Mai und die vollen Honigtöpfe 2020

  • Eigentlich 15 Völker, konnte aber nur von 10 ernten und das waren pro Volk ca. 10 Kilo. Schlechtes Frühjahr, denke mal die kamen erst nach der Kirsche so richtig in Fahrt. Dann war es zeitweise zu kühl oder zu trocken.. Nächstes Jahr bringe ich einige Völker wieder zu meinem 15 km entfernten 2.Stand. Dort gibt es Rapsschlaege und ordentlich Robinie. Könnte das dieses Jahr leider nicht organisieren.

  • 9 Völker, 120 kg am 16.5.20. Das ist nicht berauschend aber wenn ich es mit dem letzten Jahr vergleiche o.k.


    Was nicht o.k. war, ich mußte teilweise die Waben nach der Schleuderung fast genauso schwer zurück hängen. Der Honig war so fest und nicht aus der Wabe zu bekommen. Das hatte ich so bisher nur im Wald bei Melizitose.

    Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte? Raps habe ich keinen im Flugkreis.

    Wenn Du tot bist, weißt Du nicht, daß Du tot bist. Aber für Dein Umfeld ist es hart.

    Genauso ist es, wenn Du blöd bist.


    Ich halte die Erkenntnis für einleuchtend, dass alle Menschen frei geboren sind und nicht alle das überhaupt wollen.

  • Für mein erstes Jahr kann ich wohl nicht klagen. 50kg aus 4 Völkern am 24.5., obwohl noch alle Honigräume ausgebaut werden mussten. Aber seitdem keine Zunahme. Robinie gibt schon auf und Linde beginnt in ca. einer Woche. Wollte mit der Linde zum Honigwettbewerb aber die Berliner haben noch nicht entschieden ob der überhaupt stattfinden wird.

  • Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte?

    Das kann auch Löwenzahnhonig sein, sofern Deine Damen so früh am Start waren(Löwenzahn ist normalerweise ca. 2 Wochen vor dem Raps dran), den muss man genauso wie Raps zeitig schleudern, sonst kann der in der Wabe kristalisieren...

  • Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte?

    Das kann auch Löwenzahnhonig sein, sofern Deine Damen so früh am Start waren(Löwenzahn ist normalerweise ca. 2 Wochen vor dem Raps dran), den muss man genauso wie Raps zeitig schleudern, sonst kann der in der Wabe kristalisieren...

    So etwas habe ich wohl auch, denke aber es ist Raps. Ein neuer Standort, in dessen Umgebung ein (!) Rapsfeld war. Das reichte wohl - feste, weiße Masse, die festsitzt. Könnte man dies untersetzen; denn schleudern geht leider nicht (weder tangential noch radial) ??


    Wieder was gelernt... Habe zu wenig Erfahrung mit Raps.

  • Reiner,ich wollte Dich warnen, als Du schriebst, dass Du Pfingsten schleudern willst. Habe es leider wieder vergessen. In 75 Zargen habe ich 250 kg kristallisierte Frühtracht. Nur 21 Zargen liessen sich leer schleudern. Die Bienen haben das Problem trotz aufsetzen, relativ gut in den Griff bekommen.
    Aber wie es zur Sommerhonigernte aussehen wird, weiss ich noch nicht.


    Gruss

    Ulrich

  • Hier am Südrand des Hunsrücks habe ich letztes Wochenende aus 8 Völkern 170 kg Frühtracht geschleudert, Wassergehalt im Mittel 17%. Jedes Volk hat 4 bis 5 größtenteils unverdeckelte Honigraumwaben behalten. Das war eine meiner besseren Frühtrachternten.

    Trachtpflanzen sind hauptsächlich Wildkirschen, Weißdorn und diverses Obst. Raps gab es dieses Jahr nicht im Flugkreis.

    Das Wetter hier war im April und Mai ausgesprochen gut, ziemlich trocken und sonnig, teilweise etwas kühl.


    Klaus

  • So erste Ernte in meiner Karriere: hab letzte Woche von 3 Völkern geschleudert. Eine Zarge war gut gefüllt, die 2 andern wegen Schwarm eher so mau. Heraus kamen 30kg. Ohne Schwärmen wäre es mehr gewesen. Hätte ich Mittelwände noch mehr. Ich bin gespannt was der Sommer bringt. Endlich fällt mal Regen. Das könnte auch helfen.

  • Honigwetter ist angenehm warm, möglichst keine Temperaturen über 25 Grad, sonst sind die Blüten zu schnell verblüht. Gerne ist auch ein Regenschauer genommen, vornehmlich zur Nachtzeit. So ein Wetter hatten wir bisher im Saarland.;) Wenn man dann zu Beginn der Obsttracht am 1. April noch starke Völker und den ersten Honigraum drauf hat, kann man am Ende zufrieden sein.

    Mein Wirtschaftsvolk, das zum Glück bisher nicht abgeschwärmt ist, hat gute Arbeit verrichtet. Die beiden Ableger aus dem letzten Jahr sind nicht gut aus dem Winter gekommen und sind jetzt erst für die Brombeere und die Linde richtig in den Startlöchern. Da muss der Imker, der bisher noch vom Anbau von Raps in der Umgebung verwöhnt war, noch etwas besser werden.


    Wenn jetzt nichts Unvorhersehbares vom Wetter her kommt (Dürre?), bin ich mit dem Ertrag zum Ende der Saison zufrieden, zumal einer der beiden eingefangenen Schwärme schon erste Einträge im Honigraum bringt.


    Gruß Lutwin

  • Unser Ort ist im gelben Bereich des Dürremonitors direkt an der französischen Grenze, also nur ungewöhnlich trocken. Und wir hatten gestern 20 Liter Niederschlag und für die nächsten Tage ist weiterer Niederschlag gemeldet, also ist zur Zeit bei uns in der Umgebung keine Dürre, aber dafür ist es seit 2 Tagen etwas zu kalt.


    Man kann halt nicht alles haben.


    Gruß Lutwin