Warum wird Honigraum nur langsam angenommen trotz starker Völker?

  • Wie der Titel schon sagt,


    der Honigraum wird bei mir nur sehr schwer angenommen.

    Zu meiner Situation:

    Zadant auf 7 Waben, vor einer Woche 6+eine Honigwabe hinterm Schied. Zanderhonigraum wegen Umstellung auf Zadant im März vor 3 Wochen aufgesetzt. Sehr starke Völker und sehr gutes Trachtangebot in Waldnähe.

    Leider Plastikabsperrgitter ohne Beespace.

    Honigkränze über ein paar Brutwaben. Immer wieder Wildbau. Keine Schwarmzellen viel Drohnen , augenscheinlich Varroafrei! Honigraum nur 2-3 Waben voll und wenige Bienen im HR.

    Der Rest nichtmal ausgebaut, ursprünglich MW und ausgebaute Waben aus dem Vorjahr. Was kann man da noch tun ausser das Absperrgitter entfernen?:/:?:

  • Hast du im Brutraum eine Mittelwand gegeben wenn du schreibst "auf 7 Waben, vor einer Woche 6+eine Honigwabe hinterm Schied"?
    Warum die Honigwabe hinterm Schied?

    Grenzen sind konstruiert. Was uns trennt und verbindet, wird von Menschen gemacht.

  • Ich musste dieses Jahr bei einem Volk eines meiner Plastik Absperrgitter benutzen (von Holtermann, eines mit runden Plastikstäben) für alle anderen Völker hatte ich welche aus Metall, bei denen viel weniger Querstreben drin sind.

    Dieses Volk hat mir „ums verrecken“ den Honigraum nicht angenommen, nicht mal Brut raufhängen hat was gebracht.

    War mein zweit stärkstes Volk und das hat mir dadurch den Brutraum voll verhonigt und geriet in Schwarmstimmung (eigentlich sehr schwarmträge).

    Ich hab jetzt nochmals welche aus Metall im Rahmen gekauft und die aus Plastik komplett entsorgt. Im letzten Jahr hatte ich die aus Plastik zwar auch schon erfolgreich verwendet aber im direkten Vergleich hatte ich im letzten Jahr das Gefühl dass die anderen etwas weniger hindern.

    Ich glaub allerdings weniger dass es am Material liegt sondern eben vielmehr daran, dass beim Plastik nach ca. 3cm eine Querstrebe kommt und beim Metall ist dieses Feld deutlich größer und wirkt deshalb nicht so stark wie eine „Sperre“.
    aber sind halt meine Erfahrung und meine Interpretation.


    viele Grüße Michael

    *************************************
    Aktuell 6 Buckfast Völker auf 12er Dadant.
    Ziel 6 starke Völker einwintern.

  • Ich lese: Honigkränze über Brutwaben. Ich halte das für ein Zeichen, dass du zu groß geschiedet hast. Bei richtigem Schieden hast du nur auf den Randwaben Honigkränze, ansonsten höchstens Honigecken.

    Eine mögliche Korrektur könnte darin bestehen, dass du alle Honigkränze mit einer Entdecklungsgabel anritzt. Die Bienen machen die dann leer und tragen den Inhalt woandershin, hoffentlich über das Absperrgitter. Versuch's, das Ergebnis kannst du schon nach 3 Tagen sehen.

    Gruß Ralph

  • Dieses Volk hat mir „ums verrecken“ den Honigraum nicht angenommen, nicht mal Brut raufhängen hat was gebracht.

    Du hast geschrieben, dass du den Honigraum vor 3 Wochen aufgesetzt hast. Wie sah bei dir denn da die Blühsituation und das Wetter vor Ort aus? Meiner Meinung lassen lässt sich die Honigraumannahme meist durch frühes Aufsetzen (eine gewisse Volksstärke vorausgesetzt) sicherstellen.

    ca. 10 Völker (Carnica) auf DNM 1,5 mit Schied (Segeberger) im schönen Hochsauerland

  • Hallo Andreas,

    wenn die Brutwaben jetzt noch Futterkränze haben, ist das ein Indiz für zu viel Platz, also Waben. Die Honigwabe hinter dem Schied animiert auch zu Wildbau, falls sie nicht dicht am Schied hängt, noch viel mehr.

    Falls noch eine Wabe mit keiner oder sehr wenig Brut in der Kiste ist, entferne sie.


    Gruss

    Ulrich

  • Das ist eben der Irtum oder Wunschtraum, es gibt keine Tracht im mom. Die Räubern was das Zeug hält. Zu mindest hier..... Da kannst pressen was du willst......

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • es gibt keine Tracht im mom.

    Hier ist es sehr kühl (10 °C) und kalter Wind aus N/NO. Sie fliegen und sammeln Pollen, aber kaum Nektar. Hatte bis Anfang l.W. (vor dem Regen) den 1. HR voll. Der wurde wieder tw. geleert während der Regenphase. Und nun mühen die sich wieder ab...


    Die Kirschen sind hier jetzt durch, Obst und Raps kann nun endlich mal honigen. Nach den Eisheiligen kommen Kastanien und der Weißdorn. Es ist kein "pralles FJ" hier im Norden.


    Mglw. wird durch "kalt und trocken" die Läusefraktion in Gang kommen. Die Hoffnung stirbt zuletzt...


    Nachtrag: An der Saar und in Rosenheim sollte es aber deutlich besser aussehen, oder ?

  • Kirsche gut, Raps null, Akazie ist im Rheintal auf (kommt wohl was), hier dauerts noch min ne Woche wenn nicht 2.

    Teig......, lange warte ich nicht mehr

    Der Wald wird kommen:/

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von wasgau immen ()

  • Was ihr immer mit Honigkränzen habt, ist auf den mittleren Waben oben offen passt das.

    Die gehen ja auch in den 2en oder 3n Hr obwohl drunter voll ist:u_idea_bulb02:

    Ist unten drinnen Musik und aussen draussen Tracht, gehen die hoch, ich schwöre das.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Musik ist ein weites Feld, Wasi ;)


    Das geht mitunter von Largo bis Rammstein, und alle meinen, sie reden von der gleichen Sache.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • also in Rosenheim sieht es gut aus. Aktuell ist zwar Stillstand, bei mäßigem Flugverkehr allerdings sind auf den starken Völkern 3 Stück Dadant HR drauf (2 ziemlich voll und es wird verdeckelt). Rosskastanie wurde bereits angeflogen und wenn ab Morgen wieder Flugwetter herrscht, sollte es mit der Kastanie so richtig los gehen.

    Vatertag Schleudern ist der Plan und das sollte dieses Jahr gut ausgehen. 2019 hab’s ja den Kälteeinbruch und da waren die HR Mitte Mai bei mir wieder komplett leer und ich musste zufüttern.

    *************************************
    Aktuell 6 Buckfast Völker auf 12er Dadant.
    Ziel 6 starke Völker einwintern.