Das Sanieren von CPV (Chronischer Paralyse Virus)

  • Warum nicht die gleichen, die auch bisher schon diverse Forschungen bezahlt haben?

    Es gibt wenig Institutsmitarbeiter die sich ihr Forschungsfeld aussuchen können und falls doch dann müssen Geldgeber gefunden werden...

    Tun sie es nicht, ist CPV entweder nicht wichtig genug oder es müssen sich andere finden

    "wichtig" für wen, für die Bienen, die Imker oder für den Forscher? Wenn ein Forscher, sich für ein Forschungsgebiet, Sponsoren suchen muß, dann macht er das meist wenn es "wichtig" für in ist.


    Alternativ kann "Forschungsarbeit", von Instituten oder Firmen, auch in Auftrag ausgeführt werden, wie es oft bei Arzneimittelzulassungen passiert. Warum gibt z.B der DIB die "CPV Forschung" nicht in Auftrag, anstatt es dem Zufall zu überlassen?

  • Finanzieren könnte man das doch über die Bundesländer, die stattdessen lieber Edelstahl-Equipment & Co. bezuschussen, statt Geld in die Forschung fließen zu lassen?


    Wirft eine in den Raum, der weder Fördergelder, noch zielführende Forschungsergebnisse zur Verfügung standen, als die Kacke am dampfen war.

    Ich hoffe, dass ich sowas nie wieder erleben muss. Echt.

  • noch zielführende Forschungsergebnisse zur Verfügung standen, als die Kacke am dampfen war.

    Erzähl mal, jetzt hast Du mich neugirig gemacht. War diese "Kacke" bzgl. CPV? Was war dabei Deine Erfahrung?

    (Ich denke in 2020 hatte gefühlt jeder an irgend einem Stand etwas "CPV Befall mit entsprechender Erfahrung" - aber ich hatte nie einen "gefühlten Bedarf an Forschungsergebnissen", der Austausch mit betroffenen Imkern ist da für mich zielführender - entweder kann ich mir da besser helfen oder ich war verschont von der Stärke des Befalls - daher mein Interesse...)

  • manche Viren bekommt man nicht weg, nicht für die Ewigkeit...

    Guten Abend.


    Aus diesem Grunde, setze ich auf das Imunsystem/die Selbstheilung der Bienen.....Z.B. Umweiseln mit guter Pflege. Auch der Tausch des Standplatzes mit einem "Besseren" Volk, kann angeblich für die "Virenabwehr" bei einem kranken Volk, hilfreich sein.


    Nur bei Erregern, wo "ausgerottet" werden können, oder sich zumindest stark eindämmen lassen, würde ich eine andere Strategie wählen.


    Mir braucht dies kein Wissenschaftler erklären, oder belegen. Der Erfolg/Misserfolg, in der Praxis, ist bei mir von Bedeutung.


    Lg Sulz.

  • Vor gut sieben Jahren stellten Wissenschaftler fest, dass in Bienen, welche mit Neonics in Kontakt gekommen waren, ein Gen deutlich aktiver war. Jenes Gen soll die Produktion eines immundämpfenden Signalstoffs und damit die Vermehrung des DWV fördern. Daher erschiene es nicht als unwahrscheinlich, wenn das CBPV eine ähnliche Erfahrung macht.

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)

  • Vor gut sieben Jahren stellten Wissenschaftler fest, dass in Bienen, welche mit Neonics in Kontakt gekommen waren, ein Gen deutlich aktiver war. Jenes Gen soll die Produktion eines immundämpfenden Signalstoffs und damit die Vermehrung des DWV fördern. Daher erschiene es nicht als unwahrscheinlich, wenn das CBPV eine ähnliche Erfahrung macht.

    Für die Praxis, steht dann schon mal 2 Lösungen im Raum.


    Ist es nun sinnvoller, dieses "deutlich aktivere" Gen durch Zucht und Selektion, aus dem Bienenbestand zu "entfernen", oder auf den Einsatz von Neonics zu verzichten.....???


    Manche Entscheidungen, können recht schwierig sein, bei denen die Wissenschaft, kaum eine Hilfe ist.


    Lg Sulz.

  • ...Manche Entscheidungen, können recht schwierig sein, bei denen die Wissenschaft, kaum eine Hilfe ist.

    Das könnten seit zig Jahren möglicherweise erfolgreiche Nichtbehandler kennen.

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)

  • ...Manche Entscheidungen, können recht schwierig sein, bei denen die Wissenschaft, kaum eine Hilfe ist.

    Das könnten seit zig Jahren möglicherweise erfolgreiche Nichtbehandler kennen.

    Guten Abend Manne.


    In gewisser Weise, kann ich dies auch so bestätigen.....;)


    Nur eine "brauchbare" Lösung für die Praxis, ist es eben leider noch nicht.....Aber eine Lösung!!!!!!:P


    Lg Sulz.

  • Hallo Miteinander,

    im vergangenen Jahr hatte ich auch diese schwarzen Zitterbienen auf dem Stand. Eine Bienenprobe davon hatte ich nach Celle geschickt, und dort hat man dann den Verdacht bestätigt: CBPV - doch eine Empfehlung dagegen vorzugehen gab es nicht. - Also mußte ich alleine gucken, wie ich damit klarkomme.

    Ich habe dann eine Grube gegraben, alle Bienen dorthinein abgefegt (außer die Königin). Wer halbwegs gesund war, flog zurück nach Hause, wer sich dazu außerstande sah (die Kranken und die Jungen) blieb in der Grube...


    Das Volk erholte sich recht langsam, schwarze Zitterbienen waren nur noch vereinzelt zu sehen. Und im Sommer nahm das Volk an der Honigernte teil.


    Viele Grüße von Benjabien

  • Ich beobachte hier verhältnismäßig viele Krabbler vor den Beuten (je nach Volk wenn ich nachsehe zwischen 0-10), die mit dem Popo wackeln oder unkoordinert rumlaufen, teils im Kreis drehen oder auch auf den Rücken umkippen. An zwei Fluglöchern werden diese Bienen gezielt von den anderen vom Brett geschubst. Dazu verhältnismäßig viel Totenfall. Scheint mir mehr zu sein als letztes Jahr. Alles unter Vorbehalt, da ich letzten Februar noch nicht wusste wie CBPV aussieht und insgesamt noch kein Gespür für „viel“ oder „wenig“ habe. Mal sehen was das wird. Sie schleppen alle reichlich Pollen in mindestens 4 Farben an, insofern hoffe ich mal auf Heilung durch Massewechsel.