Königinnenzucht Probleme

  • 1. Das Anbrütervolk sollteMöglichst zwei Bruträume haben und nur so viele HR das es alle gut besetzt. Min. 3 Tage vor dem Anbrüten, kommt ein ASG zwischen die zwei Bruträume...

    Offener Anbrüter mit zwei Bruträumen, zusätzlichem Absperrgitter, 3 Tagen Vorlauf und nur max. 6 Königinnen in Honigräumen als Endresultat, das find ich super, wenn auch etwas komplizierter als nötig. Da kann sich aber jeder der das hier liest mal überlegen, was einfacher ist, gute Königinnen vermehren oder einfach zukaufen und viel Honig produzieren...;)

  • 1. Das Anbrütervolk sollteMöglichst zwei Bruträume haben und nur so viele HR das es alle gut besetzt. Min. 3 Tage vor dem Anbrüten, kommt ein ASG zwischen die zwei Bruträume...

    Offener Anbrüter mit zwei Bruträumen, zusätzlichem Absperrgitter, 3 Tagen Vorlauf und nur max. 6 Königinnen in Honigräumen als Endresultat, das find ich super, wenn auch etwas komplizierter als nötig. Da kann sich aber jeder der das hier liest mal überlegen, was einfacher ist, gute Königinnen vermehren oder einfach zukaufen und viel Honig produzieren...;)

    Genau richtig erkannt, mal eben gute Königinnen ziehen ist nicht so einfach, ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, das es nicht möglich ist als einzelne Person gute Königinnen von der Zucht bis zum Verkauf zu Produzieren, jedenfalls nicht in nennenswerten Mengen.

    Alleine nur die gezielte Zucht und Selektion ist schon eine Aufgabe für sich. Die eigentliche Vermehrung ist dann noch einmal richtig Arbeit und findet gleichzeitig statt wie die Selektion und Zucht.

    Nur 6 Königinnen im HR ist super, wenig drüber langt man halt an dem Punkt an, das die Qualität der Königinnen massiv leidet, es sei denn man bereitet die Völker entsprechend drauf vor, diese Völker sind dann aber auch reine Zuchtvölker.

  • Ich hab gestern Abend noch Zellen vom Starter in die Finisher gehangen.

    Normalerweise mache ich lieber kleine Serien, dafür aber konstant über die Saison. Dann werden die Finisher auch nur zur Zucht genutzt. Honigernte steht hinten an, damit immer Reserven vorhanden sind. Erst wenn genug Honigräume besetzt und voll sind kommt der erste runter.

    Wichtig ist dass die Finisher gesunde, starke und sanfte Völker sind, dann verkraften die auch 10-15 Zellen. Sanft darum weil ich an die Zellen nicht mit Rauch gehe. Wenn man sich denkt dass ein Volk eigentlich zu schade ist um es als Anbrüter oder Finisher zu verwenden ist es genau richtig.


    Der Vorteil immer die gleichen Völker als Finisher zu verwenden ist, dass ich nach 1-2 Serien keine Brut mehr nach oben hängen muss.


    Gruß Chris

  • Offener Anbrüter mit zwei Bruträumen, zusätzlichem Absperrgitter, 3 Tagen Vorlauf und nur max. 6 Königinnen in Honigräumen als Endresultat, das find ich super, wenn auch etwas komplizierter als nötig. Da kann sich aber jeder der das hier liest mal überlegen, was einfacher ist, gute Königinnen vermehren oder einfach zukaufen und viel Honig produzieren...;)

    Probier mal das Verstellverfahren. Ist auch ein offener Anbrüter ohne Wartezeit und Vorbereitung. Und die Zellen kannst du je nach Anzahl 24h später im gleichen Volk fertig pflegen lassen.


    Weiterhin opferst du kein Volk für die Zucht. Den Anbrüter baust du 24h später wieder zurück und alles ist schick.


    Gruß Chris

  • Habe ich in diesem Jahr in „einfacher“ Form probiert.

    HR auf Boden, BW Boggenschnitt und reingehängt, am nächsten Tag wieder zusammengebaut.
    Und fertige Zellen in Ableger gehängt.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Habe ich in diesem Jahr in „einfacher“ Form probiert.

    HR auf Boden, BW Boggenschnitt und reingehängt, am nächsten Tag wieder zusammengebaut.
    Und fertige Zellen in Ableger gehängt.

    Richtig. Geht eigentlich ganz gut... Habe so dies Jahr meine ersten 5 Königinnen gezogen. Wären 10 gewesen, wenn die Zellen nicht grausam nah zusammen gestanden wären (also t.w. 3/4 als "Block").

  • Richtig. Geht eigentlich ganz gut... Habe so dies Jahr meine ersten 5 Königinnen gezogen. Wären 10 gewesen, wenn die Zellen nicht grausam nah zusammen gestanden wären (also t.w. 3/4 als "Block").

    Das kann man vermeiden, indem man beim Bogenschnitt nur jede dritte Zelle stehen lässt und die zwei dazwischen mit einem Streichholz zerdrückt. So der Tipp in den alten Büchern.

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.