Klindworther Begattungskästchen

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    Ich habe mir ein paar von den Klindworther Begattungskästchen gebaut, die ich jetzt am Wochenende mal auf Erfolg kontrollieren will. Gebildet habe ich die mit ca. 250 ml Bienen.

    Ich bin mir jetzt leider total unsicher, wie ich die Königinnen dann umgesetzt bekomme. Die Kiste ist ja leider nicht erweiterbar. An die Waben kommt man wegen dem Stabilbau auch nicht heran. Ich würde die Königinnen, die ich nicht direkt benötige, gerne noch in Miniplus zwischenparken. Ableger im Standmass sind keine Alternative.
    Die haben aber alle noch offene Brut.

    Zwei Ideen hätte ich ich:

    1. Ich fische die Königin aus dem Begattungskästchen und setze die dann in einem Nicot Zusetzkäfig unter Zuckerteigverschluß in ein zerlegtes Mini. Ich würde das neue Mini mit zwei Brutwaben und einer Futterwabe bilden.

    2. Ich bilde das Mini wie vorher ohne Königin und setze noch eine Zarge auf, in das ich dann das Begattungskästchen mit der Königin und ihrem Gefolge auf die Oberträger lege, sodass die beiden Völker quasi zusammen wachsen können. Die Klindworther passen wunderbar in eine Minizarge.


    Gibt es andere Ideen?

  • Schüttle die ganze Gesellschaft einfach in dein Mini-Plus und fertig. Wenn zu wenig Bienen da sind, warte bis die Königin in Eilage ist und schütte dann eine Kelle Bienen vors Flugloch. (Die betteln sich dann ein.)

    ... alle sagten das es unmöglich ist, .... bis einer kam der das nicht wußte

  • Hallo erge ,


    wenn du die alle paar Wochen die Beute derart vergrößerst, könntest du es vor der Einwinterung noch bis zu Zander 1.5 schaffen. :)


    Spaß beiseite: Bei jungen Königinnen sind Wechsel immer riskant. Ich halte Variante 2 deutlich sicherer und würde so vorgehen. Bei Trachtarmut unbedingt außerhalb des Flugkreises stellen, sonst räubert das Spendervolk.


    Grüße vom Apidät

  • so wie man HR-Bienen beim Abräumen nach der Linde gut zur Kuntschwarmbildung nutzen kann, kann man sie auch portionsweise auf Ableger verteilen, um den zuletzt gebildeten Ableger einen besseren Start für mehr Brutpflege zu ermöglichen.