Bienen in neue Beute umsetzen

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    Hallo,


    ich bin letzten Winter mit drei Völkern eingewintert und mit zwei ausgewintert.

    Das eine Ablegervolk wächst und gedeiht prächtig, derzeit noch auf einer Zarge und sollte bald erweitert werden.


    Von außen sieht die Beute allerdings sehr in Mitleidenschaft gezogen aus, schwarze Schimmelflecken etc.pp. Von innen aber wohl ok, sonst würde das Volk nicht wachsen.


    Nun habe ich die Beute von meinem einen eingegangenen Volk zuletzt neu geschliffen und neu imprägniert, innen wie außen sieht sie also wieder schick aus und nun überlege ich, ob es derzeit ein günstiger Zeitpunkt wäre, das sich gut entwickelnde Volk in die andere Beute um zu setzen und dabei auch gleich von einer auf zwei Zargen zu erweitern.


    Der gesamte Geruch innerhalb der Beute wäre ja erstmal weg, nur die Waben würden noch gleich riechen...

    Verwirrt man die Bienen damit zum jetzigen Zeitpunkt nur oder kann man bedenkenlos ein neues Zuhause am gleichen Standort geben?

  • Der gesamte Geruch innerhalb der Beute wäre ja erstmal weg, nur die Waben würden noch gleich riechen...

    Verwirrt man die Bienen damit zum jetzigen Zeitpunkt nur oder kann man bedenkenlos ein neues Zuhause am gleichen Standort geben?

    Die Waben sind erstmal der Stockgeruch und nicht die Beute. Am gleichen Platz kann man jetzt bei schönem Flugwetter Umhängen. Haben wir gestern bei einem Kollegen auf 700 m Meereshöhe gemacht.

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    Von außen sieht die Beute allerdings sehr in Mitleidenschaft gezogen aus, schwarze Schimmelflecken etc.pp. Von innen aber wohl ok, sonst würde das Volk nicht wachsen.


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    Bitte noch einmal ganz in Ruhe durchlesen!

    Lieber bei Kälte umziehen, als im Schimmel sitzen.

    Schmarrn!

    Der Ahrensburger hat eine Ablegerkiste mit Stockflecken o.ä., auf der Außenseite.

    Wenn sich das Volk gut entwickelt hat, dann würde ich es bei guten Wetter, z.B. >15°C, umsetzen. Ansonsten abwarten.


    Gruß Jörg

  • Quark, das ist bestimmt Holtermanns 'Sibirische Linde' aka Paulownia. Diese Kisten sehen zum schreien aus nach einer Saison. Aber ist doch Wurst, Hauptsache den Bienen geht's gut.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Wollte ich auch gerade schreiben. Bei mir stehen "sibirische Linde" und Weihmouthkiefer nebeneinander und es sieht fast aus wie die Tasten vom Klavier...

    Dazu kommt noch. das die Zargen kleine Unterschiede haben, also kann man noch nicht mal die Hersteller mischen. Das passende ASG eigeschlossen, da muß ich welche mit "H" beschriften und welche mit "G" ... :rolleyes:

    Wie schön sind dagegen doch die "S"-Klasse Beuten, egal welcher Händler, die passen immer sind super leicht, isolieren besser als jede Holzbeute und verrotten nicht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Kruppi ()

  • Am besten wäre es, wenn Ahrensburger ein Foto hier reinstellen würde.


    Wenn denn notwendig, halte ich ein Umsetzen bei den derzeit milden Temperaturen und Flugwetter für einen verkraftbaren Eingriff. Das heißt: Beute komplett weg, neue Beute auf alten Platz, Waben zügig umhängen und dabei gleich Volkszustand (Futter, Brut usw.) kontrollieren und ggf. schieden.


    Grüße vom Apidät

  • Habe mich auch verleiten lassen die 12er DD von Holtermann nicht zu behandeln, nun sehen sie nach einem Winter auch nicht gerade gut aus, aber nur außen. Jetzt kann man da wohl nichts mehr machen, schon garnicht würde ich nur deshalb die Beute wechseln. VG

  • Ich habe auch von Holtermann hohe Böden gekauft, die nach einem Jahr fast schwarz sind, trotz streichen mit Leinöl. Sieht natürlich nicht schön aus, vor allem in Kombination mit Bergwinkel Zargen. Aber mit Schimmel in der Beute hat das nichts zutun.