Säge Beutenbau

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    Vor 25 Jahren habe ich mir die klappbare Werkbank von Black&Decker auf die imaginäre Grenze zwischen Küche und Wohnschlafzimmer meiner Einraumwohnung gestellt. Das Gestell dieser Werkbank ist jetzt die Grundlage der 80x100 cm großen Arbeitsfläche, an die ich immerhin von drei Seiten rankomme... ist ja auch egal, ich will nur sagen, dass eben nicht immer alles geht, was man gerne wollen möchte. Und dass man weniger optimales Gerät durchaus durch etwas mehr Aufwand ausgleichen kann, ohne deshalb auf gute Ergebnisse verzichten zu müssen.

    Ich möchte auch so eine Imkersgattin: zum Hinterherputzen, Entdeckeln, Einlöten und Abendessen kochen. Ach ja, vermarkten darf sie gerne auch.

  • Ich sehe irgendwie den Vorteil einer Tischkreissäge nicht.

    Aber ich, mein Vater ist in den 80igern auch auf so eine Eierlegendewollmilschsau hereingefallen. Damit konnte man auch alles viel besser,als mit einer normalen Tischkreissäge machen. Leider ist eine normale Tischkreissäge dem Ding überlegen, vor allem in der sicheren Handhabung.

    Bis bald

    Marcus

    @ Hartmut, ich hoffe dass ist keine unerlaubte Werbung, sonst muss ich dicker Otter in den Keller watscheln und ein Bild machen :O)

    30-40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 6 Miniplus, Waage 401

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  • Ich habe beim Hauskauf eine Elu TSG 170 vom Vorbesitzer geerbt. Nachdem ich sie wieder gängig gemacht hab ist es jetzt mein Lieblingswerkzeug im kleinen Schuppen. Ist nur etwas kniffelig einen Schiebeschlitten zu bauen weil die Führungsleiste etwas versenkt ist. An dem Schlitten meiner oberfräse sind so verstellbare Finger zum Material unten halten dran die benutze ich als längenanschlag für die Säge klappt wunderbar und braucht nicht viel Platz.

  • Vor 25 Jahren habe ich mir die klappbare Werkbank von Black&Decker auf die imaginäre Grenze zwischen Küche und Wohnschlafzimmer meiner Einraumwohnung gestellt. Das Gestell dieser Werkbank ist jetzt die Grundlage der 80x100 cm großen Arbeitsfläche, an die ich immerhin von drei Seiten rankomme... ist ja auch egal, ich will nur sagen, dass eben nicht immer alles geht, was man gerne wollen möchte. Und dass man weniger optimales Gerät durchaus durch etwas mehr Aufwand ausgleichen kann, ohne deshalb auf gute Ergebnisse verzichten zu müssen.

    Welche Geräte benutzt du konkret? Mein Mann hat bald Geburtstag und die Platzverhältnisse was Werkstatt angeht sind hier vergleichbar. Die klappbare B&D Werkbank steht bei uns auch schon.

  • Ich habe eine leichte Akku-Handkreissäge mit zwei dazugekauften guten Sägeblättern für verschiedene Materialien, eine Oberfräse mit Feineinstellung, einen Akku-Bohrschrauber, meine 30 Jahre alte Bohrmaschine für die größeren Löcher, dazu ein Stativ, eine selten benutzte Stichsäge für krumme Sachen. Damit und einigen selbstgebauten Führungshilfen komme ich schon ziemlich weit. Ach ja, und einen zwar kleinen und fürchterlich lauten, aber dafür sehr hungrigen Werkstattsauger auf Rollen, mit dem ich auch in der kleinen Bude ohne Erstickungsanfälle nach Lust und Laune fräsen kann. Der sollte sich mindestens an die Kreissäge und an die Oberfräse anschließen lassen.

    Plus viel Kleinkram wie Zwingen aller Art, diverse Handsägen, gutes Messwerkzeug, etc. Elektrische Schleifgeräte haben wir zwar, aber ich nehme lieber schnell den Schleifblock.

    Sehr praktisch ist auch der höhenverstellb kleine Bock mit Rolle, der mal eben die Werkbank vergrößert (der "Halt-das-mal-eben-fest"-Ersatz). Die Oberfläche der Werkbank ist zu klein, ich habe eine Presspanplatte darauf befestigt, die leiden darf.


    Tu Deinem Mann einen großen Gefallen und lass ihn die Sachen selbst aussuchen! Mein Mann hatte/hätte komplett andere Geräte gekauft als ich. Mir ist es z.B. extrem wichtig, dass die Geräte leicht und leichtgängig genug sind, dass ICH sie bedienen kann und mag. Von diesen selbst ausgesuchten freut mich jedes einzelne. Und nicht das Universalset mit 55 Zubehörteilen kaufen, sondern lieber das genau benötigte Zubehör in guter Qualität dann, wenn man es braucht.


    Wenn sich Dein Mann allerdings bisher nicht selbst aktiv umgeschaut hat, ist vielleicht sein Werkeldrang nicht so groß wie Dein Wunsch, etwas gewerkelt zu bekommen. In diesem Fall oder auch überhaupt: Selbst sägt die Frau!

    Ich möchte auch so eine Imkersgattin: zum Hinterherputzen, Entdeckeln, Einlöten und Abendessen kochen. Ach ja, vermarkten darf sie gerne auch.

  • Ich war paar Tage nicht Online, und will jetzt nicht ältere Sachen zitieren.


    Klar, wenn man sich vernünftiges Werkzeug kauft, dann nutzt man das idR auch häufiger. Leider kommen aktuelle Geräte oft mit miesen Sägeblättern. Wie ich schon schrieb, hab ich mir ne GTS 10 gekauft, eigentlich ein tolles Gerät, aber das Sägeblatt ist Mist. Die hätten die Maschine fast besser ohne verkaufen sollen.


    Festool hat -wie leider alle Hersteller- nachgelassen. Dennoch haben die immer noch eine recht gute Qualität. Ob die Qualität die Preise rechtfertigt, das weiß ich nicht. Ich hab letztens ein Video gesehen, von deren Fingerschutz bei der TKS. Die haben mit einer Bockwurst einen Finger simuliert, der das Sägeblatt berührt. Die TKS hat mit einer Sprengstoffladung einen Block in das Sägeblatt gefeuert. Resultat: An der Bockwurst war nicht mal die Pelle angekratzt, aber man brauchte ein neues Sägeblatt und eine neue Sicherheitsladung. Nicht Billig, aber alle 10 Finger zu besitzen ist auch nicht verkehrt.


    Für kleinen Platz gibt es auch nette Geräte. Von Triton gibt es einen Tisch, in den kann man entweder eine Arbeitsplatte, oder eine Halterung für eine Oberfräse oder eine Tischkreissäge einbauen. Ich hab nur Videos gesehen und habe deren Fräse, und das macht schon einen wertigen Eindruck. Man müsste damit mal nen Praxis-test machen, nur wo?


    Makita scheint derzeit Bosch was die Qualität angeht abzulösen. Die machen auch feine Geräte *g*

    Was doof ist, wenn man auf Akku gehen will, dass es keinen richtigen Standard gibt. Ich hätte gerne Geräte unterschiedlicher Hersteller mit den gleichen Akku. Mein Nachbar hat von Bosch das Akku-System, da geht der Rasentrimmer, der Handstaubsauger und der Akku-Schrauber mit dem den gleichen Akku. Das ist schon cool. Aber das bindet natürlich an den Hersteller, das ist doof.

    4 Völker Carnica in Segeberger (eine rote, drei grüne Königinen), Ziel für dieses Jahr: mit 6 Völkern in den Winter gehen.

  • Festool hat -wie leider alle Hersteller- nachgelassen. Dennoch haben die immer noch eine recht gute Qualität.

    Ob Festool wirklich an Qualität nachgelassen hat, das wage ich zu bezweifeln. Die TS55 wird ja schon sehr lange gebaut, wenn ich richtig informiert bin. Wo sollen sie gespart haben? Hier gibt es Berichte, dass die Säge seit 20 Jahren im Einsatz ist.


    Ich denke eher, dass die anderen hochpreisigen Hersteller aufgeholt haben in Sachen Qualität. Makita und Bosch bauen sehr gute und dabei preiswerte Tauchsägen. Ich habe mir am WE auf diesen Thread hin einen Vergleich angeschaut. Hier wurde nicht viel wirklich "getestet", aber es zeigt ganz gut, dass es Alternativen zu Festool, Fein und Mafell gibt. Bosch hat scheinbar (ob's stimmt weiß ich nicht) sogar in Lizenz die alte Version einer Mafell nachgebaut.



    Für Akkulösungen bin ich nicht. Akkus sind ein Teil, das definitv nach einigen Jahren schlapp macht. Auch wenn man den Akku nicht nutzt, sinkt die Performance. Da wird mir meiner Meinung zu viel noch gewechselt bei den Akkus. Ich befürchte da immer, dass in 10-15 Jahren die Säge noch top-funktioniert, aber kein Akku mehr zu kriegen ist. Dann muss man die funktionierende Säge wegen des defekten, nicht mehr lieferbaren Akkus wegwerfen. Bei Festool, Mafell etc. hat man ja teilweise eine Garantie der Ersatzteilversorgung für 10 (?) JAhre. Bei den Billigherstellern ist es aber definitiv so, dass man nach einigen Jahren ein neues Gerät kaufen muss. Bei Ebay werden viele solcher defekten Geräte angeboten. Vielleicht bin ich da auch zu skeptisch...


    Ich würde Dir daher zustimmen, dass eine günstige Lösung die Makita Tauchsäge wäre.

  • Ich finde Handkreissägen / Tauchsägen zum Beutenbau nur bedingt geeignet. Das tolle an einer Tischkreissäge ist halt, dass ich mir ein Maß einstellen kann und dann wiederholt den gleichen Schnitt machen kann. Bei den Handsägen mit Schiene muss ich jedes mal neu messen.

    Ich baue Ablegerkisten aus Palettenholz. Manchmal muss ich Astlöcher rausnehmen, oder unschöne Stellen auslassen. Also muss ich jede Latte individuell zuschneiden. Trotzdem habe ich meinen Anschlag und kann auf passende Länge schneiden.

    Bei Festool, Mafell etc. hat man ja teilweise eine Garantie der Ersatzteilversorgung für 10 (?) JAhre. Bei den Billigherstellern ist es aber definitiv so, dass man nach einigen Jahren ein neues Gerät kaufen muss. Bei Ebay werden viele solcher defekten Geräte angeboten. Vielleicht bin ich da auch zu skeptisch...


    Die Frage ist immer, wie häufig und intensiv man so eine Maschine nutzt. Wenn Du ne billige HKS für 50€ kaufst, dann kannst du auch paar mehr billige Geräte kaufen, bis du die Anschaffung der TS55 erreicht hast, die kostet ja gebraucht noch 300€. Und billige Maschinen mit gutem Sägeblatt (gerne auch teurer als die Maschine selbst) taugen durchaus auch was.


    Versteh mich nicht falsch, ich bin großer Fan von gutem Werkzeug auch fürs Hobby. Und ich rechne mir viele Geräte auch schön. Auf der anderen Seite habe ich vor 6 oder 7 Jahren auf Empfehlung eines Freundes 2 Akkuschrauber bei Lidl gekauft, die zusammen deutlich billiger waren als das BOSCH Gerät (nur 1). Die Teile sind viel in Gebrauch, werden nicht freundlich behandelt und tun es immer noch. Und ich habe 2, also Vorbohren und Schrauben ohne zwischen Bohrer und Bithalter wechseln zu müssen. Wenn die Teile in 1-2 Jahren den Geist aufgeben, dann haben die viel geleistet und dürfen für das Geld auch kaputt gehen. Vielleicht gibts dann nen GSR als Ersatz, lieber 2. Oder dann doch 18v ?


    Beste Grüße

    4 Völker Carnica in Segeberger (eine rote, drei grüne Königinen), Ziel für dieses Jahr: mit 6 Völkern in den Winter gehen.

  • Ich habe mich übrigens für eine Tischkreissäge entschieden und damit schon die erste Zarge gebaut. Die steht gerader und wackelt überhaupt nicht.

    Zur Auswahl des Sägetyps: Deckel und Boden konnte ich problemlos mit meiner Stichsäge bauen. Für den Zargenbau hatte ich vorher noch zwei Stichsägenschienen gebaut und mit beiden war ich unzufrieden. Ich habe dann auch gehört, dass Schienen bei Stichsägen am Ende eines langen Schnitts trotzdem einen gekippten Schnitt ergeben.

    Ich schwankte ja noch zwischen Tischkreissäge und Handkreissäge mit Schiene und finde die Tischkreissäge für unsere Zwecke jetzt eindeutig besser. Flugkeile, diese Klötze für hinter den Flugkeil, Abstandshölzer für die Zargeninnenseite bei Hoffmannrähmchen und die Rutschleisten könnte ich mit einer Handkreissäge nicht oder nur unsicher schneiden und mit der Tischkreissäge ging das problemlos.

  • Ich baue meine Lagerbeuten mit einer einer Tischkreissäge (von Bosch Grün, die PTS 10) und einer Kappsäge von Metabo Auf die Kappsäge könnte man zur Not verzichten und statt dessen den Schiebeschlitten der Tischkreissäge nutzen.


    Kleiner als die PTS 10 würde ich bei Tischkreissägen nicht gehen, aber das kommt auch auf den Bauplan der Beute an. Ich habe geschlossene Böden, muss also eine Platte von 120x60 auf Maß schneiden. Bei einem offenen Boden würde vielleicht auch eine kleinere Säge funktionieren.