Trennschied/zwei Ableger in einer Beute?

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    N'Abend allerseits,


    für meine 12er Dadant-Beute bietet mein Beutenbauer so ein Trenn- bzw. Absperrschied an, das zwischen die Waben gehängt werden kann, rundherum bienendicht abschließt und die Beute so in zwei Abteile teilt.

    Frage: ist es dabei ein Problem, wenn sich beide Völker das gleiche Flugloch teilen? Oder wäre es besser, den Keil so zu modifizieren, dass sich zwei getrennte Fluglöcher ergeben? Klein sollten sie eh sein, das ist mir klar.


    Ich überlege, so ein Absperrschied zu verwenden, um mir damit spezielle Ablagerkästen im Standmaß zu sparen.

    Taugt das was?

    Munterbleiben!


    Zurzeit: Zwei WV auf DNM/einzargiger BR in Umstellung auf Dadant mod./US, ein Völkchen auf Dadant im eigenen Garten.

    Etappenziel: drei WV gut in und durch den Winter bringen.

  • Alsoooooo…. aus dem Bauch raus würde ich einen Streifen Schaumstoff nehmen und so platzieren und kürzen, dass jeweils an der Beuten-Außenwand ein kleines Flugloch frei bleibt. Den Holzkeil mit mittigem Flugloch würde ich definitiv nicht nehmen, könnte zu größeren Wanderungen führen, oder schlimmer die Kö läuft nach der Begattung 3 cm zu weit auf er falschen Seite.
    Habe aber mit solchen Trennschieden noch keine Erfahrung.

  • Diese Schied funktioniert einwandfrei.

    Bei mir sind die Fluglöcher jeweils ganz aussen platziert, so dass ein Verflug nicht wahrscheinlich ist.

    Ein gemeinsames Flugloch funktioniert m.E. nicht.

  • Dazu dringend mal die Vorträge von Bernhard Heuvel verfolgen. Man muss höllisch aufpassen und beide Teile strikt getrennt und gleich stark halten. Der gemeinsame Geruch kann, wie bei mir passiert, dazu führen, dass die Bienen und auch die Königinnen sich gegenseitig besuchen, und am Ende hat man nur einen Ableger, während der schwächere ausgeplündert wird.

  • Hi,

    Ich habe mir die 4er Böden von Hol....nn umgebaut, damit es eine 2er Kiste mit Fluglochkeilen in selber Flugrichtung ist. Die Keile so plaziert, dass die Fluglöcher möglichst weit auseinader sind. Das Trennschied passt perfekt.

    Beim Fütterer oben eine Leiste drunter und auch im Aufstieg die Trennung - die Kös dürfen nicht wechseln können - sollte klar sein ;) Sehr gut aufpassen, der Fütterer muss natürlich richtig aufgesetzt werden!

    In Folge kommt ein ASG mit Trennleiste drauf, Honigraum wird gemeinsam genützt.


    Es sollten aber nur fertige begattete Kös (Jungvölker) von ähnlicher Qualität eingesetzt werden. Ich "wusste es heuer besser" und hab jeweils einen 2 Wabenableger mit Zelle eingesetzt. Bei 3 von 4 Kisten war nach dem Begattungsflug nur noch 1 Kö vorhanden. Wenn ein Volk stärker lockt ists passiert ...

    Lg


    Diese Betriebsweise hat zwar Vorteile, aber auch einige grosse Nachteile. Sicher genau abzuwiegen was es bringt ...

    Lg


    PS:

    oben bei der Leiste aufpassen! Ich musste bei zwei Kisten kleine Hölzchen einlegen, da wäre eine Kö locker hindurch gekommen!

  • Die Fluglöcher weit auseinander, am besten in verschiedene Richtungen fliegen lassen, wenn es möglich ist. Bei selbstgebauten 9er -DNM-Ablegerkästen haben wir ca2cm Bohrungen auf halber Rähmchenhöhe und entgegengesetzter Richtung, am festen Boden ist nochmal ein Flugloch für den 1Volk-Betrieb mit HR-Zargen.

    Für Begattungsableger und Weiselvorrat (zB für Kunstschwärme) ganz sinnvoll, aber ein Volk verdient eine Beute.

  • Moin. Habe hier 3er Böden mit Absperrschied.

    Du musst echt Höllisch aufpassen bei der Bearbeitung, dass die Völker links und rechts nichts voneinander wissen. Sonst räumt das stärkere nebenan auf.

  • Ok, der Tenor ist: machen kann man das, aber...

    Und mit der 2-Königinnen-Betriebsweise von Bernhard Heuvel wollte ich erst im 2. Imkerjahr anfangen.

    Kleiner Scherz...;)


    Vielen Dank für die Entscheidungshilfe!

    Munterbleiben!


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