Säge Beutenbau

  • Festool Maschinen sind schon feine Geräte, aber ich hoffe, du willst damit mehr als nur ein paar Beuten bauen.

    Ich finde, dass auch Werkzeugkauf eine Frage der Nachhaltigkeit ist. Kaufe ich ein Mal ein vernünftiges Werkzeug, bei dem Qualität stimmt, Ersatzteilversorgung garantiert ist, dann habe ich für mein eigenes Leben und meine Enkel ein Produkt. Ich habe eine billig Oberfräse gekauft. Bis heute ärgere ich mich über diesen Schrott. Mein Festool Akkuschrauber macht mir richtige Freude, jedes Mal wenn ich ihn nutze. Gerade bei der Säge kommt es auf den sauberen, genauen Schnitt an. Da investiere ich lieber Geld in vernünftiges Werkzeug statt das Geld in Auto, Urlaub etc. zu stecken. Sonst schmeißt man das Werkzeug schnell in die Ecke. Beim Auto fragt man auch nicht, ob man mit der Lederausstattung oder dem Metallic Lack auch wirklich 50000km pro Jahr unterwegs ist, da es sonst nicht lohnen würde.


    Mit gutem Werkzeug macht Werkeln einfach mehr Spaß und das Ergebnis wird meist auch besser😉

  • Hallo PaBa,


    Festool sind keine feinen Geräte, es sind gute Geräte von Festo.


    Feine Geräte gibt es von der Firma Fein.


    Die gleiche Liga, Mafell.


    Diese Firmen liefern top Qualität. Für einmal im Jahr benutzen viel zu schade, aber wer sich finanziell nicht einschränken muss, für den sind sie erste Wahl.


    Gruss

    Ulrich

  • Für einmal im Jahr benutzen viel zu schade,

    Richtig. Nur, wer so etwas hat, nutzt das garantiert nicht nur einmal im Jahr. Man kann ja schon auch noch andere Sachen bauen als nur Beuten ;)


    Und man hat das ja eine ganze Zeit...

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Hallo, also wenn ich gar keine Säge zum Beutenbau hätte, würde ich das Festoolhandkreissägengeld in eine gebrauchte Tischkreissäge investieren.

    Ich denke nur mal an Fluglochkeile.....

    Bis bald Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Abgesehen vom Geld ist das auch eine dezente Platzfrage.


    Gruß von Kikibee, die lustvoll im 2m x 2.50m kleinen Kellerloch schreinert und von Dingen wie einer Tischkreissäge, einer stationären Fräse und einer ordentlichen Hobelbank nur träumen kann. Meine Fluglochkeile passen trotzdem und sind erprobt zwergspitzmaussicher.

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.

  • Hallo, also wenn ich gar keine Säge zum Beutenbau hätte, würde ich das Festoolhandkreissägengeld in eine gebrauchte Tischkreissäge investieren.

    Ich denke nur mal an Fluglochkeile.....

    Bis bald Marcus

    Ich sehe irgendwie den Vorteil einer Tischkreissäge nicht. Fluglochkeile würde ich nicht mit einer Tischkreissäge aussägen, sondern die Leiste mit der Tauchsäge und die Rundungen mit einer Stichsäge. Die Tauchsäge ist deutlich platzsparender und man kann mit der Schiene Platten auf die richtigen Streifen schneiden, was mit der Tischkreissäge ohne richtige Tischgröße gar nicht möglich ist. So eine Festooltauchsäge kann man auch wunderbar für Ausschnitte von Arbeitsplatten etc. verwenden. Ich finde, dass sie für den Hobbyhandwerker flexibler einsetzbar ist als eine stationäre Tischkreissäge. Richtig ist, dass es erstmal eine Menge Geld ist. Ich kenne mich auch nicht aus, ob es günstigere Alternativen für Tauchkreissägen gibt mit vernüftigen Schienen etc., wo dann die Qualität noch stimmt für den Preis. Mit Festool macht man hinsichtlich Qualität aber nichts falsch. Fein, Mafell sind sicher in der geichen Liga, ggf. noch etwas teurer. Den Vorteil, den ich sehe, ist dass man alle Teile auch nach Jahren noch austauschen kann. Diese Sägen sind reparierbar und daher sehr wertstabil.

  • Festool sind keine feinen Geräte, es sind gute Geräte von Festo.

    Das ist lange her.

    Seit zwanzig Jahren gehören Festo und Festool nicht mehr zusammen.

    Früher war das ja DIE Tischlermarke, da waren die fast überall führend. Das ist inzwischen nicht mehr so eindeutig, den umfassenden Qualitätsvorsprung gibt's so nicht mehr. Die beste Stichsäge kommt gerade von Mafell, der beste Exzenterschleifer von Mirka...

    Ich erneuere die meisten meiner Festoolmaschinen nach und nach durch solche von Makita, die sind auch gut.

    Ich arbeite damit täglich, und für den Gelegenheitsanwender sollte das auch reichen.

    Schienengeführte Handkreissägen gibts inzwischen von den meisten Herstellern.

    Zum Beutenbau sind aber vernünftige Tischkreissägen die bessere, weil auch vielseitigere Wahl.

    Fluglochkeile sind ja gutes Beispiel: sowohl die Leiste selbst wie auch der exakte Öffnungsausschnitt darin lassen sich problemlos an der Tischkreissäge fertigen.

  • Fluglochkeile sind ja gutes Beispiel: sowohl die Leiste selbst wie auch der exakte Öffnungsausschnitt darin lassen sich problemlos an der Tischkreissäge fertigen.

    :/ In einem 2 m x 2,5 m großen Kellerloch?


    Tischkreissägen oder Kombimaschinen haben schon ihren Vorteil, unbestreitbar. Nur braucht es auch den Platz darum, das Holz handzuhaben.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Es kommt ja auch auf die Menge an. Mit der schienengeführten Handkreissäge zeichne ich die meisten Schnitte vorher an. Nervig, aber in kleinen Stückzahlen machbar. Oder ich richte mir einen entsprechenden Anschlag auf meinem Tisch ein. Hundert Beuten möchte ich so nicht bauen, aber mal 20 Teile (Fluglochkeile, Böden, Nistkästen) geht schon mit vertretbarem Geräte- und Platzaufwand. Ich brauch dann halt noch den Flur oder das Treppenhaus als Zwischenlagerfläche.

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.

  • Im Englischen gibt's eine eigene Maschinengattung dafür, die benchtop machinery.

    Das sind kleine, handliche Stationärmaschinen, die auf der Hobelbank betrieben werden und bei Nichtgebrauch z.b. darunter verwahrt werden.

    Bei Heimwerkern da sehr beliebt.

    Die Notlösung für extrem beengte Räumlichkeiten.

    Und die Hobelbank sollte schon immer noch das Herzstück einer Holzwerkstatt sein, ohne sind viele Arbeiten nur nervig durchführbar.

    Auch die gibt's ja in extra klein.