Bienendiebstahl 69198

  • Das Risiko erwischt zu werden ist in den meisten Fällen eben zu gering. Da ist es für die Täter wohl zweitrangig, welche Strafe man bekommen könnte.

    Hier werden an den Seen immer einmal wieder die Außenbordmotoren von den Schiffen an der Boje oder auch am Landliegeplatz geklaut - ein ganzes Gebiet auf einmal. Bei einer der letzten Serien haben sie dabei auch den Motor einem Wasserwachts-Boot mitgenommen. Bei den einfacheren Motoren ist da sicher der Wiederverkaufs-Wert überschaubar, aber das Risiko vermutlich auch.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Das sind doch wohl kaum irgendwelche mysteriösen osteuropäischen Bienenmafiabanden. Für 2 Beuten fährt man doch nicht quer durch Europa (auch Sammeltransporte sind eher unwahrscheinlich, da gibt es deutlich lohnenderes Diebesgut, dass sich nicht selbst wehren kann). Das sind doch mit hoher Wahrscheinlichkeit Nachbarn oder Vereinskollegen aus dem näheren Umfeld. Da kommt dann zur strafrechtlichen Sache noch die soziale Komponente dazu. Wie blöd muss man denn sein.....

  • Ich weiß nicht, ob es eine urban legend ist, aber hier in der Ecke hieß es letztes Jahr, als sich die Diebstähle häuften, irgendwann, man habe einen ganzen LKW mit geklauten Bienenstöcken an einer Grenze erwischt.

    Das klang für mich zumindest logischer, als dass ein regionaler Imker seinem Kollegen zwei Dörfer weiter die Völker klaut.

  • Ich kann mir sowas irgendwie schwerlich vorstellen. Das wäre ja ein gewaltiger Aufwand mit hohem Risiko (Bienen verbrausen, man muss oft aktiv werden, etc.). Bei einem großen Stand auf einen Schlag 50 Beuten auf einen LKW laden und dann ab, das ist sicher lukrativ und plausibel. Aber Kleinkram sammeln? Zumal aktuell an den Grenzen wieder Kontrollen stattfinden. So ein gemeiner organisierter Verbrechen hat ja auch so was wie eine kosten / nutzen Rechnung.

  • Ich weiß nicht, ob es eine urban legend ist, aber hier in der Ecke hieß es letztes Jahr, als sich die Diebstähle häuften, irgendwann, man habe einen ganzen LKW mit geklauten Bienenstöcken an einer Grenze erwischt.

    Das klang für mich zumindest logischer, als dass ein regionaler Imker seinem Kollegen zwei Dörfer weiter die Völker klaut.

    Das erscheint mir aber arg unlogisch. Außer der polnische Dieb heißt Helmut, der LKW ist ein Caddy und Polen ist der Spitzname des Nachbardorfs. Aber im Ernst, ich glaube kaum, dass die aus Polen an den Niederheim fahren um Kleinimker um ihre zwei bis fünf Völker zu erleichtern. Da gibt es deutlich nähere und lukrativere Ziele.

  • Hallo, es ist Frühjahr, es wird nach geschaut, huch von 5 Völkern brummt keins mehr. Schnell wird geschaut, wo es Bienen mindestens 50 km weit entfernt ist gibt. Fehlt dafür die Kohle, dann wird sich beim Nachbarn bedient. Das alles wird gemacht, weil ja bei Völkerverluste ja IMMER der Imker schuld ist und der Fehler steht immer hinter dem Kasten.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Die Bienen sind zurück!

    Auch wenn es nahezu unmöglich schien, aber wir konnten Freitagabend in der Dämmerung unsere Bienen wieder holen, die uns letztes Wochenende gestohlen wurden.

    Über einen Hinweis konnten wir diese in ca. 15 Kilometer Entfernung ausfindig machen und haben natürlich umgehend die Polizei eingeschalten. Eine schnelle Bearbeitung machte es dann möglich unsere Damen schnellstmöglich wieder heim zu holen. Wir sind unendlich glücklich und freuen uns über den letztendlich guten Ausgang der letzten Tage. Bitte habt Verständnis, dass wir hier keine Details veröffentlichen werden, da es sich um ein noch laufendes Verfahren handelt.

    Aber wie war das wiederfinden denn überhaupt möglich? Den glücklichen Ausgang haben wir der Bevölkerung zu verdanken. Mit Eurer Hilfe wurde ein Netz gestrickt das immer engmaschiger wurde. Ob es die Artikel in den lokalen Zeitungen waren, die Polizeiberichte, die Rundmails der umliegenden Imkervereine oder die Tatsache, dass unser Beitrag unfassbare 890 mal auf Facebook geteilt wurde!!!

    Dies zeigt einmal mehr, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen wird schier unmögliches erreicht. Hierfür möchten wir uns bei allen bedanken, und hoffen, dass Ihr auch diese nun positive Nachricht noch einmal "in die Welt" tragt, denn auch gutes sollte geteilt werden!

    Hier noch ein Tipp :
    Macht Bilder von euren Beuten! Besonders Holzbeuten haben ganz eigene Merkmale wie z.B. Astlöcher oder Maserungen welche es ermöglichen diese zweifelsfrei zu identifizieren.

    Nur so sind wir zum schnellen Erfolg gekommen!


    Viel Dank für eure Hilfe!!!

  • Glückwunsch !!! Ich Hoffe der Dieb wurde Erwischt und bekommt seine gerechte Strafe.

    Dert Tipp ist sehr gut, wen ich meinen Bienenstand verlasse mach ich grundsätzlich ein Foto vom Bienenstand auch als Beweismittel für die Global Versicherung da ich eine zusatz Versicherung habe.

    Es Grüßt


    Waldemar