Nosematose?

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    Nahezu alle Waben haben Brut oder sind bestiftet.

    Futter? Ich würde das Völkchen erweitern, bevor es explodiert...

    Wenn es innen OK erscheint, sind die Spuren aussen von einem mal oder kommen da täglich mehr dazu?

    Ich hatte sie in der Woche davor abgekratzt, und die auf dem Foto sind neue, die allerdings keine Häufung bzw. Mehrung aufweisen.


    Ich sollte die "alten" Sporen noch einmal abkratzen und beobachten.


    Ich schrieb ja, nahezu. Die Randwaben haben Futter und einige wenige Leerwaben sind noch nicht ganz in Arbeit. Aber tatsächlich werden sie die Tage eine Erweiterung erfahren.

    Danke dir Franz!:thumbup:

  • Die Kotspuren würden zu Nosema passen, sind aber kein ausreichendes Indiz. Wie auch immer: Raus mit dem alten Wabenmaterial und die Bienen auf frische Waben oder Mittelwände und in eine saubere Beute setzen und an einen Ort mit guter Tracht bringen. Bei Bedarf füttern. Ist das Volk evtl. schwach? Wie sieht es mit Varroa aus?

    Krank sind die alten Bienen, nicht die jungen. Eine Verkunstschwarmung löst deshalb das Problem nicht, sondern verhindert den Ersatz der kranken Altbienen durch gesunde Jungbienen. Verkunstschwarmung bei Nosema ist deshalb nicht sinnvoll.

    Ich würde das Volk weiter beobachten, ob es die Frühjahrsschwindsucht zeigt. Wenn ja, dann würde ich es abschwefeln, da dann meist auch die Königin geschädigt ist. Wenn nein, würde ich es machen lassen und auf die Selbstheilung warten.

    Gruß Ralph

    Wie lang würdest du das Volk denn beobachten eh du aktiv würdest?

  • Wöchendlich beobachten, eingreifen wenn das Volk deutlich abnimmt.

    Bei sehr starken Völkern könnte man dann in der schon beschriebenen Weise die Flugbienen vernichten, um die Sanierung voran zu treiben, bei einem Mini würde ich abschwefeln, falls das Volk deutlich an Stärke verliert.

    Gruß Ralph

  • Ich würde bei der Trockenheit draußen erstmal an Maikrankheit denken. Deshalb mal etwas Flüssigfutter 1:1 reichen und schauen, ob vorm Flugloch Bienen mit aufgedunsenen Hinterleibern krabbeln.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Man kann Nosema verhältnismäßig einfach feststellen. Man zieht aus dem Hinterleib einer toten Biene zwischen Daumennagel und Zeigefingerkuppe den Stachelapparat und den daran hängenden Enddarm. Ist der Inhalt des Enddarms weißlich-glasig, so handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Nosema. Eine gesunde Biene hat einen gelblich-hellbraunen Darminhalt.


    (Geht auch mit einer Pinzette)

    Gruß Bernd http://www.hommel-blechtechnik.de

    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."

    (Bertrand Russel, englischer Philosoph und Mathematiker 1872 - 1970, Nobelpreis für Literatur 1950)

  • Ich würde bei der Trockenheit draußen erstmal an Maikrankheit denken. Deshalb mal etwas Flüssigfutter 1:1 reichen und schauen, ob vorm Flugloch Bienen mit aufgedunsenen Hinterleibern krabbeln.

    Genau das wollte ich auch schreiben.


    Wir haben seit Wochen keinen Regen mehr gehabt. Maikrankheit könnte gut in die jetzige Zeit passen. Einfach mal dünn füttern, bei der Maikrankheit sollte es sich dann recht schnell bessern


    Gruß Chris