nicht einfüttern wollen

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    Hi zusammen,


    ich mal wieder.

    Ich starte diese Jahr mit 2 Völkern (segeberger 2 zargig) mit der imkerei.

    Ich möchte die Völker nit einfüttern, sondern mit ihrer Tracht überwintern lassen.

    Zumindest mit der benötigten Menge.

    -Hat jemand Erfahrung mit dieser Verfahrensweise?

    -Gelten die gleichen Regeln für die Futtermenge bzw. Beutengewicht ?

    -Ist der im Frühjahr verbleibene Honig noch schleiderbar bzw. nutzbar?


    Freue mich auf Eure Antworten


    LIG

    Bernd

  • Früher war es wohl die gängige Methode, den Honig erst im Frühjahr zu entnehmen. Eigentlich super, denn dann kann man sicher sein, den Bienen wirklich nur das zu nehmen, was sie nicht mehr brauchen - und so dachte ich mir, mach ich das auch! Bis mir eingefallen ist, dass wir inzwischen die Varroamilbe haben und nach der Winterbehandlung (bzw. auch schon Spätsommerbehandlung) der Honig leider besser nicht mehr gegessen werden sollte...

  • Da hast Du warscheinlicher dann im Frühjahr lauter verschi..ene Waben in der Beute und keine Bienen mehr! Wenn das Dein Ziel ist, dann lass das imkern besser sein und stell Dir ein "Insektenhotel" auf...


  • Futtermenge braucht man die selbe. Nutzbar ist der Honig im Fruehjahr noch als Bienenfutter, aber da man den ja waehrend der Varroabehandlung drin hatte, wuerde ich ihn nichtmehr essen.
    Wenn du unbedingt 100% auf Honig ueberwintern willst, dann entnehm doch im Herbst den Honig, der zuviel ist. Vorrausgesetzt du kannst auf eine Varroabehandlung im Sommer verzichten.

    Du kannst den Honig natuerlich auch im Sommer entnehmen und dann abschaetzen, wieviel du noch bekommen wirst bis zum Herbst. Aber das ist fuer Erfahrene Imker schon ein Eiertanz, das wird nichts ohne Erfahrung ueber den Standort in den letzten Jahren und Kenntnis vor allem auch ueber den Stand und die Umgebung.

    Den Honig im Fruehjahr kannst du dann entnehmen und fuer Ableger nehmen, so ist der auch nutzbar. Informier dich aber was die Trachten in deiner Umgebung angeht. Auf manchen Trachten bekommen die Bienen Verdauungsprobleme beim Ueberwintern. In erster Linie sind das Waldtrachten.


    Ueber Sinn und Unsinn laesst sich bekanntlich streiten. Man muss nicht unbedingt das Rad der Imkerei neu erfinden als Anfaenger.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Schievel ()

  • Hi zusammen,

    Guten Abend Bernd!


    Ich starte diese Jahr mit 2 Völkern (segeberger 2 zargig) mit der imkerei.

    Sehr schön. Willkommen bei den Imkers.

    Wenn du allerdings in 2020 startest, dann starte doch im Interesse der Bienen auch "klassisch" und schleudere nach der Früh- und nach der Sommertracht entspannt und schon dabei allein viel lernend und füttere die Völker im Anschluß und während / nach der Varroabehandlung (auf).

    Idealenfalls tust du das Ganze unter der Live- und Präsenzanleitung (d)eines Imkerpaten.


    Ich möchte die Völker nit einfüttern, sondern mit ihrer Tracht überwintern lassen.

    Darf ich fragen weshalb?

    Alles Weitere dazu schrieb ich weiter oben bereits.


    Schöne Grüße

    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Da hast Du warscheinlicher dann im Frühjahr lauter verschi..ene Waben in der Beute und keine Bienen mehr! Wenn das Dein Ziel ist, dann lass das imkern besser sein und stell Dir ein "Insektenhotel" auf...

    Na ja, Albert Muller erntet genau so und imkert angeblich recht erfolgreich. Aber der macht noch ein, zwei andere Kleinigkeiten anders ;-). Mein Weg ist es nicht.


    Bernd 1963 Mein Tip: erstmal konventionell anfangen und die Grundlagen lernen. Dann schauen, was man ändern kann. So werde ich es angehen. Finde ich gerade anspruchsvoll genug...

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche in DNM und Dadant mod.

  • Früher war es wohl die gängige Methode, den Honig erst im Frühjahr zu entnehmen. Eigentlich super, denn dann kann man sicher sein, den Bienen wirklich nur das zu nehmen, was sie nicht mehr brauchen - und so dachte ich mir, mach ich das auch! Bis mir eingefallen ist, dass wir inzwischen die Varroamilbe haben und nach der Winterbehandlung (bzw. auch schon Spätsommerbehandlung) der Honig leider besser nicht mehr gegessen werden sollte...

    Danke Dir habe ich verstanden!

  • Mehr wollte ich nicht wissen!

    Danke, werde "Klassisch" weitermachen!

    Habe mich von einen Buch "verwirren" lassen.

    Sara Wiener, frage mich, wie die das mir der Varroa-Behandlung macht, auf Ihrem Biohof?

  • Da hast Du warscheinlicher dann im Frühjahr lauter verschi..ene Waben in der Beute und keine Bienen mehr! Wenn das Dein Ziel ist, dann lass das imkern besser sein und stell Dir ein "Insektenhotel" auf...

    Na ja, Albert Muller erntet genau so und imkert angeblich recht erfolgreich. Aber der macht noch ein, zwei andere Kleinigkeiten anders ;-). Mein Weg ist es nicht.


    Bernd 1963 Mein Tip: erstmal konventionell anfangen und die Grundlagen lernen. Dann schauen, was man ändern kann. So werde ich es angehen. Finde ich gerade anspruchsvoll genug...

    Jo, sehe ich jetzt auch so!

    Ran an den Honig ;):)

  • Die Bienen sammeln auch im August noch Nektar, wenn es die örtliche Tracht zulässt. Also wenn es noch Tracht gibt in der Gegend dann schleudere etwas früher ab, die aufgeschleuderten Waben oben auf auslutschen lassen und dann sehen, ob die Beiden Bruträume ordentlich mit Honig gefüllt werden. Wenn es nicht so aussieht kann man meist noch dreiviertel August nachfüttern. Vielleicht ergibt sich so ein Mix aus selbst gesammeltem Honig und zugefüttertem Zuckerwasser. Meiner Meinung nach ist das ok.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Die Bienen sammeln auch im August noch Nektar, wenn es die örtliche Tracht zulässt. Also wenn es noch Tracht gibt in der Gegend dann schleudere etwas früher ab, die aufgeschleuderten Waben oben auf auslutschen lassen und dann sehen, ob die Beiden Bruträume ordentlich mit Honig gefüllt werden. Wenn es nicht so aussieht kann man meist noch dreiviertel August nachfüttern. Vielleicht ergibt sich so ein Mix aus selbst gesammeltem Honig und zugefüttertem Zuckerwasser. Meiner Meinung nach ist das ok.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Meine Versuche in diese Richtigung sind grandios fehlgeschlagen...:

    Bei meinem Schleuderraum habe ich zwei Völker zu stehen. Die dürfen nach jeder sSchleuderung die ausgeschleuderten Waben leer schleckern. Das - zusammen mit dem, was Sie nach der Linde selbst noch finden konnten - war dann deren Winterfutter.

    Das habe ich zwei Jahre so gemacht. Beide Jahre hatten diese beiden Völker - und nur die - tierische Durchfallprobleme! Sie haben das zwar überlebt. Jedoch war das ordentlich Arbeit für mich und an Frühtracht von denen war nicht zu denken.


    Mein Fazit: Ab diesem Jahr werden auch diese beiden Völker gleich nach dem Abschleudern regulär mit selbst angerührtem Zuckerwasser auf Einwinterungsgewicht eingefüttert.