´s TBE "Nachsorge"

  • Für wie lange müsste der Brutsammler denn an einen anderen Standort gebracht werden? Reicht es wenn er dort 4 Wochen steht und behandelt wird um ihn dann wieder an den Heimatort zu stellen?

    Ist die Räubereigefahr an dem anderen Standort nicht auch vorhanden?

    Frage deshalb weil ich mein Volk bei einem Bekannten am Stand evtl. zwischenparken kann.

  • Vier Wochen reichen! :thumbup: Räubereigefahr ist nie ganz auszuschliessen, aber es macht schon etwas aus, ob der nächste Stand mehrere 100m oder nur wenige 100cm entfernt ist. ;)

  • Frage deshalb weil ich mein Volk bei einem Bekannten am Stand evtl. zwischenparken kann.

    Wenn dein Bekannter starke Völker an dem Stand hat, kannst du den Sammler auch bei dir lassen.

    Würde ich nicht zu hundertprozent unterstreichen.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Spender-Völker sich beim ausrauben eines weisellosen Volks noch leichter tun als fremde Völker.

    Wird eine Mischung aus heimfliegenden Bienen und irgendwie bekannten Bienen sein.

    Sobald die eine Legende Königin haben, finde ich ist die Fluglochwache einfach gegenüber allen fremden Bienen intensiver.

    Ist aber halt meine persönliche Beobachtung und kann sein, dass andere das Gegenteilige beobachten.

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    Aktuell 6 Buckfast Völker auf 12er Dadant.
    Ziel 6 starke Völker einwintern.

  • Man stellt keinem anderen Imker Brutsammler vor den Stand. Hier geht es um einen Sammler, den kann man der Urgrossmutter in den Garten stellen. Wo ist das Problem einen Standplatz, abseits von anderen Imkern, für ein Volk, bei Freunden oder Bekannten zu rekrutieren?


    Gruss

    Ulrich

  • Man stellt keinem anderen Imker Brutsammler vor den Stand. Hier geht es um einen Sammler, den kann man der Urgrossmutter in den Garten stellen. Wo ist das Problem einen Standplatz, abseits von anderen Imkern, für ein Volk, bei Freunden oder Bekannten zu rekrutieren?


    Gruss

    Ulrich

    die Zeit !

    Und auf den Friedhof zur Urgroßmutter kann ich ihn auch nicht stellen. Ist eben schwer einen "einsamen" Standort mal auf die schnelle zu finden.

  • Ja genau das ist ja das Problem. Das war sonst immer mein Quarantänestand aber jetzt sind da halt andere Bienen.


    Ist irgendwie auch gar nicht so einfach ein Platz zu finden wo keine Bienen in der Nähe sind.

  • Hallo zusammen!

    Ich habe auch eine TBE-Frage. Für Samstag ist das Oxalsäuresprühen vorgesehen. Nun prognostiziert die Wetterapp neuerdings eine leichte Regenwahrscheinlichkeit für Samstag abend.

    Zwei Völker stehen überdacht. Könnte man sich bei den anderen 6 mit einem Regenschirm behelfen? Oder bei leichtem Regen lieber nicht sprühen? Weit verschieben kann man das Sprühen ja nicht, damit das Brutnest nicht zu weit fortschreitet und die Milben nicht wieder abtauchen. :/

    Bleibt abzuwarten, ob die Prognose überhaupt so zutrifft, aber ich wollte trotzdem mal fragen, wie eure Erfahrungen mit Oxalsäure-Sprühbehandlung bei leichtem Regen sind.

  • Farbenfroh Sieht bei mir ähnlich aus. Ich werde deshalb wohl am Freitag statt am Samstag behandeln. Meines Erachtens muss die Behandlung nicht zwingend genau sieben Tage nach der Entnahme der Brutwaben erfolgen. Ein Zeitfenster von fünf bis sieben Tagen nach der Brutentnahme dürfte mehr oder weniger ideal sein. Wichtig ist ja vor allem, dass die Bienen schön verteilt sitzen.

  • Wenn ich mich richtig erinnere wird bei TuB von Liebig doch auch das Muttervolk mit neuem Boden auf den Flugling gestellt. Da müsste dann doch auch Räuberei einsetzen, wenn der das an selben Stand macht, oder?

  • Wenn ich mich richtig erinnere wird bei TuB von Liebig doch auch das Muttervolk mit neuem Boden auf den Flugling gestellt. Da müsste dann doch auch Räuberei einsetzen, wenn der das an selben Stand macht, oder?

    Ja - das habe ich mehrfach berichtet bekommen, dass genau dieses Problem besteht. Trotz drastisch verkleinertem Flugloch. Natürliche Tracht hilft sicherlich. Evtl. hilft Futterteig in ALLEN Einheiten.

  • Da müsste dann doch auch Räuberei einsetzen, wenn der das an selben Stand macht, oder?

    Es ist nicht so, dass ein Brutling am Stand automatisch Räuberei auslöst. Da müssen noch andere Faktoren dazu kommen (z.B. sehr schwach gebildet). Ich hatte mit meinen Brutscheunen da nie Probleme, wenn ich nicht irgendwie geschludert haben (z.B. mit dem Futter gekleckert).

    Was gegen Räuberei grundsätzlich hilft, ist, die Völker alle laufend und ausreichend zu füttern, was nach dem Abernten und der TBE/TuB ja geboten ist.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)