Lichtverhältnisse beim Umlarven

  • Ich hätte ja gewettet, dass diese Frage schon zigmal gestellt und beantwortet worden ist, aber ich habe mit einer Google-Suche im Imkerforum leider nichts richtig Aussagekräftiges gefunden. :whistling:


    Wie sieht man diese elenden eintägigen Maden, die man umlarven will, am besten? Der rase hat in einem seiner wirklich tollen Videos eine Lupe mit ein paar LED-Lichtern gezeigt. Ich habe mir gedacht, die LED-Taschenlampe vom Handy müsste dann ja auch reichen. Sie hilft zwar tatsächlich, aber nicht genug. Liegt das daran, dass man zum Umlarven an einen möglichst dunklen Ort gehen und dann wirklich nur den Spot anmachen sollte? Ich würde eigentlich gerne gleich am Stand, in der Mittagssonne umlarven. Da kann ich mir die LED-Taschenlampe sparen; ich sehe die Larven so oder anders nur ganz knapp.


    Welche Lichtverhältnisse sind also optimal? Generell eher dunkel und dann starker LED-Spot?

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Ich nehm entweder einen schattigen Platz oder verzieh mich mit dem Zuchtstoff in einen Schuppen.

    Das hat 2 Vorteile:


    1. Trocknen dir die Larven nicht so schnell aus wie in der prallen Sonne

    2. Die Lichtverhältnisse kann ich dort selbst bestimmen. Ne Kopflampe, Lupenbrille oder ähnliches auf und los geht's. Find ich besser als Handy oder Taschenlampe weil ich dann beide Hände frei hab.


    Gruß Chris

  • Helle Umgebung finde ich persönlich besser, auch mit beleuchteter Lupe.

    Direkte Sonneneinstrahlung auf die Maden ist nicht zu empfehlen, das mögen sie nicht so gerne.

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Natürlich will ich die Maden nicht braten. ;) Aber was nun? Helle oder dunkle Umgebung? :/ Zwei Antworten, alle Möglichkeiten noch offen. 8o

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Vorsicht mit direkter Sonne. Die Larven vertragen kein UV Licht.
    Das hat die Evolution nicht vorgesehen.

    Habe mich unglücklich ausgedrückt. Keine ganz direkte Sonne, aber sehr helle Umgebung dank Mittagssonne, knapp im Schatten stehend.

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Ich mag eher eine dunkle Umgebung, damit ich die Lichtverhältnisse selbst bestimmen kann.

    Dann habe ich eine Kopflupe (die Augen...), in der Linken eine LED Taschenlampe (ordentlich hell) und in der Rechten den Umlarvlöffel.

    Damit kann ich das Licht unabhängig von der Kopflupe "ausrichten", es ist ausreichend hell, dort wo ich es haben möchte, und dank Kopflupe sehe ich auch alles.


    Unterwegs würde ich mich wohl mit dem Zuchtstoff ins Auto verkrümeln (aber Handtuch zum drunterlegen nicht vergessen..), weil es dort etwas dunkler ist.

  • Ich benutze gerne eine Hand, um die Wabe leicht vor und zurück zu kippen. Dann sehe ich die Larven am besten. Entweder draußen im Schatten oder drinnen mit LED-Stirnleuchte.

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.

  • Also ich hänge ca. 1 Woche vor dem umlarven eine frische Mittelwand ans Brutnest. Die ist dann meistens rechtzeitig vollflächig bestiftet und noch ohne verdeckelte Brut.Bei sonnigem Wetter ab damit in den Schatten und sich die kleinsten Maden direkt neben den Stiften raussuchen. Ging heute bei mir noch ohne Lupe oder Lampe. Mal schauen, wie lange noch...


    Viele Grüße

    Ron

  • Vielen Dank für Eure Antworten! :thumbup:


    Die Empfehlungen sind ja recht uneinheitlich. Ich schliesse daraus, dass man die eintägigen Maden unter verschiedenen Bedingungen gut sehen kann, wenn man noch gut sieht. Der Folgeschluss ist, dass ich wohl nicht so gut sehe. ;) Ich werde es mal mit einer Stirnleuchte versuchen und mir wohl auch noch so eine Lupenbrille zulegen. :)

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).