Rase´s TBE "Nachsorge"

  • Ich war Montag auch etwas gestresst und ein paar Antworten sind offen bzw. habe ich bestimmt überhört.

    -Brutentnahme, einfüttern usw. alles verstanden.

    1. Frage: Sprühbehandlung des WV, wann ? Gleich nach TBE oder nach 7 Tagen mit Entnahme der FaW?

    2. Frage: WV nach 7 Tagen FaW raus, MW rein, bei DN, 2. Zarge drauf und wieder einfüttern , richtig?

    3. Frage: Wenn 2-Zargig Segeberger ca. 38kg erreicht, schon winterfertig eingefüttert ?

    4. Frage: Brutscheune auch gleich füttern. Nach 21 Sprühbehandlung. Füttern und evtl. 2 Zarge drauf?


    Rest war klar!

  • Frage noch aus der PDF von Kleingartendrone:

    Was ist eine bebrütete Leerwabe? Widerspricht sich etwas, oder?

    Ansonste dehr interessanr, aber für mein 1. Imkerjahr doch etwas tricky :/

    Habe da auch den Sprung zwischen Brutsammler und offenen Kunstschwarm nicht verszanden?

    Seite 10 auf 11.

    Aber ansonsten könnte man doch als Brutsammler auch einen Ablegen nehmen, oder?

  • Ich mache 2 OS-Behandlungen nach TBE, am 3.Tag und am 6. Tag. Zwei deshalb, weil zu dieser Jahreszeit viele Bienen unterwegs sind und von der Behandlung nichts mitkriegen. Ich schätze die Wirksamkeit einer OS-Behandlung auf höchstens 70%.

    Eine bebrütete Leerwabe ist eine bereits bebrütete leere Wabe.

    Gruß Ralph

  • Ich mache 2 OS-Behandlungen nach TBE, am 3.Tag und am 6. Tag. Zwei deshalb, weil zu dieser Jahreszeit viele Bienen unterwegs sind und von der Behandlung nichts mitkriegen. Ich schätze die Wirksamkeit einer OS-Behandlung auf höchstens 70%.

    Eine bebrütete Leerwabe ist eine bereits bebrütete leere Wabe.

    Gruß Ralph

    Danke Dir


    Gruß Bernd

  • Bernd 1963 Eine totale Brutentnahme (fast egal, nach welcher Methode) sieht zu Beginn immer nach einer komplizierten und aufwendigen Sache aus. Wichtig ist, dass Du Dich für eine bestimmte Methode entscheidest und diese haargenau nach Anleitung durchführst. Mir hat es beim ersten Mal geholfen, mir einen Plan mit dem Datum und dem Wochentag für jeden Eingriff zu erstellen und alles im Kopf einmal (okay, ich gebe zu: HUNDERTMAL! Zig schlaflose Nächte! ;) ) durchzugehen. Dann beginnst Du, ziehst es durch und denkst Dir anschliessend: Ist das wirklich alles gewesen? :) Weil wenn man es mal gemacht hat, sieht man, dass es weder kompliziert noch aufwendig ist. :) Viel Erfolg! Das Video von rase werde ich mir wohl erst am Wochenende ansehen können, aber da freue ich mich schon richtig drauf.

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Ich mache 2 OS-Behandlungen nach TBE, am 3.Tag und am 6. Tag. Zwei deshalb, weil zu dieser Jahreszeit viele Bienen unterwegs sind und von der Behandlung nichts mitkriegen. Ich schätze die Wirksamkeit einer OS-Behandlung auf höchstens 70%.

    Eine bebrütete Leerwabe ist eine bereits bebrütete leere Wabe.

    Gruß Ralph

    Aber in Deiner PDF beschreibst Du ein Verfahren ganz ohne Sprühbehandlung, oder?

  • Hallo,

    Königin auf Mittelwände darüber Bienenflucht und gefüllte Honigräume. Das ist scheint eine bekannte und bewährte Methode zu sein, nur ich habe da einen Denkfehler.

    Der bequemste Weg ist ja neben dem Ursprungsvolk so etwas aufzubauen. Gibt es da keine Probleme wegen Räuberei , oder Bienen die zurückfliegen ? Oder verschließt man das Flugloch, ist ? Ist ja nicht so toll im Sommer.

    Kann man die Honigräume ohne Boden auf einen Anhänger setzen, 5 km fahren und dann auf die Bruträume mit Königin aufsetzen, oder ist das zu gefährlich wegen verbrausen ? Morgens früh gemacht.

    Alles mit Bruträumen auf den Anhänger aufbauen, an Platz X fahren Fluglöcher auf. Nach 24 Stunden an den neuen Standplatz bringen, Honigzargen runter und Volk endgültig aufstellen. Dann braucht man die Honigräume mit dem Brutraum nicht komplett vom Anhänger zu heben.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Weil ich als Zweiraumwohnungsfan mich nicht verbiegen muß mit der Rähmchenerneuerung, ist die TBE vor allem eine Möglichkeit, die Varroa zu bekämpfen und das ohne irgendwelche Säuren, jedenfalls nicht bei den WV. Dann ist die TBE wirklich einfach und gibt mir das gute Gefühl den besten Honig zu haben und der beste Imker aller Zeiten zu sein ( schön blöd, aber so isses ). Bei der beschriebenen bzw. von rase besprochenen TBE werden verschiedene imkerliche Großbaustellen gleichzeitig bearbeitet. Sehr praktisch. Wabenhygiene, Völkererneuerung, Varroabekämpfung, Ablegerbildung, Abschleudern und Einfüttern. Alles in einem Vorgang. Falls es Euch gelingt auch noch die Auswinterung, das Aufsetzen der HR und die Schwarmverhinderung einzubinden, habt ihr es geschafft, alle imkerlichen Arbeiten in einem Rutsch zu erledigen.
    Für uns Zweiraumfuzzis geht es einfach nur darum, die gedeckelte Brut zu einem optimalen Zeitpunkt aus dem Volk herauszunehmen, weil dort die allermeisten Varroen drin sitzen. Bin ich ehrgeizig, nehme ich auch noch die nächste Fangwabe raus. Das ist es auch schon. Ich beschreibe das Verfahren Muggels oft so, daß ich die Varroen nicht bekämpfe indem ich Chemikalien in die Beute kippe sondern indem ich die Varroen händisch aus den Völkern entferne. Ich nehme sie mit der Hand ganz einfach aus dem Volk heraus. Und genauso, wie ich bei meinen Rezepten nicht jedes Mal erwähne, daß der Backofen vorgeheizt werden sollte, so erwähne ich auch nur ungern, daß die nun fehlenden Brutbretter durch Mittelwände ersetzt werden. Ist klar.

    Was ich sagen will und das hat rase auch durchblicken lassen, geht das Verfahren auch ohne OS. Auch wenn er deutlich gemacht hat, daß er es aus Sicherheit lieber mit OS macht.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang, der Chemie aus Ekel abgewählt hat

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • PS. In diesem Zusammenhang bin ich für die Nominierung von rase für den nächsten Grimmepreis. Setzt sich praktisch nackt vor eine weiße Rauhfaserecke, spricht in Rätseln und trotzdem hängen wir über eine Stunde an seinen Lippen 👄. Das hat einen Grimmepreis verdient, denke ich.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang, nein, nein, ich will kein Kind von ihm

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.