• Nochmals guten Morgen,
    hey Toyotafan,
    du kennst dich doch in der Imkerei überall auf der Welt aus, oder?
    Du bist in Soltau, Donaueschingen und warst warscheinlich auch in Graz, müsste mich schwer irren wenn es nicht so währe :D .
    Ich glaube auch das Lothar recht hat mit seiner Behauptung : Der deutsche Imker ist überqualiviziert.
    Welcher Berufimker in Spanien( oft mehr als 10000 Bienenvölker), Italinen u.s.w. sogar in Österreich gibt es Berufsimker mit mehr als 1000 Völker, imkert noch so wie wir?
     :cry: 
    Ich als Imker muß die Biene verstehen, lieben und merken wenn es Ihr schlecht geht( kann dann nicht mehr richtig schlafen, habe oft dann einen Druck im Bauch) was nutz mir dann meine Meisterausbildung, meine Qualivikation wenn ich dieses Gefühl nicht habe?
    Ich kann noch so gut ausgebildet sein aber ein theoretischer Stümper sein.
    Warum schreibst du nicht mal im Forum was einen Berufimker ausmacht.
    Die Mitgliedschaft im DIB oder DBIB kann es doch nicht sein, oder?
    Was machen andere Imker auf der Welt?
    Wie gehts da zu?


    :o
    Klär uns bitte mal auf und vielleicht geht manchen die Augen auf .
    Nix für ungut, aber mich intressiert es wirklich.
    Rainer Koch schreibt in seinem ITT- Magazin zwar viel über große Imkerreien, aber meistens nur über die neusten Maschienen, Schleuderräume u.s.w. aber wie imkern Sie wirklich erklärt er leider fast nie.
    Vielleicht macht er mal eine Arbeitsbörse, damit Leute die wie ich mal im Ausland für kurze Zeit mal arbeiten wollen, die Möglichkeit dazu haben.
    Hey,Karl- Rainer wie währs?
     :) 
    Allso tschüß und endlich mal Regen damit der Schnee ( immer noch 30 cm. bei uns :cry: ) weggeht
    Heike

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Hallo Heike,


    du hast recht ich war in Graz. habe danach noch einige Kollegen besucht und mir ihre Betriebe angeschaut. Das kann man um diese Jahreszeit gut machen. Was die Ausbildung der Deutschen Imker betrifft bin ich nach wievor der Überzeugung wir haben hier gute Imker und nicht unbedingt nur Überqualivizierte. Um 1000 und mehr Völker zu bbewirtschaften mußt du ganz klar über Bienen was wissen. Ich hab aber schon Großimkereien gesehen die beherrschten noch nicht mal das Umlarven, weil die ihre Königinnen zu kaufen. Ja das gibt es!
    Die Imkerei ist so vielfältig und auch die Berufsimkereien. Glaub mir dieses Gefühl für die Bienen das mußt du als Berufsimker schon haben. Das aber zu beschreiben ist nicht sehr einfach. Jedenfalls ist eines ganz bestimmt anders bei den Profis, denn die können zu den Bienen wann immer es notwenig erscheint (und es auch z.B. das Wetter zu lässt), anders wenn du arbeiten gehst. Da bist du in sovielen Dingen eingeschrenkt, aber genau das darfst du als Berufsimker nicht sein. Wenn du viele Bienenvölker hast und einbisschen Beobachtungsgabe dann lernen dich die Bienen! Die sagen dir was sie wollen und auch was sie nicht wollen. Bei 20 Völkern hast du dies nicht unbedingt! vorallem dann nicht wenn alle Königinnen noch

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo Heike,


    du hast recht ich war in Graz. Habe danach noch einige Kollegen besucht und mir ihre Betriebe angeschaut. Das kann man um diese Jahreszeit gut machen. Und Einbisschen über den Tellerrand zu schauen schadet bekanntlich niemand. Was die Ausbildung der Deutschen Imker betrifft bin ich nach wie vor der Überzeugung wir haben hier gute Imker und nicht unbedingt nur Überqualifizierte. Um 1000 und mehr Völker zu bewirtschaften musst du ganz klar über Bienen was wissen. Ich hab aber schon Großimkereien gesehen die beherrschten noch nicht mal das Umlarven, weil die ihre Königinnen zu kaufen. Ja das gibt es!
    Die Imkerei ist so vielfältig und auch die Berufsimkereien. Glaub mir dieses Gefühl für die Bienen das musst du als Berufsimker schon haben. Das aber zu beschreiben ist nicht sehr einfach will es aber mal versuchen. Jedenfalls ist eines ganz bestimmt anders bei den Profis, denn die können (sollten) zu den Bienen wann immer es notwenig erscheint (und es auch z.B. das Wetter zu lässt), anders als wenn du arbeiten gehst. Da bist du in so vielen Dingen eingeschränkt, aber genau das darfst du als Berufsimker nicht sein. Für Deutschland mit den vielen Direcktvermarktern steckt hier z.B. ein Problem. Machst du viel in Vermarktung, dann begrenzt das die Völkerzahl nach oben hin!
    Wenn du viele Bienenvölker hast und ein bisschen Beobachtungsgabe, dann lernen dich die Bienen! Die sagen dir was sie wollen und auch was sie nicht wollen. Bei 20 Völkern hast du dies nicht unbedingt (wobei es auch hier welche gibt die diese Gabe haben)! vor allem dann nicht wenn alle Königinnen noch Geschwister sind. Wenn du in der Saison jeden Tag mit Völkerkontrolle beschäftigt bist, entwickelst du ein ganz anderes Wahrnehmungsgefühl, hast du das nicht, dann hast du auch keinen Erfolg! Bei den ganz großen Imkereien ist das meist so, daß der Chef mit einem, aber meist zwei, Gehilfen an den Bienen arbeitet. Etwa so wie du es im Fernsehen von der Schwarzwaldklinik her kennst. Der Chef operiert und die beiden anderen assistieren. Da kannst du dann locker 200 und mehr Völker an einem Tag durcharbeiten, je nach dem wie gut das Team ist, wie viel Völker auf einem Platz stehen und wie weit auseinander. Da werden alle Eingriffe auf das minimalste aber wesentlichste beschränkt. Weniger ist oft mehr! So hat jeder seine Methode individuell für seine Verhältnisse und Gegebenheiten. Oft lassen sich diese nicht auf andere Betriebe übertragen. In Frankreich und nicht nur dort, ist es z.B. in den größeren Betrieben üblich immer so um die 100 Völker auf einem Platz zu stellen! So was geht bei uns nicht mal in einer Volltracht. Da bekommst du so mächtigen Ärger, daß du nur damit beschäftigt bist, irgend welche aufgebrachten Wichtigtuer zu beruhigen. Also was machst du, du verteilst die Völker auf mehre Stände, und das hält dann wiederum auf, z.B. beim Wandern bist du länger mit laden beschäftigt und so weiter und so fort. Zur Spitzenzeit ist dann in einem Großbetrieb richtig Stress. Das halten die Hilfskräfte dann oft nicht durch. Neben dem Völkerkontrollieren und dem Ernten ist ja noch die Zucht und eben Wanderungen angesagt. Als Hilfskraft stemmst du da einige Kilos durch die Gegend und auch die Arbeitstage sind dann lange! Mit 8 Stunden pro Tag kommst du da nicht hin. Die meisten erfolgreichen Großen haben eine sehr gut durchdachte Organisationsstruktur und verfügen über ausreichen Beutenmaterial. Denn Großimkerei heißt auch Materialschlacht! Klemmt´s da irgendwo dann bist du aufgeschmissen! Dabei ist immer wieder in den Betrieben ein Maximum an Flexibilität zu erkennen. Schnelles reagieren auf sich veränderte Bedingungen das braucht´s, sonst geht´s schief und es geht auch so genug daneben auch bei den Großen.


    Aber wie ist es mit den meisten normalen Imkern?
    Hier bei mir denken welche erst an ihre Bienen, wenn sie mich aufwandern sehen! Oder machen mitten im Sommer 4 Wochen Urlaub! Das kannste als Profi total vergessen! Brauch ich auch gar nicht, denn mein Beruf ist so vielfältig und interessant, da brauch ich keine Abwechslung! Wenn ich so was wie Urlaub mache suche ich den Kontakt zu Kollegen und diskutier mit denen so wie hier im Forum quer durch alle Bienenthemen!

  • da ist voll was daneben gegangen. Der obige Beitrag ist von mir und der davor wollte ich eigentlich nicht so rein setzen!


    Grüße

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, Toyotafan,


    ich habe Dich eigentlich für etwas Weiser gehalten.
    Auch Du, machst einen großen Unterschied zwischen Berufs- oder Erwerbs/Hobbyimkern.
    Warum?
    Ist es die Masse der Völker die mich zum guten Imker macht?
    Woher nimmst Du Dir das Recht zu sagen, ich bin eine schlechte Imkerin?
    Nur ,weil ich nur elf Völker habe?
    Ich, bin in meinen Augen, auch ein Profi, mit nur einem Volk!
    Sonst muss ich die Finger davon lassen!!
    Ich gebe Dir ein Beispiel vom vergangenen Jahr;
    Irgendwann standen in unmittelbarer Nachbarschaft meiner Völker (in einem kleinen Wäldchen), fünfundfünfzig Völker eines Berufsimkers, am Rande eines Rapsfeldes.
    Ich habe, da nur am Wochenende Zeit, dann jeweils meine Völker kontrolliert.
    Innerhalb von acht Wochen hat der Kollege zweimal abgeräumt und kontrolliert, war immer gut zu Sehen, herausgeschnittene Drohnenbrut und Baurahmen lagen immer zum ausfressen neben den Beuten.
    Während dieser Zeit war dort Schwarmtourismus, man konnte sie von den Bäumen pflücken, es waren reichlich Kollegen da.
    Von allen diesen Schwärmen, hat meines Wissens keiner überlebt, und auch wenige der vorhandenen Völker auf den jeweiligen Ständen.
    Ich, hatte während dieser Zeit unwahrscheinlich giftige Völker dort, sonst konnte ich ohne Schleier arbeiten, nachher auch wieder!
    Übriggeblieben war mir, einige Rähmchen, Kunststoffbänder- und matten zu entsorgen.
    Aber das hätte der Kollege bestimmt selbst gemacht, wenn ich nicht schon im August alles weggeräumt hätte!!
    Ich bin selbstständig, arbeite mehr als acht Stunden, und lebe noch mit meinen Bienen.
    Ich glaube ich habe auch ein bisschen Gabe,
    aber bin ich eine schlechte Imkerin,
    weil ich nur elf Völker habe?
    Ich habe (k)einen Verlust, nun sag mir bloß, dass war Glück?
    Aber sag nicht, ich bin kein Profi!


    Ich wünsche Euch viele gesunde Bienen!


    Margret

  • Hallo bisy,


    so war das nicht gemeint. Da hab ich mich wohl nicht klar genug ausgedrückt. Was ich auf jedenfall nicht will ist hier ein Fight !


    Das was du über diesen Berufsimker bei dir schreibst, das kenne ich auch von nicht Berufsimkern!


    Die Heike wollte doch nur wissen was einen Berufsimker ausmacht!


    Ich wollte nimanden auf die Füse treten, wenn ich schreibe daß es einen Unterschied gibt ob du 11 Völker betreust oder 200! nur das!



    Grüße

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Einen wünderschönen guten Morgen,
    hey Magret,
    Toytafan hat über die "sogenannten kleinen Imker" nicht schlecht geredet ,meiner Meinung nach,
    sonder er wollte nur den Unterschied zwischen mehr Bienen, arbeiteten Jmker und Berufsimker deutlich machen wollen.
    Er hat vollkommen recht , wenn er schreibt das ein noch arbeitengehender Imker meistens nur am Wochenende Zeit für seine Bienen hat.Ein kleiner Imker geht auch ganz anderst mit seinen Bienen um. Es ist wie mit Haustieren, wenn man/frau nur einen Hund hat behandelt man diesen immer anderst wie wenn man vier oder fünf u.s.w. hat.
    Du schmust und rennst z.B. wegen jedem Kingerlitzchen zum Tierartzt.
    Mit meheren überlegst du dir das ganz genau und stellst eine Kosten-Nutzungsrechnung auf.
    So ist es auch mit den Bienen.
    Ich hatte auch mal weniger, jetz da ich über........ habe gehe ich ganz anderster mit Ihnen um.
    Ich schmeise auch kleine oder schwache Völker raus. Früher hätte ich das nicht gemacht.
    Aber ich habe keine Zeit mehr mich um Krüppel zu kümmern.


    Die machen nur Arbeit und bringen nichts, außerdem kosten sie auch noch Geld und das haben die wenigsten Berufsimker :cry:
    :cry: Es ist noch niemand mit Bienen reich geworden.
    Das mit dem Schlamperimker kenne ich auch. Aber nicht jeder "Große" ist so wie auch nicht jeder "Kleine" ist sauber(spreche hier aus Erfahrung) schaut Euch doch mal die Internetseite bei Ebay an.
    Da graust es mir sehr oft, wenn ich nur die Schleudern die dort angeboten und das ist ja das schlimmste auch noch verkauft werden igittigitt.
    :oops::oops: :oops Allso schönen Tag noch Heike

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Einen wünderschönen guten Morgen,
    hey Magret,
    Toytafan hat über die "sogenannten kleinen Imker" nicht schlecht geredet ,meiner Meinung nach,
    sonder er wollte nur den Unterschied zwischen mehr Bienen, arbeiteten Jmker und Berufsimker deutlich machen wollen.
    Er hat vollkommen recht , wenn er schreibt das ein noch arbeitengehender Imker meistens nur am Wochenende Zeit für seine Bienen hat.Ein kleiner Imker geht auch ganz anderst mit seinen Bienen um. Es ist wie mit Haustieren, wenn man/frau nur einen Hund hat behandelt man diesen immer anderst wie wenn man vier oder fünf u.s.w. hat.
    Du schmust und rennst z.B. wegen jedem Kingerlitzchen zum Tierartzt.
    Mit meheren überlegst du dir das ganz genau und stellst eine Kosten-Nutzungsrechnung auf.
    So ist es auch mit den Bienen.
    Ich hatte auch mal weniger, jetz da ich über........ habe gehe ich ganz anderster mit Ihnen um.
    Ich schmeise auch kleine oder schwache Völker raus. Früher hätte ich das nicht gemacht.
    Aber ich habe keine Zeit mehr mich um Krüppel zu kümmern.


    Die machen nur Arbeit und bringen nichts, außerdem kosten sie auch noch Geld und das haben die wenigsten Berufsimker :cry:
    :cry: Es ist noch niemand mit Bienen reich geworden.
    Das mit dem Schlamperimker kenne ich auch. Aber nicht jeder "Große" ist so wie auch nicht jeder "Kleine" ist sauber(spreche hier aus Erfahrung) schaut Euch doch mal die Internetseite bei Ebay an.
    Da graust es mir sehr oft, wenn ich nur die Schleudern die dort angeboten und das ist ja das schlimmste auch noch verkauft werden igittigitt.
    :oops::oops: :oops Allso schönen Tag noch Heike

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Hallo Heike, Hallo Miteinander,


    wir wollen doch nicht auch in der Imkerei in dem Glauben, der bis Mitte des vorigem Jahrhundert auf dem Lande geherrscht hat, dass nur der größte Bauer, der best wirtschaftenste Bauer war und auch dann immer Bürgermeister wurde, verfallen. Genauso verhält es sich mit eurer Gegenüberstellung Berufsimker contra Hobbyimker. Es gibt da und dort sehr fite Typen und auch Gegenteiliges. Was ich Heike zugestehen muß, ist der Umstand, dass der Berufsimker seine Bienen mit anderen Augen sieht als der Hobbyimker. Das könnte sich beim Berufsimker auswirken, indem er weniger experimentierfreudiger und mehr auf Imkern ohne viel Risiko bedacht ist. Auch wird er auf Gewinn aus sein und Verschnörkelungen und unnütze Geldausgaben, die sich der Hobbyimker, gerechnet an den Volkszahlen in Überfluß leistet, vermeiden. Aber bitte nicht Fachverstand parallel zu steigenden Völkerzahlen stellen, das wäre m.E. ein Denkfehler. Was man nicht abstreiten kann ist der Faktor Erfahrung, aber der wird bei einem Imker der 40 Jahre lang 20 Völker betreut hat nicht geringer sein, als bei einem Kollegen, der die 10 fache Menge am Völkern über den gleichen Zeitraum bewirtschaftet hat. Andersdenkende sollten bedenken, dass ein Golffahrer genauso so gut oder auch schlecht wie ein Mercedesfahrer Auto fahren kann oder macht ihr da bei der KW Anzahl auch einen Unterschied in Bezug Können.

  • Hallo Franz Xaver,


    du hast recht dein Vergleich mit den KW im Auto geht nicht. Aber ich hab da ein Vergleich der es eher auf den Nenner bringt und die Erfahrung noch etwas unterstreicht. Jemand der gut Auto fahren kann (auch mit Anhänger) kann trotz seiner Erfahrung nicht auf anhieb einen LKW mit sammt Anhänger rückwärts Einparkten! aber genau so verstehe ich die Berufsimkerei. :wink:


    Gruß

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!