Schneeglöckchen läutet, Hasel staubt!!!

  • Hallo an Alle!


    EEEndlich tut sich was bei meinen Mädels!!


    Habe vorgestern nachmittag die ersten Bienen mit Pollen heimkehren gesehen, etwa jede Fünfte!.
    ICH weiß nicht woher, aber DIE machen eh' was sie wollen..
    Wir sind noch nicht über den Berg, trotzdem fühle ich mich schon wieder viel besser.
    Alle, die in diesem Winter auch hohe Verluste einzustecken hatten,
    ob (vermeintlich) selbst schuld oder nicht,
    MACHT WEITER, LEGT DAS UNTER
    "NATÜRLICHE AUSLESE" oder
    "WAS ICH GELERNT HABE" ab und
    freut euch einfach, daß die Völker, die wir noch haben, und deren Nachkommen besser mit den heutigen Gegebenheiten zurechtkommen werden.


    Frühlingsgrüße,
    Erwin

  • Hallo Erwin


    ist herrlich, die Kleinen wieder fliegen zu sehen. Ich habe vier Totalausfälle zu beklagen. Drei Völker sind ganz gut über den winter gekommen. Merkwürdigerweise hatten alle sehr viel Futter, bei den eingegangenen Völkern waren teilweise 1/3 der Waben nicht verdeckelt. Merkwürdig. Auf dem Bodengitter lagen hunderte modernde Bienen, teilweise mit Maden durchsetzt. Übler Gestank. Habe alle Waben eingeschmolzen, schade eigentlich um das viele Futter. Die Beuten werden jetzt gereinigt und ausgebrannt . Die restlichen drei Völker haben schon saubere Zargenböden bekommen, auch dort schimmelnde Bienen. Ich wüsste gerne, was die Ursache den Übels ist. Ich behandle wirklich intensiv auf Varroa, Drohnenrahmen, Milchsäure und Ameisensäure. Da die toten Bienen bereits von Maden umgeben sind muss die Ursache im Herbst letzten Jahres liegen, die grosse Kälte kann es eigentlich nicht sein. In so kurzer Zeit häten sich keine Maden gebildet.
    Gruss
    Hans

  • Hier im Osten Niedersachsens ist noch total tote Hose:
    Die Bienen haben noch nichtmal einen Reinigungsflug gemacht!
    Hoffe das geht hier auch bald los.


    Zu den Völkerverlusten habe ich mittlerweile verschiedene Theorien gehört:


    1. Der verregnete Sommer
    Zu der Zeit als die Pflegebienen für die Winterbienen herangezogen wurden herrschte sehr schlechtes, verregnetes Wetter.
    Hierdurch wurde die Brut massiv eingeschränkt und alle Bienen befanden sich im Stock, ideale Bedingungen für die Varroa. Im Stock waren also viele Milben und wenig Brut. Folge: Geschädigte Pflegebienen, Folge davon: Schlechte Winterbienen.


    2. Neue Viruserkrankungen
    Es soll einige neue Viren geben, die durch die Varroa übertragen wurden
    und die Bienen massiv geschädigt haben.


    3. Beizmittel
    Durch die Verwendung der neuen Beizmittel wie Gaucho soll es zu Schädigungen gekommen sein.


    4. Schlichtweg "verweichlichte Bienen"
    Durch die sehr milden und kurzen Winter der letzten Jahre haben sich für unsere Gegend ungeeignete Eigenschaften wie Frühbrüter, Durchbrüter,
    Unruhe etc. halten und ausbreiten können. Diese Völker hatten dieses Jahr halt schlechte Karten.


    Wird wohl eine Mischung aus allem sein, habe ja leider auch Verluste hinnehmen müssen. Unter Februar steht da noch was drin!


    Gruß aus Suderburg


    Andreas

  • Hallo Imker!


    Heute hatts endlich auch bei uns im "Osten" so warm geworden (13 °C) das sich die Bienen für den reinigungsflug entschieden haben. :D:D:D 
    Ich habe meine Völker den ganzen Winter über offenem Gitterboden gehabt, sollte ich jetzt eventuell das Gitter schließen damit die bienen nicht so viel Heizen müssen? Oder hat das mehr Nachteile im wechselhaftem Frühjahr?

  • Hallo,
    da müßtest du unter der Stichwortsuche ganz viel finden können!
    Ich hab die Böden das ganze Jahr offen, die Bienen heizen schließlich nicht die ganze Beute, sondern "nur" die Brut.
    Bei uns waren es gestern auch 13°C, aber so windig, daß kaum was flog, und heute morgen regnet es schon wieder... :(

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen