Temperaturanspruch beim Umlarven

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    Hallo zusammen,


    schön dass es mal regnet...;

    hier ist es aber auch „recht frisch“ dabei.

    ...und ich bin die Tage gerade am Umlarven. 🤪


    Intuitiv denk ich mir dass das für die Larven recht kühl wird...?

    Gibt es da - außer Vermutungen - belastbare Werte zu?


    Sicher hat der ein oder andere auch schon mal im einstelligen Temperaturbereich umgelarvt.

    Gab es da Probleme?
    Würde am liebsten direkt am Stand umlarven...


    Zumindest austrocknen sollten mir die Larven dabei heute ja nicht so schnell...

  • Moin,


    ich habe letztes Jahr bei ungemütlichen 11 Grad und Nieselregen am Stand umgelarvt. Das Volk ist zwar sonst recht flauschig, aber bei dem Wetter wurden sie dann doch etwas kratzbürstig. Natürlich hatte ich Schleier, Handschuhe und Smoker nicht dabei.


    Funktioniert hat es aber, habe auch nur zwei Stiche abbekommen.


    Ich mache mir vielmehr gerade Gedanken ums Verschulen, das wäre bei mir diesen Freitag dran, aber bei 11 Grad tut es mir da in der Seele weh.


    Beste Grüße


    Peter

  • Im Auto vorab kuschelig warm heizen und dann dort umlarven. Evtl. mit lauwarmer Wärmflasche als Unterlage. Oder Sitzheizung.


    Kalt ist das eine, der Wind das andere. Die Kombi macht es dann eiskalt. Den Wind kann man eliminieren. Also die Wabe in ein warmes Handtuch wickeln und in eine Tüte stecken, bis man damit im Auto ist. Alles vorwärmen und so lange es geht, warm und den Wind abhalten, dann müsste es eigentlich gehen.

    Ich möchte auch so eine Imkersgattin: zum Hinterherputzen, Entdeckeln, Einlöten und Abendessen kochen. Ach ja, vermarkten darf sie gerne auch.

  • Laut Pfefferle soll es nix ausmachen.

    Tuts bei mir auch nicht, die Tage bei 8 Grad und Regen umgelarvt, alles gut.

    Ist der Kram angepflegt, wirds schwieriger... besser nich kalt werden lassen sonst sind die hin.

    Zellen die zu sind, und wo anders hin verbracht werden, sollten auch nicht richtig kalt werden, vertragen aber ein wenig.....

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Laut Pfefferle soll es nix ausmachen.

    Tuts bei mir auch nicht, die Tage bei 8 Grad und Regen umgelarvt, alles gut.

    Ist der Kram angepflegt, wirds schwieriger... besser nich kalt werden lassen sonst sind die hin.

    Zellen die zu sind, und wo anders hin verbracht werden, sollten auch nicht richtig kalt werden, vertragen aber ein wenig.....

    Zwei mal Danke!


    Einmal für die geteilte Erfahrung und einmal für die Antwort die ich hören wollte. 👍

  • Junge Larven sind ziemlich zäh,

    ich habe schon Eistücke per Post zugeschickt bekommen. In feuchtes Papier eingeschlagen und dann noch in Frischhaltefolie verpackt - halten die Larven das sogar 2 Tage ohne weitere Pflege von Bienen aus.
    Austrocknen dürfen sie nicht, dass nehmen sie übel. Deshalb ist die Situation nach dem Umlarven kritischer, als vorher, wenn sie noch im Futtersaft schwimmen. Aber niedrige Temperaturen sind erstaunlich unproblematisch.


    Gruß
    Ludger

  • Junge Larven sind ziemlich zäh,

    ich habe schon Eistücke per Post zugeschickt bekommen.

    Du darst Stifte nicht mit Maden verwechseln, Stifte sind robust und überstehen fast alles. Aber Maden können vertrocknen, trocken laufen oder verkühlen, die sind viel empfindlicher als Stifte! Wobei verkühlen am unwarsche8nlichsten ist, da halten sie schon einiges aus, aber nur die ganz jungen.

    Aber niedrige Temperaturen sind erstaunlich unproblematisch.

    Ok, jetzt sind wir wieder beieinander! ;-) Ich habe am Freitag auch ein Stück Wabe erhalten mit Maden, aber die waren nach wenigen Stunden schon trocken gelaufen, da muss man wirklich drauf achten...