Diverse Fragen zur DNM Beute

  • Hey ho :)


    Bin ganz neu hier, Vorstellungs-Thread gibt's aber schon ;)


    Ich hätte diverse Fragen zu den DNM Beuten. Meine "geliehene" vom Imkerpaten ist DNM (darum will ich auch dabei bleiben).

    Sie fasst 11 Rähmchen im warm oder kaltbau (Berg Winkel).


    Meine erworbene hat Platz für 12 Rähmchen, ist eine Kombibeute. Im Laden gab's dazu einen Flachboden. Die Zargen haben vorne und hinten Griffleisten und eine Rutschsicherung.


    Wo liegt in der Praxis der Unterschied zwischen hoch und Flachboden? Sind 12 Rähmchen in irgendeiner Weise nicht so gut (oder gleich?) wie die 11 Stück?


    Gibt es einen Trick für das einfachere Aufsetzen von hinten? Bei den Bergwinkelbeuten sind ja seitliche Griffmulden, die fehlen bei mir leider. Ich mag die Leisten, da hat man mehr Griff.


    Gruß Paul

  • Im Frühjahr sind die 12er DN die Pest. Der einzige Vorteil, es gehen auch 10 Zander rein.


    PS. kommenden Montag, den 15.06. um 20 Uhr mach ich da (indirekt) was zu, nämlich 'Imkern & der Rücken, da bekommen alle gebräuchlichen Beuten ihr Fett weg ;)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Oh,

    wird da mal wieder Dadant angebetet? Gesegnet seiest Du Riesenkiste und nur halbvoll.

    Hihi, ich freu mich schon. Aber zum Thema, ich habe auch beide. Die Bergwinkel war mir fast zu schon, die Griffmulden unbrauchbar und unten zu zugig, finde ich. Herold ist stabil und groß, schön zum Umwohnen von Zander Uf DN oder umgekehrt, aber die Beespace stimmt bei DN nicht.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Hallo Paul.

    Hoch ist höher als flach und 12 sind eins mehr als 11..... Sorry, ich konnte gerade nicht widerstehen...


    Hochböden sollen, vor allem bei Wanderungen, mehr Platz bieten, sogenannten Trommelraum und damit eine bessere Abkühlung/Belüftung. Dadant bietet das neben dem Schied. Nachteilig beimHochboden ist, dass er außerhalb der Wanderung nicht viel Nutzen bietet und gerne mal mit Unterbau (Wildbau unter den Rähmchen, gerne auch mal quer) zugebaut wird.


    Ob 10,11 oder 12 Rähmchen macht für die Bienen wenig Unterschied. Da machen ein oder zwei Bruträume oder Kuntsch im Vergleich zu Dadant eine wirklich Unterschied aus. In vielen Beuten, das hängt auch Binder Wandstärke ab, wird es dann mit 12 wohl eng, was das Arbeiten und Verschieben erschwert. Inhaber 10 Zander, das passt manchmal fast ein elftes rein. Schön Platz zum Arbeiten, dafür öfter mal Wildbau an der Innenwand, was ich gar nicht mag.


    Einen Trick gibt es nicht, man bekommt Übung und jedes Frühjahr Muckis. Ich mag auch Griffleisten, setze erst die hintere Kante auf, nah beim Körper und lasse die Zarge dann langsam ab.


    Grüße Frank

  • Meine "geliehene" vom Imkerpaten ist DNM (darum will ich auch dabei bleiben).

    Moin,

    muss nicht die beste Entscheidung sein. Lies dich ein, mach dir nen Kopf.


    Das ist ja so wie Nachbar fährt Golf, ich Kauf mir auch einen.


    DNM muss nicht falsch sein, gibt aber auch anderes, so wie es andere Autos gibt.

  • auto ist auto.

    beute ist beute.


    Wer es sportlich mag kauft nen porsche..

    wer es gemütlich mag kauft...nen was weiß ich..


    Geschmackssache.

    Glaube das sinnvollste ist sich am Anfang die Vor und Nachteile vor Ort mit den Imkern anzuschauen... mit ihnen zu arbeiten und sich selbst reinzudenken was einem lieber wäre..

    Hätte mir vorher jemand Dadant gezeigt..hätte ich Dadant gewählt..

    Aber mit Zander oder DNM kann man mittlerweile auch ganz gut mit einem Brutraum arbeiten (1,5 bzw. Zadant).

    Alles nicht mehr so unflexibel wie früher würde ich behaupten. Dank des Imkerhypes ists eben interessant für jedes Geschmäckle etwas auf den Markt zu bringen.

    Ich finds toll.

  • Wo liegt in der Praxis der Unterschied zwischen hoch und Flachboden? Sind 12 Rähmchen in irgendeiner Weise nicht so gut (oder gleich?) wie die 11 Stück?


    Gibt es einen Trick für das einfachere Aufsetzen von hinten? Bei den Bergwinkelbeuten sind ja seitliche Griffmulden, die fehlen bei mir leider. Ich mag die Leisten, da hat man mehr Griff.

    Bei den Beuten geht es vor allem um dich als Imker - die Bienen können quasi in allem Leben. Ich habe selbst die 12er (Liebig Kombibeuten) seit acht Jahren. Daher meine Erfahrungen. Eigentlich wollte ich am Anfang auf Zander umsteigen, habe das aber nie durchgezogen.


    Vorteile:

    * Die großen Griffleisten sind toll zum tragen

    * Es gibt mehrere Hersteller mit großartiger Qualität

    * Ich Imkere auf einem Brutraum mit einfachem DNM - da kommt das Thema heben nur bei den Honigräumem

    * die Bearbeitung im Warmbau (die Rähmchen liegen parallel zu dir, wenn du hinter der Beute stehst) gefällt mir persönlich sehr gut


    Nachteile:

    * Über den Winter quillt das Holz auf und die ersten Durchsichten sind schwer zu bewerkstelligen, da die Rähmchen in der Beute klemmen

    * Die Honigräume müssen mit einem verdrehten Rücken angehoben werden. Das geht bei mir ganz gut, aber es gibt auch vertikal geteilte Zargen für je 6 Rähmchen wenn man es wirklich mit dem Rücken hat.

    * Ich habe immer noch keine gute Lösung für die Absperrgitter gefunden. Das geht meines Erachtens nur mit Rahmen drum rum die zudem leicht kaputt gehen. Das ist ein Quell ewigen Ärgernisses.


    Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig, dass ich doch nicht auf Segeberger gegangen bin. Aber es ist bei weitem nicht so schlimm, als dass ich das jetzt nachholen müsste!

  • Hallo Axel,


    mindestens schon acht Jahre Imker und meldest dich JETZT erst im Forum ?! :):)

    Tse, .tse ,tse ….

    Habe ja ,wie schon erwähnt auch die 12er Liebig.

    Komme damit gut zurecht, ein Brutraum seit zwei Jahren.

    Das die HR so schwer werden können, hätte ich vorher niemals gedacht !

    ( Dieses Jahr allerdings bis jetzt nicht)

    Will mich aber nicht beschweren, noch kann ich sie stemmen.


    Über das Absperrgitter kann ich auch nur Gutes sagen, im Rahmen liegt es gleich mit Beespace, ohne die Kleinen beim Auflegen zu quetschen.

    Das sah bei einem anderen Beutensystem leider ganz anders aus.

    Da wurde das Gitter einfach auf die Oberträger gelegt, unter etlichen Opfern.

    Mir haben sich die Haare gesträubt.

    Hatte gedacht "kann doch nicht war sein !", sagte aber nichts, war da nur zu Gast....

    Naja...

  • Danke erstmal für die Antworten :)


    Also kann man sagen, dass es keinen echten Vorteil vom Hoch-, bzw. Flachboden gibt...?

    Wandern tue ich nicht, und wenn dann nur im 20km Umkreis.


    Alle im Umkreis arbeiten mit DNM. Ich komme damit an und für sich auch super klar, habe aber im Moment aber auch nur einen BR.

    Hat man mit dem 12er DNM vielleicht den Vorteil dass man permanent mit nur einem BR arbeiten kann? Oder geht das evtl. beim 11er auch?


    Danke vorab, Paul

  • Hallo Paul,


    habe dieses Jahr das erste mal Probleme mit dem Hochboden.

    Die bauen wie wild unter den Rähmchen, obwohl oben + HR genug Platz zur Verfügung steht.

    Ein Brutraum reicht völlig.


    LG

    Martin