Frage zur Platzierung von Anfangstreifen

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    Hallo zusammen,


    ich imkere in Zander 1.0 einräumig mit Naturwabenbau (gestartet mit 2cm Anfangstreifen). Alle WV haben 10 Waben Brut von Wand zu Wand und je zwei HR (Zander 1.0) die zentral mit 3 LW und 7x Anfangstreifen links bzw. rechts ausgestattet sind. Die Bienen sollen also im HR kräftig bauen, was soweit auch klappt.


    Wenn ich WV aus dem BR schröpfe (2 BW), dann gebe ich dafür 2 Rähmchen mit Anfangstreifen an Position 2 und 8 (also zwar in das Brutnest, aber wenigstens nahe zum Rand). Zum einen habe ich keine LW mehr übrig, zum anderen würde das die Bienen ja auch nur verleiten, den Nektar im BR einzulagern...


    Meine Frage: die Bautrupps bauen nun vornehmlich die Anfangstreifen im BR statt im HR aus und tendieren dazu, die neuen Waben als Bogen mit jeder Menge Spielnäpfchen auszubauen. Wäre es auch eine Option, im BR zu dieser Jahreszeit auch nur mit 8 BW zu fahren (also die entnommenen BW nicht zu ersetzen) oder bekomme ich dann massiven Wildbau im BR? Schied verwende ich nicht!

    Hat damit jemand Erfahrungen?


    Beste Grüße

    Asimov

  • 7-8 Brutwaben Zander sollten reichen, max 1 Drohnenrahmen als Baustelle, probiere mal halbierte. Oben Arbeiterbau stehen lassen, den unteren schneide ich gelegentlich um schneller die Stimmung zu erkennen. Die bauen die Zellen, die sie brauchen.

    Leerraum abgrenzen durch Schied, Futtertasche oder dickere Blindwaben wie die Thermoschiede von Wagner. Dünnere haben den Vorteil, das bei DNM/Zander/LS mehr Raum zum Ausruhen der Flugbienen vorhanden ist.

    Wenn du den Raum nicht begrenzt, füllen ihn die Bienen nach Gutdünken, und üben schon mal 2 Schwarmzellen-Schwippbögen oder wie man den Wabenbau auch mit Querbau erdbebensicher machen kann.

  • Ich imkere noch nicht ewig lange, habe aber Zanderbeuten, bei denen ich den Brutraum im April jeweils auf acht Waben begrenze. Das mache ich, damit ich die Rähmchen innerhalb der Kiste bewegen kann und nicht neben die Beute legen muss. Funktioniert hier bei mir sehr gut.

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).