Honig fest im Abfüllhobbock

  • Hallo Artaxerxes,

    ich würde weder die Heizdecke noch das Wasserbad empfehlen, bzw. das Wasserbad nur, wenn Du sicherstellen kannst dass keine Feuchtigkeit an den Honig kommen kann. Dem Grunde nach ist die Wärmeübertragung per Wasser die schonendste, da ohne Temperaturspitzen. Das gilt aber auch nur, wenn der Honigeimer dann nicht auf der Heizspirale des Wasserbades steht.

    Das ist in der Regel das Problem einer Heizdecke, da diese nach dem Prinzip an, (volle Pulle) und aus, arbeitet. Da würde ich eher einen Heizlüfter bevorzugen, da die Wärmeabgabe gleichmäßiger von statten gehen wird. Wenn von Außen her die Sache etwas beweglich wird, dann versuchen etwas Bewegung in den Honig zu bekommen, um eine Durchmischung der verschiedenen Temperaturbereiche zu erreichen. Bei ca. 35°C löst sich die Cremigkeit noch nicht auf, jedoch lässt sich die ganze Schoße ordentlich ins Glas bewegen.

    Viel Erfolg!

  • Mit dem Heizlüfter iste ein guter Einwand.


    Der Vorteil einer Heizdecke die für den Menschen gedacht ist, ist der das die nicht auf Temperaturen kommen dürfte die zu denaturierungen der Eiweiße führt. Eine Heizdecke die ich um den Hobbock wickel fänd ich jetzt gleichmässiger als ein Heizlüfter, der Punktuell sehr viel Wärme zuführt.


    Hast du das schonmal probiert?Leistungmässig ist da ja ein Faktor 10 drin.

  • Mit der Heizdecke arbeite ich immer, wenn ich mal wieder nicht rechtzeitig ins Rührwerk geguckt habe oder der Honig doch schneller war als erwartet.


    Drumwickeln, gut fixieren, damit die auch eng anliegt und dann 12+ Stunden LEICHT erwärmen. Nicht volle Pulle, soll ja keine Suppe werden, sondern nur wieder gescheit fließen.


    Nach 6 Stunden lasse ich das Rührwerk nochmal kurz laufen, um die Temperatur zu verteilen, danach nicht mehr, damit etwaig eingerührte Luft noch aufsteigen kann.


    Mit einer Styroporzarge drumherum wäre es sicher noch etwas effektiver, hab ich aber nicht. Funktioniert auch so.

  • Mit dem Heizlüfter iste ein guter Einwand.


    Der Vorteil einer Heizdecke die für den Menschen gedacht ist, ist der das die nicht auf Temperaturen kommen dürfte die zu denaturierungen der Eiweiße führt. Eine Heizdecke die ich um den Hobbock wickel fänd ich jetzt gleichmässiger als ein Heizlüfter, der Punktuell sehr viel Wärme zuführt.


    Hast du das schonmal probiert?Leistungmässig ist da ja ein Faktor 10 drin.

    Hobbock in die Ecke, Heizlüfter in knapp ein Meter Entfernung, dann gibt es keine punktuelle Erwärmung. Alle zwei, drei Stunden mal drehen, dann wird über den Tag die Sache Fahrt aufnehmen.

    Per Handauflegen kontrollieren, ob zu viel, oder noch zu wenig Wärme angekommen ist.

    Denaturieren kann da nix. (Ich gehe mal davon aus, dass der Heizlüfter nicht bei volle pulle 5 cm vor dem Eimer steht). Ich hab so schon ein wirklich großes Fass wieder flott bekommen.

  • Hobbock in die Ecke, Heizlüfter in knapp ein Meter Entfernung, dann gibt es keine punktuelle Erwärmung. Alle zwei, drei Stunden mal drehen, dann wird über den Tag die Sache Fahrt aufnehmen.

    Per Handauflegen kontrollieren, ob zu viel, oder noch zu wenig Wärme angekommen ist.

    Denaturieren kann da nix. (Ich gehe mal davon aus, dass der Heizlüfter nicht bei volle pulle 5 cm vor dem Eimer steht). Ich hab so schon ein wirklich großes Fass wieder flott bekommen.


    Klingt für mich so als würde beides gleich gut funktionieren. Mal schauen wie ich es mache. Vielen Dank für eure Hinweise.

  • Hobbock in die Ecke, Heizlüfter in knapp ein Meter Entfernung, dann gibt es keine punktuelle Erwärmung. Alle zwei, drei Stunden mal drehen, dann wird über den Tag die Sache Fahrt aufnehmen.

    Per Handauflegen kontrollieren, ob zu viel, oder noch zu wenig Wärme angekommen ist.

    Denaturieren kann da nix. (Ich gehe mal davon aus, dass der Heizlüfter nicht bei volle pulle 5 cm vor dem Eimer steht). Ich hab so schon ein wirklich großes Fass wieder flott bekommen.

    Per Handauflegen kontrollieren, ob zu viel, oder noch zu wenig Wärme angekommen ist.


    ohne Isolation einen Raum auf 35°C zu heizen , ist Energieverschwendung , die Tonne vor dem Heizer drehen...- kein Kommentar

    wenn der Abfüller in Segerberger passt, als Wärmequelle zB 500W-Frostwächter per -temp.geregelt- und Dauerlüfter zum Umwälzen (ca 2x 15€).

    ich weiß nicht ob ein ASG als Träger für das Gewicht reicht, eine Zarge, mit Heizer und Lüfter, ASG, drauf Abfüller + 2 Zargen und Deckel.

    Segeberger haben den Vorteil, das man sie auch beim Wachsklären, und hitzegeschützten Transport von MW zur Zeit im Auto gut nutzen kann.

  • Du kannst dein Auto in der Sonne parken und den Hobbock reinstellen. Allerdings musst du die Innenraumtemperatur dann regelmäßig prüfen, damit es nicht zu heiß wird.

    Abends könnte der Honig dan fließfähig sein.

  • Das ist nem Mitimker von mir auch passiert. 😭 Er hat dann alles wieder in die Lagereimer umgelöffelt und im Warmwasserbereiter für seinen Swimmingpool wieder verflüssigt. 🤯🤯🤯

  • Ich mache das so, seit Jahren:

    Benötigt, 4 Segeberger Zargen, 1 Segberger Deckel, 1 500W-Fön, 1 (besser2) Steckdosenthermostat, 1 Keramikteller

    • Oben in die unterste Zarge wird mit einem oben aufgelegten Holzbrett ein 500W-Fön eingesetzt, der nach unten gerichtet ist. Unter den Fön wird ein Keramikteller gelegt, der den Fußboden vor Überhitzung schützt (bei Betonfußboden nicht notwendig).
    • Oben in die 2. Zarge werden kräftige Leisten eingesetzt, auf die der Hobbock gestellt wird. Knapp unter diesen Leisten wird der Temperaturfühler (bzw. beide Temperaturfühler) des/der Steckdosenthermostaten platziert.
    • In die 3. und 4. Zarge wird der Hobbock gestellt. Oben wird der Deckel aufgelegt.
    • Der Fön wird über den/die Steckdosenthermostaten betrieben.
    • Der Steckdosenthermostat wird zum Weichmachen auf 37°C Abschalttemperatur und 34°C Einschalttemperatur eingestellt. Der evtl. 2. Steckdosenthermostat dient zur Absicherung, falls der andere versagt, und wird auf 40°C Abschalttemperatur eingestellt.

    Diese Einrichtung kann mit einigen Erweiterungen auch noch zur Honigverflüssigung in Gläsern und zur Warm-Trockenlagerung von Segeberger Honigzargen eingesetzt werden.

    Gruß Ralph

  • Du kannst dein Auto in der Sonne parken und den Hobbock reinstellen. Allerdings musst du die Innenraumtemperatur dann regelmäßig prüfen, damit es nicht zu heiß wird.

    Abends könnte der Honig dan fließfähig sein.

    :thumbup:So hätte ich es auch gemacht.8)


    Bisher war es aber noch nicht nötig.

    Fänd es aber interessant ob es schon jemand

    erfolgreich ausprobiert hat.

  • Ich habe überlegt wie ich es mache. Könnte ich den Hobbock in eine Heizdecke mit 60W Leistung wickeln, das dann in zwei Styroporzargen stellen und 12h erwärmen lassen damit es abfüllbar wird? Die Heizdecke hat eine Abschaltung, und hat ein 6 Stufen-Programm.

    Jede Menge Anregungen! Ich hatte es schon mal geschrieben: Alter Kühlschrank, erst ein 60-Watt-Heizkabel, jetzt wegen der Umwältung ein kleiner 200-Watt-Heiztlüfter mit einer Temperaturregelung für 15 Euro aus der Bucht. Hobbock auf Leisten rein, 35 Grad Abschlattemperatur - binnen von 24 h ist der durchgewärmt. Kann man gut wegpacken, braucht man immer wieder, die Isolierung ist ordentlich und der Kühlschrank kann bei Festen weiter seine Arbeit tun.


    Also reicht der Wärmeeintrag einer Heizdecke, Terrarienkabel hatte auch "nur" 60 Watt, wichtig wäre mir die Isolierung, damit das auch bei Honig ankommt. Heizdecke hat glaube ich inzwischen immer eine Abschaltung und ist zu großflächig. Fön daher besser, reagiert auch schneller.

  • Hallo Fred,

    das muss man nicht kommentieren, aber es macht für mich schon einen Unterschied, ob es als einmaliges Ereignis eine schnelle Lösung braucht, oder ob ich ein dauernd wiederkehrendes Ereignis befriedigend und effizient lösen will. Einen Heizlüfter hat normalerweise jeder irgendwo rumstehen, zur Not auch einen Föhn. Wärme- Luftstrom- fertig ist die Laube. Mein Heizlüfter hat 1000 Watt, in 24 Stunden sind das bei 30 Cent/kw, und 24 Stunden Dauerbetrieb, 7,20 €. Aber auch der läuft nicht durch. Je nach Raumgröße in der Regel maximal die halbe Zeit.

    Wenn ich mir da den Stromverbrauch ausrechne gegenüber Zargenturm mit gesteuertem Frostwächter und zwei Lüftern, wird die Ersparnis, bzw. werden die Mehrkosten (Strom) keine zwei bis drei Euro ausmachen.

    Da hätte ich keinen Bock und keine Zeit zum basteln.

    Wenn ich noch was kaufen muss ganz zu schweigen.

    Abgesehen davon, frag mal Deine Brandversicherung,

    was die von Frostwächter und Lüftern in Styroporbeuten hält.

    Grüße von Peter, Freund einfacher Lösungen