Säge Beutenbau

  • Hallo,

    Mit einer Kreissäge ,mit der man winkelig und auf 0,2 mm genau sägen kann, kannst Du 90% aller Arbeiten fuer ein Beutensystem abdecken.Dazu noch einen Bohrschrauber,Tacker für das Varroagitter ,Schraubzwingen,Holzleim. Das Holz besorgst Du bei einem Säegewerk auf 2 cm gehobelt und gesäumt. Ab 10 Beutensysteme rechnet sich das schon wenn man Freude am Basteln hat.😎

    Wo gibt es diese Kreissäge, die auf 0,2 mm genau sägt und nicht im Preissegment eines Autos liegt? Winklig können alle, nur ob es der gewünschte Winkel wird?


    Gruss

    Ulrich

    Man kann mit jeder Kreissäge genau sägen.Bei den günstigeren hat man halt mehr Aufwand bis man die Anschläge genau eingestellt hat. Ich habe eine 30 Jahre alte geerbte Scheppach.Ich habe zwar 2 Tage dazu gebraucht bis es passt,aber jetzt sägt sie 100% genau und winkeltreu.

  • Man kann mit jeder Kreissäge genau sägen.Bei den günstigeren hat man halt mehr Aufwand bis man die Anschläge genau eingestellt hat. Ich habe eine 30 Jahre alte geerbte Scheppach.Ich habe zwar 2 Tage dazu gebraucht bis es passt,aber jetzt sägt sie 100% genau und winkeltreu.

    Du kannst keine Scheppach aus den 90iger, als Scheppach noch kein China kannte mit Chinaböllern für 99 € vom Discounter vergleichen.

    Bis bald Marcus

  • Vielen Dank für eure Antworten. Ich gewinne den Eindruck dass das ohne TKS keinen Spaß macht und deutlich länger dauert. Wir wollen nächstes Jahr mindestens 30 0,5 DN Zargen haben. Wenn ich die für 5 Euro das Stück herstellen kann, haben wir schonmal 350 Euro gespart. Das machen wir zwei mal und ich habe ne gute TKS schon bezahlt, besitze die TKS aber noch.

    Alternativ kannst du dir die Platten im Baumarkt auf deren Plattensäge (bei den Meisten kostenfrei)

    zurecht sägen lassen. So mach ich es immer.

  • Hall JaKi,

    eine Stichsäge ist so ziemlich das unbrauchbarste Gerät zum Beutenbau was es giebt !!!

    Kauf dir eine Tischkreissäge ( wenigsten 1200 W ) und mehr braucht es nicht.

    ( Meine ersten 100 Beuten habe ich mit einer simplen Tischkreissäge von "Einhell" aus dem örtlichen Baumarkt gebaut. Das Teil kam damals etwa 100 €.

    Ein bischen was sollte man allerdings von Holz und Holzverarbeitung verstehen, sonst kauf dir lieber was fertiges.

    ... alle sagten das es unmöglich ist, .... bis einer kam der das nicht wußte

  • Man kann mit jeder Kreissäge genau sägen.Bei den günstigeren hat man halt mehr Aufwand bis man die Anschläge genau eingestellt hat. Ich habe eine 30 Jahre alte geerbte Scheppach.Ich habe zwar 2 Tage dazu gebraucht bis es passt,aber jetzt sägt sie 100% genau und winkeltreu.

    Du kannst keine Scheppach aus den 90iger, als Scheppach noch kein China kannte mit Chinaböllern für 99 € vom Discounter vergleichen.

    Bis bald Marcus

    Das ist natürlich richtig😉

  • Wir haben im Verein einen Imker, der sich mehr oder Minder über Nacht überlegt hat, Nebenerwerbsimker zu werden. Der Besorgt sich von der Arbeit Einwegpaletten und nutzt die Bretter davon zum Beutenbau. Klar, Beespace und so, aber am Ende kann man auch bei Gelegenheit mit dem Stockmeisel etwas abkratzen.


    Bei einer TKS ist der Tisch wichtig, wenn Du keine 50 cm auf den Tisch bekommst, dann ist doof. Statt zu schrauben würde ich leimen und tackern. So ein günstiger Drucklufttacker macht schon spaß und spart Dir am Ende auch paar EUR für Schrauben.


    Ich bin auch Bürotäter und habe mir nach langer Überlegung eine Bosch gts 10 xc gekauft. Dazu einen Sägeschlitten gebaut und eine Fräse bestellt (kommt noch). Ich nutze das Basteln mit Holz als Ausgleich zum Bürojob. Die ersten Projekte waren Bienenfluchten und Ablegerkästen, bald gibts noch nen Doppelboden für Segeberger Kisten.


    Ich finde, zu billige Werkzeuge sind halt manchmal doch sehr teuer, weil man zuerst das billige und dann das teure(re) kauft.


    JM2C

    4 Völker Carnica in Segeberger (eine rote, drei grüne Königinen), Ziel für dieses Jahr: mit 6 Völkern in den Winter gehen.

  • Ach, hier ist ja das selbe Thema nochmal am Start. Wieso sollte man Beuten auf 0,2 mm genau bauen wollen? Oder gar noch genauer! Bretter, die die selbe länge/breite haben müssen werden mit der selben Einstellung gesägt und fertig ist der Lack. Auch hier nochmal, ihr baut Beuten, keine Möbel für ne Gesellenprüfung. Ne einigermaßen gute Tischkreissäge bekommt man problemlos auf +-1mm genau für ausreichende Kompatibilität der Beutenteile untereinander eingestellt.


    Will man sich an der eigenen Arbeit ergötzen, sieht die Sache natürlich anders aus. :thumbup:

  • Etwas OT, aber irgendwie passt es doch zu dem Thema:



    Die Beuten vom Stefan Mandl sind sowieso schön anzuschauen. Ab 15:00 sieht man in dem Video auch, wie er eine zusammennagelt.


    Grüße

    Mike

  • Mit minimalem Aufwand und super Ergebnis kannst Du Dir eine, wie vorher schon mal beschrieben, Tauchkreissäge mit Schiene organisieren. Das Markengerät in schwarz für ca. 550,-- € neu. Mittlerweile gibt es die auch schon von anderen in günstiger. Einen Schrauber dazu und schon kannst Du loslegen.

    Wenn die restliche Ausrüstung fehlt, dann sollte das Material etwas genauer sein als Palettenbretter.

    Im Holzhandel gibt es eine (Zimmerer) Fichte 3-Schichtplatte in 19 mm. Die hat 2/5 Meter. Die kann man ordentlich zuschneiden und Stück für Stück (nach Bedarf) zusammenbauen. Sind zwar etwas schwerer als die Beuten aus Weymouthkiefer, aber dafür sind die Beuten dann auch spechtsicher.

    Es verdreht sich nix und auch beim schrauben platzt nichts ab. Dann klappt es auch mit dem Beespace.

    Mit einem Deckel der ein bisschen Überstand hat, halten die jahrelang, meine sind seit 8 Jahren im Einsatz und noch nirgends ist eine Leimfuge aufgegangen.

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Die Beuten sind richtig „urig“.

    Da gebe ich mir mit den Brettern und mit der Wandsträrke richtig Mühe.

    Aber sie sind auch aus rohen Brettern maßhaltig! Und brauchen keinen Anstrich. Sie dürfen über die Jahre verwittern.

    So gefällt mir das!
    Auch der Umgang mit den Bienen. Klasse.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Weder Beuten in Möbelbauqualität, noch einen Gitterboden.

    Wenn ich mich im Forum so umsehe, kann das garnicht funktionieren =D
    Hat den Bienen nur noch keiner gesagt

  • Ich denke auch, was den Bienen von Stefan Mandl gut genug ist ist auch allen anderen Bienen gut genug.

    Ich habe die ersten Beuten auch aus Leimholzbretter ausn Baumarkt gebaut. Allerdings sind diese nicht Wasserfest verleimt. Sie lösen sich mit der Zeit in lauter kleine Sprossen auf. Außerdem sind sie viel zu teuer. Ich geh immer zum Sägewerk und hol mir dort 24mm Fichtenbretter. Such mir die schönsten raus und das kostet fast nix (5-7€/m2). Hier brauchst keinen Wetterschutz (auch Lack ist teuer und unnötig und muss regelmäßig erneuert werden ). Diese Fichtenbeuten vergrauen und wenn sie Mal nach 10 Jahren hinüber sind kann man sie ohne schlechtes Gewissen in den Ofen geben.

    Die Eckverbindungen halten geleimt und geschraubt oder getackert auch sehr gut. Wennst dir dazu einen Tacker besorgst sparst Schrauben und hast gleichzeitig einen Tacker zum rähmchen bauen.

    Für flachzargen reicht ja gewöhnlich ein Brett aus, bei meinen Jumbo Bruträume habe ich immer zwei genommen welche ich beim Zusammenbau einfach geleimt habe.

    Meine Beuten habe ich der Hohenheimer einfachbeute nachgebaut. Hier benötigt man keine Fräse, alle Baupläne sind online zufinden und können ja dann auf alle anderen Rähmchenmaße angepasst werden.


    LG Paul