Bienen verbauen das Absperrgitter in der Segeberger Beute

  • Ich bin gerade echt etwas deprimiert (mal davon abgesehen, dass es heute keine gute Idee war, eine kurze Hose zu tragen), hattet ihr auch schon mal mit so etwas zu kämpfen?

    Hallo Peter,

    es gibt für Segeberger die ASG in Metall. Diese liegen auf dem inneren Rand der Beutenwandung (also innerhalb des Falz'). Zwischen dem ASG und den Oberträgern der Bruträhmchen ist noch soviel Platz, dass Bienen sich zwischen OT und ASG bewegen können

    Ebenso reicht der Platz zum UT des ersten HR-Rähmchens aus, dass die Bienen sich dort bewegen können. So hat man zwar ab und zu Wachsablagerungen (Brücken) am ASG, aber nicht großflächig.


    Welche ASG hast Du ?

  • Moin,


    Ich verwende ASG aus Edelstahl, so wie du es beschreibst sollte es bei mir auch sein, nur werden sehr großflächige Wachsbrücken gebaut.


    Beste Grüße


    Peter

  • Zwischen dem ASG und den Oberträgern der Bruträhmchen ist noch soviel Platz, dass Bienen sich zwischen OT und ASG bewegen können

    Hallo, das möchte ich sehen. Bei meinen Segebergern schließt die Oberkante Rähmchen bündig mit der Oberkante Falz ab, dann kommen 8 mm Platz und dann schon die Unterträger, bzw. Deckel.

    Bis bald

    Marcus

    mehrere Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, xx Miniplus,

  • Oh, geschrieben und nicht abgeschickt^^:

    Diese liegen auf dem inneren Rand der Beutenwandung (also innerhalb des Falz')

    Kannst du davon mal ein Bild einstellen? Es fällt mir gerade etwas schwer mir vorzustellen, wie das Gitter ohne Rahmen den vorher doch stimmigen Beespace nicht stört. Stehen die Zargen dann innen auf dem Gitter und außen ist umlaufend die Materialstärke Luft? Oder haben die Zargen innen Luft in der Höhe, wenn kein Gitter eingelegt ist? Das zweite ergäbe für mich noch einen Sinn, aber der Beespace würde trotzdem um Materialstärke verkleinert.

  • Ich verwende die gespritzten Rundgitter. Die bleiben bei Abnahme der untersten Honigzarge meist an deren Unterträgern hängen. Ich lasse das Absperrgitter dort hängen und setze die Zarge mit Absperrgitter nach der Arbeit im Brutraum wieder auf.

    Bei Abnehmen der unteren Honigzarge können Waben aus dem Brutraum hochgezogen werden. Wenn man die Zarge nicht hochzieht sondern hochkippt und dabei etwas dreht, kann man das meistens vermeiden.

    Von den Unterträgern abziehen muss ich die Absperrgitter nur dann, wenn ich mit der Honigzarge irgendetwas anstellen möchte. Im Normalfall bleibt diese Zarge aber die ganze Saison über unberührt als Futterreserve im Volk (wegen angepasstem Brutnest) im Volk; so besteht normalerweise keine Notwendigkeit, das Absperrgitter heraus zu lösen.

    Gruß Ralph

  • Aber das finde ich wirklich unpraktisch und es ist für mich ein triftiger Grund gegen die Segeberger Beute - bei allen Vorzügen, die ihr sonst nachgesagt werden. Vor allem, wenn man es auch anders kennt.

  • ich verwende aktuell nur noch die umrandeten Edelstahl-ASG- die liegen auf und bei 2 Wochen Intervall bleiben sie meist an den OT des BR hängen, ich säubere jedes Mal das ASG und OT grob, bei längerer Verweilzeit drücke ich mit dem Stockmeissel in der Wabengasse das ASG an der Ecke des Aufhebelns, damit es sich von den UT des 1.HR löst.

    Bei der TBE ist geplant die Plast-Auflageleiste durch 5mm tiefer gefräste aus Holz zu ersetzen, damit der Beespace oben mit ASG stimmt.

    Gerade für Frühtracht und den Verkauf im Frühjahr bieten die Segeberger mehr Vorteile als die DNM-Holzzargen oder Dadant, die ich seit letztem Jahr mit 2xStyroporschieden(Wagner) überwintere bzw im Januar/Februar schiede.


    Gibt es ähnliche Probleme mit den Frankenbeuten?

  • Musste erst mal ein paar Fotos machen...


    Kannst du davon mal ein Bild einstellen?

    Hallo, das möchte ich sehen.

    Ich habe es versucht, zu fotografieren - hoffe, man kann genug erkennen. Wie immer, haben wir alle recht: Das ASG liegt auf dem Falz auf, nicht dahinter. Das habe ich nicht korrekt beschrieben. Es bleibt ein kleiner Spalt von ca. 5 mm zwischen ASG und den OT, durch den sich die Bienen durchquetschen können. Dadurch werden sie beim Auflegen des Gitter nicht zwischen den OT und dem Gitter zerdrückt. Die Bienen auf den Fotos gehören zu einem Volk, das regelmäßig Wildbau hinter dem Schied anlegt - unabhängig von Füllung und Menge an Honigräumen. Es gibt solche Kandidaten, die halt Spaß am Bauen haben...


    Jetzt sind ein paar Fotos auf dem Kopf ... egal, Ihr könnt's Euch vorstellen.

  • Hallo Peter,


    ich kann dich sehr gut verstehen.

    Es gibt keine Lösung! Habe wirklich alles versucht und das halbe Internet leer gesucht,

    man muss damit leben ...

    Ich war davon so genervt das umgestellt habe.


    LG Rene

  • Hi,


    ich hab vor zwei Jahren mal einige Gitter mit einem Kantenschutzprofil


    umrahmt. ( Metallbau / Autozubehör ) Das funktioniert auf jeden Fall besser als ohne.


    Das Profil kann man mit Druck an den Seiten befestigen, in den Ecken jeweils ein V auskneifen, fertig.


    Sie werden erheblich weniger verbaut. Ich werde wohl diesen Winter wieder einige umarbeiten.


    Gruss Joachim

  • Guten Morgen zusammen!


    Es bleibt ein kleiner Spalt von ca. 5 mm zwischen ASG und den OT, durch den sich die Bienen durchquetschen können.

    Ich persönlich sähe exakt DA das Problem bzw. mindestens einen Teil desselben.

    In meinen Anfangszeiten hatte ich exakt diese Verbauproblematik teils auch in höchst unerfreulichem Ausmaß und habe da manch` Krise dran bekommen.

    Mittlerweile kommt es zwar immer mal wieder zu Verbau zwischen ASG und OT / UT, aber in gut erträglichem Ausmaß. Geil find` ich es mitnichten, aber es ist gut händelbar.


    Daher muss ich auch

    Meinst du mit: "liegt bündig auf den Oberträgern auf", dass das Absperrgitter tatsächlich Kontakt zu den Oberträgern hat? Wenn ja - dann erklärt sich dein Problem.

    widersprechen, denn meinen Erfahrungen nach wird alles was nicht ASG bündig auf OT ist igendwann zumindest stellenweise festgebaut. Dies fällt mir insbesondere bei Rähmchen auf, deren OT nach unten durchgebogen ist und somit den o.g. Spalt ergibt.


    Ich habe übrigens über die Jahre nichts an den ASG geändert, einzig die Völkerführung und Herkünfte habe ich für mich immer weiter optimiert.


    Gruß

    Patrick, bekennender Oberträger-sauber-kratz-Fetischist :wink:

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Moin,

    in meinen Augen eines der echten Schwachpunkte bei den Segebergern.

    Wie Rainer geschrieben hat, liegt das ASG aussen auf, der eigentliche Beespace wird durch das ASG auf ein Minimum reduziert und teilweise stehen die Rähmchen von den HR darüber direkt auf dem ASG auf. Ich hab da auch ein-zwei Kandidaten, die das regelmäßig verbauen.

    Da hilft derzeit nur: Kiste anheben, ASG mit Stockmeißel vorsichtig lösen und regelmäßig säubern (mach ich aber nur 1-2 Mal im Jahr;-))

    Ich hab da immer schon mal auf Dadant geschielt, die haben einen Rahmen, in dem das ASG drin liegt, sowas könnte ich mir bei den Segebergern auch gut vorstellen.

    Alternativ der Rahmen von Kiki (siehe link), nur mit den Holzstopfen ist es so eine Sache…...

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • beemax ich habe auch Segeberger Beuten und Metallabsperrgitter. Den Verbau kann man nicht ganz verhindern aber wenn die Stege direkt auf einem Rähmchen aufliegen, ist das nicht so schön. Weil sehr schlecht abzubekommen.

    Ich lege meine um 90 Grad gedreht auf den Brutraum.


    Absperrgitter