Stein auf Deckel

  • Viele Grüße ins Ammerland, wo immer das auch ist. Warum legen wir Steine auf die Deckel. Ich hoffe, Du hast etwas Humor. Wir legen Steine drauf, weil Elefanten auf die Schnelle selten da sind, wenn man sie braucht. Außerdem ist der Verlust kleiner, wenn die Deckel geklaut werden und die Metalldiebe die früher üblichen Goldbarren gleich mitnehmen. Ich verwende auch manchmal Dachziegel. Waren eine Spende von einem Nachbarn, der keine Lust hatte sie zu lagern oder zu entsorgen. Und da sie farblich nicht zu meinem Hausdach passen, lege ich gelegentlich welche auf die Beuten. Das Regenwasser bleibt für Tage drin stehen und irgendwie macht es den Honig wertiger. Also, wenn man keine Goldbarren mehr benutzt.

    Also, nimm was Du willst, am besten billig und schwer.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • ...Kann man so ausdrücken, oder physikalisch:

    Kraft, die von Wind ausgeht ist direkt proportional zur Fläche, die im Wind steht (Stirnfläche)

    Reibkraft (die Kraft, die ich benötige, um etwas zu über den Boden zu ziehen) ist direkt proportional zur Gewichtskraft.

    Ein Stein hat im Vergleich zur Beute i.d.R. ein viel größeres Verhältnis Gewichtskraft/Stirnfläche. Heißt, wenn ich einen Stein drauf lege, brauche ich mehr Kraft/Fläche, um die Beute zu verschieben.


    Auf Deutsch: Der Stein liegt drauf, um die Beute weniger wind-/sturmanfällig, also "stabiler" zu machen.


    Viele Grüße,

    Pascal

  • Vor allem den Deckel. Vorm umfallen der Beute habe ich keine Angst. Aber durch die Gegend fliegende Deckel bei Wind, das macht sich garnicht gut auf YouTube. Davon ganz abgesehen, hätten es die Metalldiebe zu schwer.
    Viele Grüße

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Jo, danke erst einmal.


    Da gefragt wurde, das Ammerland ist im Norden Niedersachsens. Nördlich von Oldenburg. Danach kommt nur noch Friesland. Dann ein Berg, der ist nicht so hoch, aber verdammt lang, wir nennen ihn "Deich". Wenn du dann noch weiter nach Norden gehst, stehst du in der Nordsee 😉


    Tja, das mit der Angst um umstürzende Beuten und herumfliegende Deckel habe ich mir fast gedacht. Kann mir das aber kaum vorstellen. Die Beuten stehen doch recht stabil und die Deckel scheinen mir auch ganz gut drauf zu liegen.


    Naja, ich packe trotzdem einen Stein drauf, sicher ist sicher. Gerade hier oben weht der Wind ja doch manchmal ziemlich stark 🤷‍♂️

  • Bei Euch sind doch Segeberger weit verbreitet. Die sind zwar leichter, aber der Deckel ist ja nochmal durch eine Klammer gesichert. Blechdeckel, wenn sie nicht extrem knapp und gerade auf der Kiste sitzen, stehen manchmal wenige cm über oder gehen etwas schräg auswärts, oder beides. Da besteht dann schon mal die Gefahr, daß sich eine Windböe sozusagen drunter fängt und den leichten Deckel hebt. Ist er erst mal in der Luft, verhält er sich wie ein aufgetakeltes Segelboot ohne Boot, Du verstehst?

    Viele Grüße in den Noooorden

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Sabine hat mich eines gelehrt:

    - gerade Blechdeckel sitzen gut, auch wenn nur ein "kleiner" Stein drauf liegt.

    - konische Blechdeckel sind da schon ungünstiger. Der Blechdeckel ist 30m geflogen, der Stein immerhin 5m!


    Warum Steine:

    Seitdem die ganzen Gangster mit Ihrem "Bling-Bling" rumlaufen fand ich es nicht mehr angebracht mit den Goldbarren. Wollte mich da distanzieren 8)

  • Sechs volle Honigzargen oben drauf weil ich zwischenzeitlich nicht zum Schleudern gekommen bin. Jetzt brauch ich noch einen Gerüstbauer im Juli.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.