Säge Beutenbau

  • Hier benötigt man keine Fräse, alle Baupläne sind online zufinden und können ja dann auf alle anderen Rähmchenmaße angepasst werden.


    LG Paul

    Eine Fräse braucht man bei den anderen auch nicht, wenn man eine gescheite Kreisssäge hat. Einfach ist die Hohenheimer übrigens auch nicht. Du musst acht Teile zuschneiden und zusammenschrauben und nicht nur vier wie bei anderen Beuten wie z.B. aus dem Langstroth/Dadant-Universum. Und wenns sein muss. schraubst du zwei Griffleisten da dran.

    Falls du die Hohenheimer Vorschläge auf Dadant umbaust bist du ausserhalb jeglicher Kompatibilität, egal ob 10 oder 12. Das kann schon mal schmerzhaft sein. Ich rate dringend davon ab!

  • Die Beuten vom Stefan Mandl ...

    Laut dem Film 7.000 Bienenvölker! Boahh. [Nee, nur 700. Schlampige redaktionelle Arbeit...]

    Kevin Pfeiffer - Übersetzer, Betreiber der Kleinimkerei zu Gunsten Familie und Freunden

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von KMP () aus folgendem Grund: Korrektur

  • Die Informationen im Film sind nicht alle korrekt.

    Er hat mit Sicherheit mehr als 7000 Völker.

    Und er macht das nicht alleine mit seiner Familie.
    Aber diese Idylle vermarktet sich gut.


    Zu den Beuten:

    Wenn Herr Mandel die alle selbst bewegen würde, gäbe es keine sägerauen Bretter. Die Holzsplitter haben eben seine Mitarbeiter in den Fingern. Ihm tut es nicht weh. Aber billiger ist es.


    Gruss

    Ulrich

  • Für einen kleinen Hobbyimker, der nebenbei (vielleicht auch im Winter) gern mit Holz arbeitet sollte mal erwähnt werden, dass auch Hobelbank und einige gute Handwerkzeuge so ziemlich alles möglich machen, was das Imkerherz begehrt.

    Ganz leise und recht ungefährlich.

    Dauert vielleicht etwas länger, aber das dürfte wohl egal sein.

  • dass auch Hobelbank und einige gute Handwerkzeuge so ziemlich alles möglich machen, was das Imkerherz begehrt.

    Mit Spannsäge und Stechbeitel ein Magazin bauen? Junge, Junge, das kann kaum jemand.

    Demnächst empfiehlt uns hier einer das Schnitzmesser.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Ich hab den Betrieb von Stefan Mandl im Zuge der Facharbeiterausbildung schon Live besucht.

    Er ist in einer ehemaligen Brauerei untergebracht. Dort spielt sich alles ab.

    Es geht in den Lagerbereichen schon sehr "grob" zu. Jeder kann sich vorstellen was los ist

    wenn von über 10.000 Völkern alte Waben zu schmelzen sind. Da hat er lange getüfftelt bis

    er einen auch für die Nachbarn vertretbaren Weg gefunden hat. Die Firma steht mitten im Wohngebiet.

    Die Beuten erfüllen ihren Zweck. Billiger geht es nicht. Da wird in einem auftretendem Loch schnell ein Holzteil reingeschlagen. Auch seine Begattungskasterl sind so gebaut. Einweg.

    Er beschäftigt in der Saison Mitarbeiter aus aller Herren Länder. In jedem Team ist ein fachkundiger meist Imkermeister dabei. Die Trupps sind den ganzen Tag unterwegs auf den Ständen. Per GPS organisiert.

    Als ich dort war wurde gerade aufgefüttert. Auf jedem Pickup PKW stand ein IBC. Ich glaub das waren 18 Teams damals vor 2 Jahren.

    Ich habe höchsten Respekt davor wie er das macht. Die österreichischen Imker haben einen richtigen Kämpfer mit viel Liebe zu den Bienen und vor allem deren Gesundheit an ihrer Spitze. Daher wurde er auch heuer wieder einstimmig gewählt.


    Sorry jetzt war ich doch etwas OT

  • Du meine Güte, es gibt sogar Leute, die können ohne Motortrimmer von Hand Gras mähen oder ohne Hydraulikspalter von Hand Holz hacken.

    Mit Handwerkzeug eine Kiste zu zinken ist eine übliche Übung, wenn ich mal Praktikanten bei mir im Betrieb hab.

    Und die lernen das dann.

    Ums Zinken gings ja hier aber noch garnicht.

    Erstaunlich, wie unvorstellbar das manchen zu sein scheint.