Gitterboden Durchlässigkeit

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    Hallo, ich habe Dadant-beuten vom "Beutenbauer" mit dem Varioboden. Dort ist auch ein Gitter einschiebbar. Es handelt sich dabei um ein Lochblech, kein "Maschendraht". Aktuell habe ich auf dem Gitter den Bereich der Brut abgedeckt, nur der Raum neben dem Schied ist luftdurchlässig. Frage: Wieviel Luft sollte durch das Gitter gehen ? Ist es denkbar, dass es in der Beute auf Grund der relativ kleinen Querschnittsfläche der Lüftungslöcher zu warm wird ? Die Varroamilbe kann nicht durch die Löcher fallen. Dafür sind die löcher zu klein. Zur Kontrolle schiebe ich oberhalb des Gitters den Schieber rein.

    Sollte ich den Gitterboden gegen einen Boden mit größeren Maschen tauschen ?

    Viele Grüße

    Hartmut

  • Wie groß sind denn die Löcher? Angaben in mm oder zehntel mm wären gut...


    Zur Frage: "Ist es denkbar, dass es in der Beute auf Grund der relativ kleinen Querschnittsfläche der Lüftungslöcher zu warm wird?" - nein! Nicht wenn die Völker in Ordnung sind im Sommer sind, die Fluglöcher sowieso weiter offen da holen die sich schon genügend Luft rein.


    Im Allgemeinen bin ich immer dafür eine Beute erste inmal zu verstehen, bevor man daran umbaut.

    Wie viele Beuten hast Du denn, woher und was ist deren Geschichte?

  • Fluglöcher von ca 15 cm² reichen bei geschlossenem Boden, Rest machen die Bienen. Bei den Lochblechböden verlieren die Bienen nicht soviel Pollen wie bei den Drahtgittern. Wenn du unbedingt Drahtgitter bauen möchtest, baue Wandergitter zum Belüften von oben bzw für die Honigraumzargen im Winterlager.

    Bienen hilft man am besten mit guter Isolation am Kopf der Beute.

  • 8|wie groß sind denn bitte deine Milben ?

    Die Löcher sind doch geschätzt auf dem Foto mindestens 3 mm ?

    Steht deine Kiste voll in der Sonne ?

    Die Löcher sind ca.2,5mm im Durchmesser. Wie groß Milben sind,weiß ich auch. Die Wahrscheinlichkeit dass eine Milbe durch ein Loch fällt ist meiner Meinung nach geringer als bei einem Gitter. Die Beuten stehen an einem Waldrand und haben ab Mittag Sonne.

  • bienenfred hat Recht mit der Aussage, dass ein Flugloch für die Ventilation des Volkes ausreicht, auch wenn ich lieber mit offenen Böden imker.


    Nicht Recht hat er mit der Aussage, dass der Kopf der Beute isoliert sein muss.

    Ich habe aus Testzwecken Trogbeuten mit 0,5 mm Brettchen als Deckel erfolgreich überwintert. Zwei dieser Völker sind jetzt die Stärksten am Stand.

    Bei zwei Magazinbeuten war der Deckel aus 1,5 cm Siebdruckplatten. Das war aber ein versehen. Ich war der Meinung ich hätte alle Deckel mit Isolierung nachgerüstet.

    Dennoch isoliere ich weiterhin die Deckel um den Effekt der Kondenswasserbildung vor allem im Frühjahr zu unterbinden.

    Sorry für den Exkurs.

    Für mich persönlich ist das Lochblech keine Option, auch wenn es für ein Volk ausreichend ist. Ich imker lieber auf sehr offenen Böden mit 40x40cm Fläche.

    Damit ist mir noch kein Volk verbraust. Auch wenn der Ableger wie Heute dreieinhalb Stunde durch die Sonne gereist ist.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Für Rassevielfalt.