Honig ist bitter

  • Ein halbes Jahr zum Auftauen ist etwas lang, ja :)


    Spricht man da eigentlich noch von auftauen, oder ab wann ist das 'lagern'? - wobei im Stock wird der Honig auch nicht dunkel und bitter. Ich glaube nicht, daß das jetzt schon des Rätsels Lösung war.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ein halbes Jahr zum Auftauen ist etwas lang, ja :)


    Spricht man da eigentlich noch von auftauen, oder ab wann ist das 'lagern'? - wobei im Stock wird der Honig auch nicht dunkel und bitter. Ich glaube nicht, daß das jetzt schon des Rätsels Lösung war.

    Ich glaube, wenn sich der Honig schon im Glas befindet, nachdem er vorher im Eimer gelagert wurde, kann man hier wieder von Lagern und nicht mehr wirklich von Auftauen sprechen. Ich bin zwar auch noch nicht so lange dabei, aber aufgetaut wird doch nur, wenn mann den Honig vom Eimer ins Glas verfrachten will.

    Ja, ich weiß, das geht auch mit Löffeln und umscheppen des festen Honigs. Bitte nicht jetzt damit kommen.

    Und in einem Bienenstock ist auch ein anderes "Raumklima" und ggfs. auch mal ein Umarbeiten des Honigs durch die Bienen. Wenn es dort mal schlechtgewordenen Honig geben sollte, denke ich, dass sich da die Bienen drum kümmern würden, wenn es die Außenbedingungen zulassen. Aber das ist auch wieder ein anderes Thema. Also ist es nicht nötig, hier weiter drauf einzugehen.

  • Spricht man da eigentlich noch von auftauen, oder ab wann ist das 'lagern'?

    Das ist dann glaube ich für mich "lagern" :D


    wobei im Stock wird der Honig auch nicht dunkel und bitter. Ich glaube nicht, daß das jetzt schon des Rätsels Lösung war.

    Nur, Buttze schreibt

    Bei der Ernte hatte er die Farbe von normalen Blütenhonig also leicht gelblich/hellbraun und schmeckte süß.

    und dann

    So jetzt hat er komischerweise die Farbe in Braun gewechselte und schmeckt im Abgang total unangenehm bitter.

    Also wenn er von der selben Charge redet, sehe ich gerade nichts anderes als fehlerhafte Lagerung.


    Wie das mit dem Honig im Stock ist, finde ich eine spannende Frage. Bin noch nie an Honig aus Schwarmbäumen mitten im Winter gekommen ;) Das wäre aber an sich mal echt eine Untersuchung wert. Ich vermute wie Sloveig , dass sich im Stock die Bienen drum kümmern.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Lagerung von einzelnen Gläsern im Wärmeschrank, bei 32 C über einen Zeitraum von einem halben Jahr.? Bitte um Korrektur, falls diese Zusammenfassung falsch ist.

    Da werden Diastase und Saccharase schon lange Tschüss gesacht haben.

    Ach ja, schade das die Honigkurse ausgefallen sind. Brauchen wir unpedinkt noch eine Onlineschulung zu.8)


    Wie das mit dem Honig im Stock ist, finde ich eine spannende Frage. Bin noch nie an Honig aus Schwarmbäumen mitten im Winter gekommen ;) Das wäre aber an sich mal echt eine Untersuchung wert. Ich vermute wie Sloveig , dass sich im Stock die Bienen drum kümmern.

    Alles was ein halbes Jahr im Stock gelagert ist, ist Futterwabe. Dafür interessieren sich nur die Bienen.

  • Alles was ein halbes Jahr im Stock gelagert ist, ist Futterwabe. Dafür interessieren sich nur die Bienen

    Alsoooo… es gibt Betriebsweisen da wird erst im Frühjahr das geerntet, was die Damen nicht im Winter verbraucht haben. Nur verträgt sich das nicht mit der Varrohabehandlung.

    Sollte der Qualität an sich nicht schaden... Müsste man mal mit eigenem Stock im Selbstversuch testen. Ein verdeckelter Brutraum vor der Behandlung auf nem anderen Volk Parken und nach 2 Wochen wieder drauf. So mit TBE oder so - also ohne AS.

    Dann im Frühjahr ernten und verkosten. Wäre da nicht die Behandlungs-Thematik wäre das eine interessante extensive Betriebsweise.