Lichtverhältnisse beim Umlarven

  • Ich empfehle die Lichtquelle unabhängig von der Optik zu handhaben.

    Habe ich gesehen. Mir fehlt allerdings die fünfte Hand, weshalb ich hoffte, dass es mit Wabe kippen klappt, wie Kikibee geschrieben hat.


    Fies ist ja, dass man die Stifte echt gut sieht.

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Ich schliesse daraus, dass man die eintägigen Maden unter verschiedenen Bedingungen gut sehen kann, wenn man noch gut sieht.

    Nein, gut sieht man 0-1 Tag alte Maden nicht, ab den 2. oder 3. Tag sieht man die besser da die schon viel größer sind, aber ganz frische Maden schwimmen im Futtersaft, weis auf weis - noch so klein das die oft nicht aus dem Futtersaft ragen. Je nach Futtersaftmenge und Wabenfarbe sieht man die besser oder schlechter...

    Daher, Vergrößerungsmöglichkeit verwenden, schräg legen oder schräg halten, damit man senkrecht draufschauen kann und das Licht richtig einfallen kann - (Kalt-)Lichtquelle!

    Fies ist ja, dass man die Stifte echt gut sieht.

    Stifte schwimmen nicht im weissen Futtersaft und stehen!


    Wie sagt man, "Übung macht den Meister", swissmix das wird schon... - ich übe auch noch, jedes Jahr wieder ;-)

  • Das ist jedenfalls 'ne Aufgaben, wo man das Ego besser zuhause läßt. ICH SEH VOLL GUT!1!!11!


    Und dann der Vergleich mit Larven, die man mit Hilfe einer starken Lupe umgelarvt hat.... ich fand es etwas erniedrigend 😂

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Kurzer Tipp: wenn die Zeit es zulässt, den Zuchtrahmen mit leeren Näpfchen etwas mit Wasser besprühen und bei einem beliebigen Volk für eine halbe Stunde in den Honigraum. Der Sinn dieser Aktion ist, die Näpfchen werden nochmals gereinigt und besitzen die passende Temperatur beim umlarven. Das macht sich bei der Annahmequote bemerkbar und wiegt die Mehrarbeit vorher wieder auf.

    Der Pessimist ist ein Optimist, der aus seinen Erfahrungen gelernt hat.

  • Kopflupe mit LED (einstellbare Lichtrichtung) - gibt's bei bekannten on-line Händlern für "Kleines". Die Vergrößerung bringt dann auch die jüngeren Larven ins rechte Licht. Lediglich das Umlarvwerkzeug ist dann die Hürde; habe viele probiert - der "Schweizer Umlarvlöffel" ist für mich passend. Damit geht's schnell und kaum eine wird verletzt, wenn sie von innen nach außen aus den Wabenzellen gehoben werden...

  • Ich habe eine Lupenbrille mit variablen Glasstärken und mit eingebautem LED-Lämpchen.
    Das macht schön hell und man kann es auch beim Basteln hervorragend brauchen.


    Hans

    Die Glücklichen sind neugierig. (F. W. Nietzsche)

  • Hi,

    bei uns wird i.d.R. nicht vor 18:00 Uhr umgelarvt. Abends ist die Annahme besser, die Temperatur kühler - somit die Chance das sie vertrocknen etwas geringer. Die "kühlere" Temperatur ist in diesem Madenstadium "nicht ganz" so wichtig.

    Verwendet wird bei uns Kopflupe mit recht starker Hand LED Taschenlampe. Bevorzugt wie oben geschrieben dunkle Waben als Kontrast - wenn möglich.

    Die Maden dürfen kaum länger als der Querschnitt des Umlarvlöffels sein.


    So bei uns gelernt, gemacht ... ;)


    Lg

  • Da ich nicht mehr gut sehe, arbeite ich mit der Nicot Zuchtkasette und das schon mehrere Jahre.

    Hat bis jetzt immer funktioniert. Ist zwar am Anfang mehr Aufwand, dafür hat man sicher das richtige Larvenalter. Ich habe es auch schon mit Stifte probiert, die Annahmerate ist allerdings schlechter.

  • beemax Ich habe es vor zwei Jahren mal mit einer billigen Kopie eines Schweizer Umlarvlöffels versucht. Katastrophe! Jetzt habe ich das Original. Das sind Welten! Aber da sind wir dann auch schon beim nächsten Problem, nämlich bei der Motorik. ;) Ich bin motorisch so begabt, dass ich meinen ersten echten Schweizer Umlarvlöffel beim Rausheben aus der Styro-Verpackung zerbrochen habe. 🤦‍♂️😂 Aber mittlerweile klappt es so bei jeder zweiten Made mit dem Rausheben … 😊 Es kann nur besser werden!


    Einige Maden habe ich recht gut gesehen. Die werden dann wohl ein, zwei Tage früher schlüpfen. 😜

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Querschnitt des Umlarvlöffels sein.

    Zu dieser Aussage muss das Model genannt werden, sonst gibt es böse Überraschungen.

    Ja, sorry, geht klar - Der originale Schweizer Umlarvlöffel.


    beemax

    rosarote Augen bei den Larven ist dann schon ein ganz klein wenig zu gross ;)8o


    Was ich oben dann noch vergessen habe zu schreiben. Mit einem feuchten Tuch abdecken macht auch Sinn.


    Lg