Nun fehlt der Pate

  • teilweise Räumung der Beute zum besseren Aufräumen/Klimatisieren der Beute, siehe Luftloch, das Bild ist doch typisch während der Linde. Nach dem Aufräumen der klebrigen Waben sitzen sie morgens fast alle wieder in der Beute oder es bleibt der um diese Zeit übliche Bienenbart am Flugloch

  • Ich hänge mich mal hier an...

    Bei der durschschau einer Brutscheune ob die neue KÖ angenommen wurde (positiv) und darauffolgender Futtergabe mit Futterzarge, brach innerhalb von 10min räuberei aus. Am Flugloch ging es krass zu, prügelnde Bienen, lautes Summen und unglaublich viel los.

    Ich hab mein Gatte mit Mehl bestellt und die Bienen mit Mehl bestäubt, konnte bei den beiden anderen Völker (Ableger) keine Mehlbiene sehen.

    Das flugloch hab ich seeeehr klein gemacht und das Futter wieder abgenommen.


    Kann ich noch was tun?

  • Beim Flugloch ist nun weniger los. Ob es an der anbrechenden Dunkelheit liegt,oder ob es sich beruhigt hat, ich weiß es nicht.

    Ab und zu schlägern sich noch welche.


    Ich hab nur noch ein Standort wo die WV stehen. Hab Sorge dass die dann grad so weiter machen.


    Ich hab keinerlei Erfahrung mit räuberei (bisher).

    Aber mir scheint das ich dieses Jahr bei allem "Hier" schreie ;(:thumbdown:

    Schön niederschmetternd manchmal

  • Wie sicher bist du dir, dass es Räuberei war und nicht das allgemeine Chaos, dass ausbrechen kann, wenn am helllichten Tag gefüttert wird?


    Die Bienen haben keinen Schwänzeltanz für "Futter im Becken über Kopf", sondern nur für "Futter in unmittelbarer Nähe". Also rennen alle erstmal raus und suchen. Bei kleinem Flugloch kann es sich dann auch schon mal ordentlich stauen, viele Bienen sind in der Luft.


    Gab es wirklich Kämpfe oder nur etwas Geknubbel, weil sich alle gegenseitig über den Haufen rennen?

  • Also: ich kann keinen Schwänzeltanz - deuten auch nicht.


    Aber ich erkenne eine Eskalation am Flugloch. Wenn da plötzlich mehr los ist, als normal, dann ist entweder Vorflug oder Räuberei. Mag der Anfänger nicht auf den ersten Blick erkennen. Wenn das Flugbrett klebrig ist, dann war’s zu spät.


    Hat das Volk eine gut eingeführte Königin, gibt es erst gar kein Tohuwabohu - die potentiellen Räuber wagen das gar nicht erst.

    Sirup kann man ohne Panik auszulösen immer füttern, selbst aufgerührtes Zuckerwasser sollte man nur abends bei einsetzender Dunkelheit geben - das Zeug macht die Bienen „erfinderisch“.


    Grüße Ralf