Erfahrungen mit einem Rührwerk?

  • Hallo liebe Imkerinnen und Imker,
    ich spiele schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, mir das 300kg-Rührwerk der Fa. Fritz (Nr. 5021300) anzuschaffen, und dann den frisch geschleuderten Honig mit einer entsprechenden Menge feinsteifen Honigs vom Vorjahr zu impfen. Dann könnte ich die gesamte Ernte gleich in Gläser abfüllen (Abfüllmaschine "Honigmeister" vorhanden!) und müsste ihn nicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder erwärmen. Nun habe ich schon allzuoft die Erfahrung gemacht, dass in Prospekten und Artikeln in Fachzeitschriften immer wieder etwas beschrieben oder propagiert wurde, was dann meiner kritischen Prüfung nicht standhielt. (Es wird einfach zu viel ungeprüft nachgeplappert.) Und in dem Fall geht es dann schon um ein paar Tausend Euro, die ich verständlicher Weise ungern in den Sand setzen will.


    Meine Frage deshalb an der Stelle:
    Hat jemand mit dem oben bezeichneten Gerät (oder einem ähnlichen, käuflich zu erwerbenden) schon Erfahrungen gemacht? (Bitte keine do-it-yourself-Bastlerlösungen!) Welche Konsistenz hat der Honig nach einer solchen Behandlung? Ist es möglich, einen solchen Honig mal in Augenschein zu nehmen?


    Vielen Dank schon im Voraus für die Tipps.

    liebe Imkergrüße aus dem Allgäu
    Eckard Radke

  • Hallo Eckart,


    wieviele Tonnen Honig gedenkst Du denn so pro Jahr zu ernten, resp. von wie vielen Völkern ?
    Als Hobby-Imker greifst Du maschinenmässig nämlich ganz schön in die Vollen.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Michael,
    zunächst einmal besten Dank für die Reaktion auf meine Frage. Sie hilft mir allerdings keinen Meter weiter.
    Ich verstehe deine erste Frage nicht. In einem 300-kg-Fass haben maximal 300 kg Platz und das ist umgerechnet nur 1/3 einer Tonne.
    Wenn du weiter nach meiner Völkerzahl fragst, dann hast du wahrscheinlich überlesen, dass ich - übrigens schon seit einigen Jahren - eine "Abfüllmaschine" besitze. Schon daran erkennt der aufmerksame Leser, dass ich ein paar Völker mehr bewirtschafte, als der deutsche "Durchschnittsimker" (Durchschnitt nur quantitativ nicht qualitativ gemeint!)
    Und warum ich eine solche Anschaffung plane, habe ich in meiner Anfrage zu verstehen gegeben.
    Meine durchaus ernst gemeinte Frage richtete sich deshalb in erster Linie an diejenigen Kollegen unter den Forum-Lesern, die schon eigene (positive oder auch negative) Erfahrungen mit einem solchen Rührwerk gemacht haben und nicht an diejenigen, die mich von einer in ihren Augen unverständlichen oder unnötigen Anschaffung abhalten wollen. Also nix für ungut, aber in meinem Fall muss ich wohl "in die Vollen greifen".
    Im Übrigen hat mir die Fa. Fritz vor ein paar Tagen bereits zwei Referenzadrssen in unserer Gegend genannt. Das nenne ich eine echte Hilfe bei der Kaufentscheidung und nicht, verzeih mir, deine etwas merkwürdigen Gegenfragen.
    Trotzdem habe ich immer noch die Hoffnung, dass aus dem großen Kreis der Forum-Leser sich nicht nur Kleinstimker zu Wort melden.
    Wünsch allen noch einen schönen Tag

    liebe Imkergrüße aus dem Allgäu
    Eckard Radke

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, Herr ekard radke,


    den schönen Tag haben Sie mir eben versaut.
    Dieses ist ein Forum, auch für –Kleinstimker-, wenn sie regelmäßig reinschauen würden, hätten Sie es auch alleine festgestellt.
    Wenn Sie schon Referenzen haben, können dort auch Ihre Fragen beantwortet werden, warum gibt sich dann hier jemand die Mühe?
    Um von Ihnen anschließend noch zum Blödmann gemacht zu werden?
    Übrigens, ich als Durchschnitts-Imkerin, habe auch eine Abfüllmaschine, aber keinen alten Honig den ich untermischen will, aus welchen Gründen auch immer?
    Denken Sie daran, der Ton macht die Musik, auch wenn man unmusikalisch ist!
    Und gerade hatte ich mich an den netten Ton der Bayern gewöhnt.
    Und die werden auch noch staatlich gefördert!


    Ich wünsche Euch, aber auch Ihnen, viele gesunde Bienen!


    Margret


  • Hallo Margret,
    der Hr. Radke ist Moderator http://www.js-server.de/forum/topic.asp?TOPIC_ID=55 im bayerischen Imkerforum und da ist der Ton etwas derber, du weißt es doch schon von mir :lol: , außerdem ist er Nachwuchsobman im Bezirk Schwaben und für die Jugendarbeit zuständig, vielleicht ist der Ton da etwas ungeduldiger, aber bitte nicht alle Bayern in einen Topf werfen, jeitz wo ich die letzten Monate so brav war und Bayern würdig vertreten habe.

  • Hallo an alle,


    habe ich irgend etwas an mir, vielleicht die Beulenpest, daß mir neuerdings jeder ans Bein pissen will ?
    Langsam steigt mir aber gehörig die Galle hoch.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • ich kann dich sehr, sehr gut leiden und das ist sicher die Mehrheit aller "Stammtischbrüder und Schwestern". Ich schätze dein promtes Antworten, du hast nur das Pech gehabt, einem bay. Funktionär geantwortet zu haben. Sorry, ich komme auch aus Bayern, kann mich aber mit der Antwort meines Landsmannes absolut nicht identifizieren.

  • Hallo, Michael,


    ignorier ihn einfach! Da er sich nicht vorgestellt hat, war die Frage nach der Menge gar nicht so unberechtigt...
    Außerdem will dir NICHT JEDER ans Bein pinkeln, von uns gewiß keiner!
    Also mach bitte so weiter wie bisher! :lol:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo miteinander


    Also ich fand das Auftreten des Herrn Radke hier im Forum unmöglich. Ist das 2. Mal hier und spielt sich so arogant auf. Wie kann man so einen intoleranten Menschen dann auch noch für die Nachwuchsarbeit einsetzen. Die Jugend möchte doch mal was ausprobieren, experimentieren. Dafür ist doch diese Person nicht geeignet. Aber vielleicht brauchen die Bayern gar keinen Nachwuchs? Die Frage von Michael war doch o. k.. Gibt es doch entsprechend der Betriebsgröße und der vorhandenen Geräte verschiedene Möglichkeiten seinen Honig cremig zu rühren. Hätte Herr Radke noch keinen Honigmeister, was er bei seiner ersten Frage ja nicht mit angab. Wäre auch ein Nassenheider Fill up eine Möglichkeit gewesen, dem Honig eine cremige Konsistenz zu verleihen und diesen mit dem selben Gerät ab zu füllen. :evil::evil: 
    Michael mache weiter so und nimm dir den obigen Beitrag nicht zu Herzen.


    MfG Steffen

  • Hallo Eckard,
    wieso reagierst du auf Michael seine Gegenfrage so unfreundlich? Er hat nicht geschrieben, dass er dich von einer unverständlichen oder unnötigen Anschaffung abhalten will. Warum fühlst du dich gleich so auf den Schlips getreten?
    Daß in ein 300kg-Fass ca. 1/3t passt weiß sogar ich, obwohl ich blond bin. :wink: Wenn du aber nur ein Fass voll erntest, dann denke ich, ist die Investition von ein paar Tausend Euro überflüssig.
    Gabi


    Hallo Michael,
    ärgere dich nicht. Lass deine Galle da wo sie ist. Ich finde dich total in Ordnung!
    Liebe Grüße
    Gabi

  • Hallo Steffen


    Du schreibst, dass man auch mit dem Nassenheider Fill up den Honig cremig rühren kann. Ich habe schon früher im Forum die Frage gestellt, ob jemand mit diesem Verfahren Erfahrung habe, leider aber keine Antwort erhalten.


    Wieviel male pumpst Du den Honig um bevor Du ihn abfüllst?? Wie gehst Du vor??


    Mfg Richard

  • Hallo Richard


    Ich habe mir den Nassenheider Fill Up erst im November gekauft. In der Bedienungsanleitung steht, man soll den Honig mit 5 bis 10% cremigen Honig impfen und den gesamten Kübel danach 3 mal im Abstand von jeweils einem Tag umpumpen. So will ich es dieses Jahr auch machen. Von den Ergebnis kann ich dir dann gern berichten. Hast Du schon einen Nassenheider Fill Up?


    MfG Steffen

  • Hallo Richard,
    Du fragst nach Erfahrungen beim Rühren mit dem Fill-Up: Ich habe in diesem Jahr das Gerät erstmals eingesetzt. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.
    Ich habe meinen Frühtrachthonig bis zum Abfüllen in Gläser dreimal für 12 Stunden mit dem Fill-Up umgepumpt. Impfen ist nicht erforderlich. Jeweils zur Hälfte der Rührzeit habe ich mit der Rührspirale an der Behälterwand etwas nachgeholfen, um ruhende und damit wenig gemischte Zonen zu vermeiden.
    Ein Wort zum Behälter: Ich pflege den Honig in 200-Liter Milchkühlgefäßen (das sind je 250 kg Honig), die man von Landwirten sehr preiswert erwerben kann. In Hobbocks oder gar in Eimern kann ich mir den Einsatz des Fill-Up als Rührhilfe nur schlecht vorstellen.
    Der so entstehende Honig ist mit Sicherheit feinkörnig. Ob er auch cremig wird, hängt noch von anderen Faktoren ab, besonders vom Wassergehalt. Sehr trockener Honig kann auch feinkörnig 'hart wie Beton' werden. Blätterstock-Imker kennen das!
    Viele Grüße,
    Rudi