3er Boden nur durch Trennschied - Fluglochabstand

  • Hallo zusammen,

    ich erstelle oft Ableger in normalen Zander-Beuten indem ich mit einer einfachen Holzleiste (mit Nut) den normalen Boden trenne und ein Trennschied in die Zarge darüber einstecke. Durch Schaumstreifen entsteht rechts und links ein kleines Flugloch. Nach der Königinnenzucht brauche ich nun aber etwas mehr Abteile / Material um die Begattungseinheiten zu erstellen. Meine Überlegung war nun die normalen Böden auf die gleich Weise zweimal zu trennen und so 3 Abteile für je 3 Waben zu erzeugen. Damit würde neben den Fluglöchern links und rechts aber noch ein weiters Loch in der Mitte kommen. Damit sind die Fluglöcher nicht mehr rund 40 cm auseinander sondern nur 20 cm. Hat jemand Erfahrung damit und kann mir sagen ob die Bienen bei dieser Dichte die richtigen Löcher finden und sich kein "Streit" vor der Beute entwickelt, weil das nöchste Loch noch in den Verteidigunskreis des jeweils anderen liegt?

    Danke und Gruß

    Markus

  • klar, dann muss ich allerdings immer wieder daruf achten die "richtigen" Böden frei zu halten, sonst bohre ich jedes Jahr weiter Löcher....

    Weiter habe ich die Bienen nicht so gerne hinter den Beuten, dort ist mein Reich ;).

    Daher war meine Frage eher grundsätzlich, ob es einen Mindestabstand gibt, bzw. ob es Erfahrungen gibt dass es - oder dass es nicht funktioniert.

  • Nicht alles was es zu kaufen gibt, ist auch brauchbar ...

    Mehr als 2 bringt immer wieder Probleme und unnötige Weiselverluste - da gibts auch im Forum schon einiges zu finden, auch Raymond Zimmer rät davon in seinem Buch "Die Buckfastbiene" ab

  • Nicht alles was es zu kaufen gibt, ist auch brauchbar ...

    Mehr als 2 bringt immer wieder Probleme und unnötige Weiselverluste...

    Korrekt - ich benutze auch immer nur zwei Einheiten pro Boden; funktioniert gut.


    Habe bei Dreier-Einheiten auch des öfteren Kö'-Verluste bei der Begattung festgestellt.

    Weiter habe ich die Bienen nicht so gerne hinter den Beuten, dort ist mein Reich ;).

    Daher war meine Frage eher grundsätzlich, ob es einen Mindestabstand gibt, ...

    Beuten bearbeite ich seitlich (Kaltbau). Die 3-er Einheiten sind ja auch nur zur Begattung gedacht. Und durch die Fluglochanordnung ist der Abstand der Fluglöcher o.k. Und Löcher kann man auch wieder verschließen ;)

  • Ich habe heute vier begattete Königinnen in einem meiner Viererböden gezeichnet. Das funzt schon. Dicht muss es intern halt sein.
    Ach ja, auf jeder Seite ein Flugloch und mit farbigem Muster anmalen.

    Noch was eingefallen. Bruder Adams Einheiten auf der Belegstelle waren auch so ähnlich gestrickt. Halt für Halbdadant und eine Flugloch auf jeder Seite.

  • Danke für die Sichten und Hinweise - hilft beim nachdenken ^^

    War an meinem Ablegerstand und hatte letzte Woche eine unbegattete gezeichnete Königin eines Züchters zugesetzt. Sie war jetzt zwei "Türen" weiter in der Beute. Also offenbar verflogen. in dem Fall hatte ich sogar das Flugloch durch Stöckchen "individualisiert" um sicher zu stellen, dass diese für mich "besondere" Königin wieder zurück findet. In diesem Fall waren die Fluglöcher ca 60 cm auseinander.


    In der Beute, wo sie nun wohnt, ist allerdings schon verdeckelte Brut, kann ja nicht von der Züchter-Königin sein. Die Königin, der die Brut gehört, war noch nicht gezeichnet und ich habe sie auch nicht gefunden. Wäre schaden die Züchter-Königin zu verlieren - was tun? Die Züchterkönigin wieder rausfischen? Einfach lassen und beten?

  • Rausfischen. Die Theorie sagt, dass sie nicht in ein weiselrichtiges Volk fliegt. Die Praxis sagt uns, dass wir nichts wissen. Mach sie in das Volk, wo sie rausgeflogen ist. Das andere beobachte, ob da neu gestiftet wird.


    Gruss

    Ulrich