Was tun bei Quarantäne?

  • Auf Anfrage wie es nun im Falle einer Ausgangssperre mit der Versorgung der Bienen aussieht, erhielt ich vom Rathaus das hier:



    Guten Morgen,


    wir haben Verständnis für Ihre Besorgnis , aber zur Zeit können wir nur auf Basis der aktuellen Rechtslage entscheiden und Auskünfte geben. Eine Ausgangssperre besteht zur Zeit nicht.


    Bitte beachten Sie die Informationen unterwww.kiel.de/coronavirus


    Beste Grüße aus dem Rathaus

    Landeshauptstadt Kiel




    Nun ja, spätestens Morgen wissen wir mehr, da heute Mitternacht die Sperre in Bayern greifen soll und die anderen Bundesländer wahrscheinlich folgen werden...

  • In Bayern gelten ab 0 Uhr heute Nacht Ausgangsbeschränkungen.


    Die gute Nachricht mir wurde vom AELF versichert, dass die Betreuung und Pflege der Bienen als triftiger Grund gelte das Haus zu verlassen. Allerdings konnten sie keine Auskunft darüber geben wie es mit dem Wandern in andere Bundesländer aussieht.

  • Vom DBIB gibt es folgendes Rundschreiben, bitte bis zum Ende lesen, vielleicht hat ja der eine oder andere jetzt Zeit im Hauptjob und kann einspringen wo es brennt:




    Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    wir können keine allgemeine Bescheinigungen ausstellen. Gemäß den Auflagen der Ausgangssperren ist erlaubt:


    Hin- und Rückweg zur jeweiligen Arbeitsstätte mit Bescheinigung des Arbeitgebers

    Notwendiger Lieferverkehr

    Ausgenommen vom Verbot sind die unabdingbare Versorgung von Haustieren.


    Außerdem sind wir Teil der Landwirtschaft und somit systemrelevant!


    Der Transport von unseren Bienen zu den Wanderplätzen würde ich unter notwendigen Lieferverkehr einstufen. Schließlich sind wir Teil der Landwirtschaft und gehören somit zu den systemrelevanten Berufsgruppen.


    Bitte unbedingt euren Bescheid der Berufsgenossenschaft, Eure landwirtschaftliche Betriebsnummer, Bescheinigung der Tierseuchenkasse oder ähnliches als Nachweis mitführen.


    Ziel aller Maßnahmen ist, den physischen Kontakt zwischen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren, um so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.


    Also: es darf zu den Bienen gefahren werden. Bitte auch die Fahrten auf ein Minimum reduzieren.


    Sollte ein Imker positiv getestet werden, gelten die Auflagen des Gesundheitsamtes! Diesen Auflagen ist Folge zu leisten!


    Nochmals ein Hinweis auf die Internetseite: www.imkerhilfe.eu


    Hinweis in eigener Sache: Für die jetzt anstehenden Arbeiten brauchen wir Unterstützung! Imker die im Nebenerwerb tätig sind und Zeit zur Verfügung haben, bitte melden.


    Bitte immer wieder auf unsere Internetseite nachschauen, wir versuchen laufend zu aktualisieren.


    Mit imkerlichen Grüßen


    Annette Seehaus-Arnold

    Präsidentin DBIB

    Asternweg 11

    97724 Burglauer

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Hi,


    in den Hinweisen zur Ausgangssperre in Bayern stehen unter Punkt 5 die triftigen Gründe warum man doch das Haus verlassen darf:


    h) Handlungen zur Versorgung von Tieren


    Man darf also zu seinen Bienen.

  • Ich hab mich gestern als Helfer gemeldet. Bitte macht mit! Das geht auch ohne Mitgliedschaft.

  • Jetzt wird's etwas klarer.

    Pressemitteilung des BMEL

    Nummer 54 vom 23. März 2020

    Zitat

    "1. Land- und Ernährungswirtschaft werden als systemrelevante Infrastruktur anerkannt!

    • Somit ist es etwa hinsichtlich Quarantänemaßnahmen und Betriebs-schließungen möglich, dass diese Infrastruktur unter Berücksichti-gung des notwendigen Gesundheitsschutzes aufrecht erhalten bleibt."

    Corona-Paket_der_Bundesregierung_Landwirtschaft_PM_vom_23.03.2020.pdf

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."