Sicherheitsschuhe

  • Aus eigener leidvoller Erfahrung ziehe ich fast immer brav Sicherheitsschuhe an, wenn ich mit meinen Beuten rumhantiere.

    Wie sieht das denn bei euch aus? Ich kenne fast keinen der Sicherheitsschuhe anzieht. Das höchste der Gefühle sind robustere Wanderschuhe. Die helfen aber nicht wirklich, wenn mal eine volle Zarge den falschen Weg nimmt.

    Die Empfehlung der BG in folgendem Schriftstück ist auch auch nicht besonders.

    Die schreiben nur: "Schutzkleidung gibt Sicherheit bei der Arbeit. Hierzu gehört: festes Schuhwerk (Sicherheitsschuhe)."

    https://cdn.svlfg.de/fiona8-bl…schuere-bienenhaltung.pdf

  • erge : das kann jeder machen, wie er es für richtig hält. Ich lass lieber keine vollen Zargen fallen und arbeite mit normal festem Schuhwerk.


    Wenn Du Sicherheitsschuhe trägst und eine Zarge fallen lässt, freust Du dich nur kurz über den Zehenschutz. Kurz danach kippt dir die scharfe Kante ans Schienbein... ;)


    Beste Grüße und stets

    unfallfreies Imkern!

    Roland

  • Hallo Roland,

    das soll jeder Hobbyimker auch für sich selber entscheiden. Leider funktoniert das mit dem Wunsch nichts fallen zu lassen nicht so wirklich zuverlässig. Die Mitarbeiter in den Berufen, die verpflichtet sind Sicherheitsschuhe zu tragen, lassen sich sicherlich auch nichts absichtlich auf die Füße fallen.

    Ich hab schon zwei Zehennägel geopfert, das brauch ich nicht noch einmal, desahlb trage ich freiwillig die Sicherheitsschuhe.


    Grüße Ronald

  • Je nach Lage des Standes finde ich mittlerweile einen "Zeckenschutz" wichtiger. Die Zarge fällt vielleicht 1-2 mal im Imkerleben runter, so what... Aber die blutsaugenden und virenübertragenden Beißtiere im Gras stellen eine nicht unerhebliche Gefahr da und da gilt es eher ein Auge drauf zu haben!

    Bee forward! :-)

  • Also ich versuche immer Sicherheitsschuhe zu tragen. Einfach weil ich den Dreck nicht mit meinen anderen Schuhen ins Haus schleppen will. Das gelingt mal besser mal schlechter.

    Bisher habe ich keine Zarge fallen lassen, aber wenn mal 4 drauf sind, und die dann runter müssen, da sitzt der Griff nicht immer perfekt. Vielleicht sind meine Beutenständer auch etwas zu hoch (30cm + Palette drunter).


    Ich habe dieses Jahr eine weitere Gefahr für mich entdeckt, das ist nicht die Zecke, sondern der Prozessionsspinner. Meine Beuten stehen unter einer Eiche und ich hatte schon einzelne Raupen auf meiner Beute gehabt. Zumindest vermute ich, dass das der Prozessionsspinner war, er sah den Bildern im Netz recht ähnlich. Daher trage ich den Schleier jetzt aus zweierlei Gründen.

    4 Völker Carnica in Segeberger (eine rote, drei grüne Königinen), Ziel für dieses Jahr: mit 6 Völkern in den Winter gehen.

  • Bundeswehrstiefel sind Sicherheitsschuhe, im Rahmen der NATO und mit Mandat, natürlich. Das besonders schöne ist hier auch die Schafthöhe, was bei den bereit erwähnten Viechern hilft, aber auch bei den noch nicht erwähnten, den Bienen.

    Vielleicht gingen aber auch knallrote Krokolederstiefel, das hat Klasse.

    Viele Grüße

    Wolfgang, vielleicht demnächst spärlich bekleidet in knallroten Krokolederstiefeln im IF-Kalender,

    grrrrrrr

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich verwende immer "Sicherheitsschuhe" ala Konni Reimann, aber statt die von Birkenstock verwende ich lieber die von Crogs, die sind wasserunempfinlicher und besser abwaschbar...

  • Sandalen, frei und luftig.

    Styropur-Zargen fallen nicht runter, zu leicht.

    Seit 2005 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen

  • Moin,

    ich trage S-Schuhe wenn ich viel mit den Zargen "hantieren" muss z.B beim vorbereiten der Wanderung oder abnahme der Honigräume zum Schleudern sonst bei den "normalen" Durchsichten eigentlich nicht. S.o.-->Segeberger Beute