Bienen verbauen das Absperrgitter in der Segeberger Beute

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    Das ist den Bienen auch vollkommen egal.

    Wenn die wollen, bauen die alles ordentlich zu, weil sie „denken“, daß alles, was oben nicht angehängt ist, runterfällt.

    Englisch können die evtl. auch nicht. Ich habe noch keine Beute erlebt, bei denen nicht alles und jedes zugebaut und auch voll Nektar getragen wird, wenn es nur reichlich Tracht gibt.

    Wenn man par Tage warten kann, ist das Anbauwachs wenigstens trocken, was Kollateralschäden weitgehend vermeiden hilft.

    Keine Ahnung, woher die „Abstandsregel“ kommt - sie ist nicht allgemeingültig.

    Grüße Ralf

  • Abstand ja, wenn aber irgend etwas wie Folie schlappert oder bei Erschütterungen schwingt, wird es fixiert, auch Rähmchen- die zwar über Rechen im Abstand stehen, und trotzdem oben und unten immer wieder mit Wachsbrücken zueinander fixiert werden. Das hält manchmal selbst bei Umkippen der Karre noch zusammen. Erdbebensicher.

    Da dürfte es auch eine Rolle spielen, welchen Schwingungen der Stock ausgesetzt ist (zB Schwerlastverkehr, Maschinenanlagen oder regelmäßig Überschallknall). Bei einem Stand ernte ich mehr Wachs und Propolis bei jeder Kontrolle.

    Ich werde mal ein paar Korken auf 5mm schneiden und als Distanzstück auf die OT legen.

  • Alles richtig, aber:

    Bei den Segebergern ist der volle Beespace ohne das Absperrgitter eingestellt.

    Kommt das Absperrgitter dazu, macht es den Beespace um die Stärke des Absperrgitters kleiner.

    Es gibt zwar ein wenig Platz für die Bienen untern dem Absperrgitter, sozusagen auf den Oberträgern, aber der Abstand zwischen Absperrgitter und den Unterträgern des HR darüber ist quasi gleich Null. Dadurch wird das ASG gerne mal von unten an die Unterträger des HR angebaut, was extrem unschön ist (siehe #1).

    Lösung sehe ich tatsächlich nur wie von Kiki in dem Link gezeigt oder mit einem Zusatzrahmen mit eingelegtem ASG wie bei Dadant, auf Segeberger umgebaut.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Das festkitten stört mich auch sehr und verleidet es mir, die Kisten zu öffnen. Ich habe dieses Problem sowohl bei metallenen ASG als auch bei Kunststoffgittern. Meistens hängen die an den Unterträgern.


    Würde es bei den Segebergern funktionieren, die Rämchen im Brutraum ein paar mm tiefer zu hängen? Vielleicht, indem man die Auflageschienen verändert, so, dass die Ebene, wo die Rämchen aufliegen, ein paar mm tiefer legt? Ich habe ein paar Amischienen, da würde es vielleicht reichen, die Kante abzuschneiden?! Ich habe DN1,5, da komme ich auch nicht in Versuchung, die Zarge weiter oben einzusetzen.


    Bei den Kunststoffgittern kommt noch hinzu, dass diese hinter dem Schied im Leerraum etwas durchhängen und daran vermehrt Wildbau errichtet wird. Daher mag ich die Kunststoffgitter nicht. Geht es nur mir so?


    Grüße vom Berliner Stadtrand

  • Daher mag ich die Kunststoffgitter nicht

    Die dicken gegossenen Kunststoffabsperrgitter werden verbaut wie die Pest. Die wölben sich nach kurzer Zeit und werden dann meist die an den Unterträgern festgebaut.
    Die gestanzten finde ich zur Not noch besser.
    Selbst habe ich nur noch metallene in Verwendung, aus Edelstahl und verzinkte.

    Was ich festgestellt habe ist, dass das verbauen sehr von der Herkunft der Bienen abhängt.
    Ich habe Herkünfte die verbauen und bei anderen sieht das Gitter fast aus wie neu.

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...