• Und zwar habe ich heute das erste mal in einen vor knapp 4 Wochen gebildeten Ableger geschaut und mir ist folgendes durch den Kopf gegangen: Beim bilden eines Ablegers wird Brut in allen Stadien genommen. Danach bildet der Ableger Nachschaffungszellen und bis die Königin schlüpft und auf Hochzeitsflug war dauert es ca. 3-4 Wochen nach der Bildung des Ablegers. Folglich werden dieser Zeit keine Stifte gelegt, bis die Neue Königin damit anfängt. Dadurch geht quasi eine Bienengeneration verloren. Es muss ja die Brut gepflegt werden, generelle Biennenstockarbeiten erledigt werden und auch gesammelt werden, diese Verteilung der Aufgaben geschiet nicht zufällig, sondern je nach Alter der Biene und welche Organe gerade ausgeprägt sind.

    Meine Frage ist folgende: Wenn eine Bienengeneration verloren geht, wie organisiert es der Ableger das zu jeder Zeit alle Aufgabenferlerder erledigt werden?

  • Keine Sorge, die Bienen regeln das. Ohne schlüpfende Brut altern Bienen auch weniger. Die Aufgabenübernahme ist nicht statisch an das Alter geknüpft - auch können bspw. die Wachsdrüsen wieder aktiv werden. Wenn die neue legt, werden genügend Ammenbienen zur Pflege bereitstehen, auch wenn die der bekannten Tafel nach zu alt sind. Im Winter schlüpft ja auch manchmal über Wochen keine Biene - trotzdem kommen die klar.

  • Also wenn ich das jetzt richtig verstehe wird im Bienenstock "nach Bedarf" geschaut was gemacht werden muss, wobei die dafür benötigten Organe nachwirkend wieder ausgebildet und verwendet werden können.

  • Also wenn ich das jetzt richtig verstehe wird im Bienenstock "nach Bedarf" geschaut was gemacht werden muss, wobei die dafür benötigten Organe nachwirkend wieder im limitierten Umfang ausgebildet und verwendet werden können.

    [Ergänzung in blauer Schriftfarbe]