Dadant 7 Waben Ablegerkasten - Betriebsweise

  • Ich werde die Kästen ab kommender Saison nutzen und einem „Langzeittest“ unterziehen. Werde dann gerne hier über die Ergebnisse berichten. Von außen werden sie lediglich mit Leinöl behandelt.

  • Die Eckverbindung deckt das Stirnholz der Seitenteile nicht ab und gefräst wird in das oben unfixierte Front-/Rückteil.

    Bei deiner favorisierten Methode wird das auch nur zum Teil abgedeckt. Bei dem anderen Bauplan wird überhaupt nichts gefräst. Das ist ja genau das, was es zur "Einfach"-beute macht.

    Auch wenn die Hohenheimer Bauform mehr Teile benötigt, ist sie für den Laien einfacher herzustellen. Die Behauptung, weniger Teile = automatisch leichter zu fertigen, ist nicht ganz korrekt. Außerdem ist die abgefälzte Version der Eckverbindung wie bei Langstroth auch problembehaftet.

    Wenn man mit einem guten, heute erhältlichen D3 Leim arbeitet, ist kein Unterschied mehr festzustellen.

    Ja nun, vielleicht komme ich mal dazu und mache einen Vergleich der Bauweisen. Ich sehe bei 15 Jahre alten Beuten einen krassen Unterschied zwischen den Konstruktionen. Am schlechtesten kommen die D3 verleimten und verzinkten weg. Die knapp 30 Jahre alten Langstroth stehen abgewettert da, ohne Verzug.
    Konstruktiver Holzschutz ist besser als Leim o.ä. finde ich

  • Die Eckverbindung deckt das Stirnholz der Seitenteile nicht ab und gefräst wird in das oben unfixierte Front-/Rückteil.

    Bei deiner favorisierten Methode wird das auch nur zum Teil abgedeckt. Bei dem anderen Bauplan wird überhaupt nichts gefräst. Das ist ja genau das, was es zur "Einfach"-beute macht.

    Auch wenn die Hohenheimer Bauform mehr Teile benötigt, ist sie für den Laien einfacher herzustellen. Die Behauptung, weniger Teile = automatisch leichter zu fertigen, ist nicht ganz korrekt. Außerdem ist die abgefälzte Version der Eckverbindung wie bei Langstroth auch problembehaftet.

    Wenn man mit einem guten, heute erhältlichen D3 Leim arbeitet, ist kein Unterschied mehr festzustellen.

    Ja nun, vielleicht komme ich mal dazu und mache einen Vergleich der Bauweisen. Ich sehe bei 15 Jahre alten Beuten einen krassen Unterschied zwischen den Konstruktionen. Am schlechtesten kommen die D3 verleimten und verzinkten weg. Die knapp 30 Jahre alten Langstroth stehen abgewettert da, ohne Verzug.
    Konstruktiver Holzschutz ist besser als Leim o.ä. finde ich

    Bei 15 Jahren und 15€ Investitionskosten denke ich, dass das Preis/Leistung Verhältnis ganz gut passt 😉

    Der beste konstruktiver Holzschutz ist immer noch ein dichtes Dach.

  • Wie denn?

    Bei mir gehen die oberen und unteren Stirnleisten durch. (Griffleiste und Wasserabweiser)

    Dadurch kann ich von beiden Seiten der Eckverbindung schrauben.

    Man spart dadurch auch ein klein wenig Holz und somit Gewicht.

    Konstruktiver Holzschutz ist besser als Leim o.ä. finde ich

    Der konstruktive Holzschutz ist bei allen Beuten das wichtigste, aber da ist wirklich das Dach zunächst an erster Stelle. Eine mit Leim abgedichtete Fuge gehört aber auch dazu. Hier kann dann keine Kapilarwirkung auftreten.

    Ich will das ja auch gar nicht schlecht machen, aber jedes mal wenn die Hohenheimer Bauweise irgendwo erwähnt wird, kommt von dir der Einwand, das wäre keine Einfachbeute und sowieso mehr oder weniger Mist. Es gibt auch durchaus bei der Langstrothbauweise im Vergleich ungünstigere Eigenschaften, aber über diese möchte ich gar nicht diskutiern. Das ist so wenig hilfreich. Die Bauform spielt bei den heute üblichen Beuten, in Bezug auf Haltbarkeit, nur eine sehr untergeordnete Rolle.

    Beim Handling gibt es sicher erheblich größere Unterschiede, die man, wie ich finde angenehm, nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen aussuchen kann.

  • Ein Dach brauchts doch bei allen Beuten, oder? Darauf muss nicht eingegangen werden und deshlab hatte ich das nicht erwähnt.
    Leider kann ich nicht IMMER auf JEDES einschlägige Posts antworten ;-) Von daher "Danke" dass du meine Beiträge verfolgst. Ja, es ist meine Meinung, dass die Einfachbeute keine selbige ist. dazu stehe ich und das werde ich mit Verlaub auch ab und zu kundtun. Besonders, wenn die Bauweise nun gar nicht angebracht ist. Hintergrund, warum die Hohenheimer so konstruiert wurde ist doch u.a. die Tatsache dass die Zanderrähmchen lange Ohren haben. Dass kannst du anders kaum darstellen ohne die Holzstärke zu erhöhen, wie z.B. bei der Heroldbeute, mit 27 -30 mm Stärke (je nach Hersteller).
    Bei Langstroth und den davon abgeleiteten brauchts das halt einfach nicht.
    Bei Ablegerkästen ist es evtl. noch sinnvoll auf eine individuelle Bauweise zu gehen. Was ich aber echt kontraproduktiv sehe, ist die Abwandlung der Hohenheimer (Sachs-Beute) für andere Rähmchensysteme.
    Ausserdem wird der dauerhaften Eckverbindung bei den Beuten IMHO zuwenig Aufmerksamkeit geschenkt und mehr auf Kosmetik geachtet (bei Beuten allgemein).