Probleme beim Umwohnen

  • Bei freier Wahl legen die Bienen den Futterkranz über der Brut an.

    Es ist also einfacher, wenn sie das neue Brutnest unterhalb bauen sollen. Außerdem kannst du den Boden hinstellen, die Bienen reinschütteln und dann den alten Brutraum drauf stellen.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • beemax Hab ich das richtig verstanden? Du würdest nur 5 Mittelwände in die Dadant Beute? Keine Ausgebauten Waben? Wird das nicht zum Problem, wenn die Königin nicht mehr legen kann?


    Würdet ihr generell sagen der große Abstand zwischen den Beuten ist problematisch?


    Grüße


    Johannes

  • beemax Hab ich das richtig verstanden? Du würdest nur 5 Mittelwände in die Dadant Beute? Keine Ausgebauten Waben? Wird das nicht zum Problem, wenn die Königin nicht mehr legen kann?

    Es ist natürlich besser, wenn man eine Leerwabe des neuen Formats hat. Ich gehe davon aus, dass diese derzeit nicht zur Verfügung steht. Allerdings bauen die Bienen in der jetzigen Aufwärtsbewegung gerne und schnell. Da wird unten an der MW gebaut und oben sind die Zellen schon bestiftet.


    Es wäre transparenter und ggf. hilfreicher, wüsste man Deinen Standort (Profil).


    ...; denn im Norden ist noch kaum Bautrieb zu vermerken, während im Süden schon die ersten Schwärme abgehen.

  • Ergänzung: Ja, mit 5 MW ist das Volk schon sehr beschäftigt. Kannst auch erstmal 4 geben und bei guter Bauaktivität die 5. vors Schied. Sobald diese 5 überwiegend ausgebaut sind, das Drohnenrähmchen nachschieben.


    Schwärmen werden die dann nicht mehr..


  • ...; denn im Norden ist noch kaum Bautrieb zu vermerken, während im Süden schon die ersten Schwärme abgehen.

    Du glaubst gar nicht, wie sehr mich dieser Satz gerade erleichtert hat. Ich frage mich seit Tagen warum meine Bienen noch nicht bauen, während anderorts schon Schwärme fallen.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré klassisch, aktuell 6 Völker

  • ... Hier im "echten Norden" wird's jetzt aber auch bald losgehen, wenn das Wetter so bleibt. Aufgrund der Regionalität und dem damit verbundenen Klima ist die Nennung des Standorts meist hilfreich. Hinter dem Deich, windgeschützt und sonnig - da sollte doch auch schon der Honigraum drauf sein ;)

  • Ergänzung: Ja, mit 5 MW ist das Volk schon sehr beschäftigt. Kannst auch erstmal 4 geben und bei guter Bauaktivität die 5. vors Schied. Sobald diese 5 überwiegend ausgebaut sind, das Drohnenrähmchen nachschieben.


    Schwärmen werden die dann nicht mehr..

    Leerräume darf es in der neu zu besiedelnden Zarge nicht geben, da die Bienen dann lieber wild bauen. Die Zarge muss mit Mittelwänden voll gemacht werden, ein Schied wird nicht gesetzt. Später, wenn das Brutnest auf den ausgebauten Mittelwänden angelegt ist, kann man die überflüssigen Mittelwände entfernen und das Schied setzen.

    Gruß Ralph

  • Dann hast Du andere Bienen als ich. Immer mit 5 Mittelwänden + Schied ausgestattet, nie Probleme gehabt. Vor acht Tagen noch bei drei Völkern so vorgegangen, gestern nachgeschaut 3 von 5 ausgebaut und bestiftet, die anderen beiden schon angefangen. Entwicklung bei allen 3 fast gleich.

    Der Pessimist ist ein Optimist, der aus seinen Erfahrungen gelernt hat.

  • Hallo zusammen,


    ich habe jetzt ein Volk die Zander Rämchen in einer provisorischen Zarge aufgesetzt. 3 leerwaaben und 2 MW dazu.

    Das zweite Volk werde ich mittels TBE später im Jahr umwohnen.


    Mal sehen wie die Unterschiede sind. Aktuell sind beide gleichstark.
    Ach ja ich komme aus Oberbayern.


    Grüße


    Johannes

  • Hallo zusammen,


    ich lese just als blutiger Anfänger Eure Diskussion, da ich vor einer ähnlichen Aufgabe/Überlegung/Problem stehe.


    Da ich nächste Woche einen Ableger auf Zander erbe und ebenfalls von Zander auf Dadant "umwohnen" will hatte ich folgende Idee:

    - Oberträger Dadant auf dem Zander-Rähmchen mit Kabelbinder fixieren
    - vertikales Absperrgitter (Trennschied mit Absperrgitter) in die Dadant Beute einbringen

    - Ausgebaute Mittelwände in der Dadant Beute z.B. links vom Absperrgitter geben

    - ebenfalls links Bienen und Königin "einschlagen"

    - die Zander Brutwaben rechts hinter dem Absperrgitter einhängen

    - wenn die Brut ausgelaufen ist nach und nach die Zander Waben entnehmen.


    Könnte ggf. auch klappen, oder was denkt Ihr? Gangbar?
    Wäre ggf. weniger Material und Aufwand.

    Blutiger Anfänger auf 12er Dadant mod. (Ries) mit Buckfast-Damen in der Hütte :love: :-)

  • Probieren - sie müssen sich ja ein neues Brutnest bauen. Ggf. noch füttern mit Zuckerwasser 1:1 von oben mittels Fütterer oder Futtertasche im Bereich wo die MW hängen. Die Ammenbienen werden zur Brut laufen und diese wärmen.


    Ich kann mir vorstellen, dass sie dann hinter dem Schied Honig eintragen... - insofern könnte man die Brutwaben auch über ein normales ASG in zwei DD Honigräume platzieren und dort die Brut auslaufen lassen. Diese Anordnung ist wärmetechnisch besser als nebeneinander. Die Zanderwaben werden dann mit Nektar / Honig gefüllt und können wie üblich geschleudert werden.


    Machen und berichten...

  • Maazus,

    ich kenne die Maße der Beuten nicht, aber wäre es nicht einfacher aus 8mm Sperrholz einen Adapter zu bauen und das neue Maß unter zu setzen und die Bienen sammt Wabenwerk, Brut und eingetragenem Nektar aufzusetzen.

    Das Volk in seiner Entwicklung fördern, damit es sich nach unten ausdehnt und dort sein Brutnest anlegt. Die freiwerdenden Waben oben werden vollgetragen und können geerntet / als Winterfutter genutzt werden.

    Gruß

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?