Nun fehlt der Pate

  • Ich weiß immer noch nicht, warum der Schimmel in Beuten und auf Waben schlecht sein soll. Allmählich glaube ich, dass die meisten hier Schimmelneurotiker sind, und das Internet ist voller Aussagen gegen den Schimmel, aber immer fehlt eine Begründung.

  • Ja, kann mich den Vorrednern nur anschließen.


    Ich nutze Folie und auch Gaze. Gaze wird im Sommer aufgelegt und erstaunlich gut propolisiert. Da ich mich weigere an Klimadeckeln und so etwas zu denken. Hatte ich die glorreiche Idee einfach propolisierte Gaze immer wieder aufzulegen.

    Allerdings ist es den Bienen ziemlich egal, ob Folie oder Gaze. Nur Folie bekommen sie schneller dicht an den Rändern.

    Beim Aufreissen ist mir daher die Folie liebe, da man sie gut abnehmen kann.


    Die Bienen wollen es dicht haben. Aber jetzt um die Zeit bleiben Lücken lücken. Das ist unproblematisch, so lange kein Wasser von aussen eindringen kann. Die Bienen müssen vielleicht etwas mehr Energie einsetzen, aber das ist immer so, sobald man die Beute anfasst und der Bien sich aufregt.


    Viel erfolg

  • Hier mal, für mich interessante Zahlen!

    Gewichte und Verlauf.

    Alle Völker liegen ca. gleich, im Futterverbrauch.

    V04 muss ich im Frühjahr beobachten, war etwas schwach eingefüttert. Hat aber jetzt noch rechnerisch 14 kg Futter drin.

    Die kleinen Zahlen in der Spalte 22.11. sind Varroafallzahlen, in der Windel, einen Tag nach der Winterbehandlung.

    V01 und 02 sind gekaufte WV aus dem März.

    03 bis 05 Ableger aus dem Mai.

    06 einen Brutscheunenableger.

    07 auch Brutscheunenableger wurde mit V02 im September vereinigt, da 02 ohne Kö.

    Klar zu sehen, an der Behandlung der Brutscheunen muss ich arbeiten!

    Hier habe ich die Varroen mitgeschleift.

    Ich gehe jetzt beruhigt in den (langen||) Winter.

  • Ich weiß immer noch nicht, warum der Schimmel in Beuten und auf Waben schlecht sein soll. Allmählich glaube ich, dass die meisten hier Schimmelneurotiker sind, und das Internet ist voller Aussagen gegen den Schimmel, aber immer fehlt eine Begründung.

    Dass die Begründungen fehlen oder einfach verweigert werden, trifft nicht nur auf den Schimmel zu.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • keinimker, am Holzdeckel schlägt sich im Winter bei Zweizargern Kondenswasser nieder und die Folge ist Schimmel, wenn die Wintertraube noch unten sitzt. Das ist nun mal so. Liegt Folie auf den Wachsbrücken der Oberträger hängt das Wasser in Tropfen an der Folie ohne Kontakt zu Holz, somit kein Schimmel. Bei Segebergern aus Kunststoff passier das nicht. Hier habe ich bei einem Volk in der Heide die Folie vergessen, der Deckel war dann total festgebaut, lies sich nur mit langem Stockmeißel lösen, Schade um den Honig in dem Wildbau zwischen Oberträgern und Deckel. In der Heide sollte man nur soviel Honigräumen aufsetzen wie auch gefüllt werden. VG Jörg

  • keinimker, am Holzdeckel schlägt sich im Winter bei Zweizargern Kondenswasser nieder und die Folge ist Schimmel, wenn die Wintertraube noch unten sitzt. Das ist nun mal so. Liegt Folie auf den Wachsbrücken der Oberträger hängt das Wasser in Tropfen an der Folie ohne Kontakt zu Holz, somit kein Schimmel. Bei Segebergern aus Kunststoff passier das nicht. Hier habe ich bei einem Volk in der Heide die Folie vergessen, der Deckel war dann total festgebaut, lies sich nur mit langem Stockmeißel lösen, Schade um den Honig in dem Wildbau zwischen Oberträgern und Deckel. In der Heide sollte man nur soviel Honigräumen aufsetzen wie auch gefüllt werden. VG Jörg

    Das sehe ich etwas anders. Das Kondensieren des Wassers am Holz / an der Folie ist das Ergebnis des Überschreitens des Taupunktes.

    Die betreffende Fläche ist soweit abgekühlt, dass Wasser kondensiert.

    Und es ist egal wo das Wasser flüssig wird, es ist einem gesunden Beutenklima abträglich!

    Abhilfe ist eine ausreichende Dämmung der Flächen wo ansonsten Kondenswasser entstehen könnte. Zuerst ist das der "obere Abschluss" des Raumes.

    Ein anderer Beitrag ist die Abführung der hohen Feuchte in der Beutenluft. Im Winter ist das schwierig weil die Fechelbienen nicht arbeiten.

    Ob ein offener Boden dazu beitragen kann, weiß ich nicht. Das ist nicht mein Thema.

    Über den Winter teste ich zwei gedämmte Deckel, einer mit 70mm Styropur und einer mit 70mm Natur-Hanfstroh. Dazu kommen noch 36mm Holz (oben und unten jeweils 18mm). Sie sind bereits seit dem Frühsommer auf den zwei Völkern.

    Gruß

    Harald

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Da habe ich mich doch erschrocken =O

    Nach einem Tag eine Bewertung abgeben ist wohl zu früh.

    Habe die Windeln nach der Zählung letzten Sonntag gereinigt und noch mal untergeschoben:


    V01 0+ 7= 7 WV

    V02 15+100=115 WV mit Brutscheunenableger verstärkt im Sept.

    V03 0+ 10= 10 Ableger Anfang Mai

    V04 10+ 50= 60 Ableger Mitte Mai

    V05 5+100=105 Ableger Ende Mai

    V06 40+120=160 Brutscheunenableger


    Mein Fazit: Für Brutscheunen ist 1 X OS sprühen wohl zu wenig. Bekommen nächstes Jahr ein 3er Block. Oder im September eine Behandlung zusammen mit den Ablegern.

    Die Ableger bekommen auch im September eine Behandlung.

    Bei den Ablegern ist es für mich ein verkehrtes Bild. Hätte gedacht, dass die frühen Ableger die meisten Milben haben:/


    Wie macht Ihr das Verstärken der WV mit Brutscheunen ? Oder vermeidet Ihr das?

  • Brut im Sammelbrutableger auslaufen lassen , behandeln dann Völker mit "gereinigten" Bienen verstärken.


    Du kannst gern deine Brutwabenableger als Milbenspender zur Verfügung stellen, aber ich kann dir im ersten Jahr nicht unbedingt zumuten ein Volk über Winter nicht zu behandeln, damit wir als LBMV 5000 Milben aus deinen Völkern im Juli haben.

    Nehmen würden wir sie schon. :)


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Moin moin zusammen, bei diesem schönen Wetter.

    Ich hatte geplant, morgen 25.05. Königinnen an zu setzen (nach Schwarz).

    So dass ich im Zusammenhang, mit dem Schleudertermin 05.06. Begattungseinheiten bilden kann.

    Nun ist aber das Wetter heute "Bombe" und morgen sehr regnerisch.


    Frage 1: Wie lange kann man Königinnen, im Schlupdkäfig, aufbewaren? Im HR eines Volkes.


    Ich möchte die HR´s am 04.06. auf Leerzargen ( 1 x Futterwabe, 1 x Leerwabe mit Wasser) setzen. Bienenflucht dazwischen. So erspare ich den Bienen den Abfegestress. Die Bienen aus den Leerzargen dann mit Wasser einsprühen und auf Begattungseinheiten (Mini + und DNM) aufteilen. Aber erst am 06.06..

    Frage 2: Wie groß ist die Gefahr, dass der Honig kistalisiert oder sich schlecht schleudern lässt, wenn man mit Bienenflucht arbeitet?


    Frage 3: Passt es zeitlich zusammen, wenn ich die BE´mit den Kö´s am 06.06. vereinige? Oder ist es für die Kö´s zu lange?


    Freue mich auf Eure Tipps!

  • Ich möchte die HR´s am 04.06. auf Leerzargen ( 1 x Futterwabe, 1 x Leerwabe mit Wasser) setzen. Bienenflucht dazwischen.

    Moin Bernd,


    das wird nicht funktionieren. Warum sollten die Bienen runter gehen? Unten wartet nur gähnende Leere.


    Gerade weil du es das erste Mal machst, solltest du dich an die bewährte Vorgehensweise halten.



    Viele Grüße

    Ron