Allgemeines zum Thema Brot backen (OT aus anderem Thema)

  • Kleine Anekdote am Rande: Neulich habe ich bei wundervollem Herbstwetter draussen auf der Terrasse Pizzen vorbereitet, die ich im Steinbackofen backen wollte. Da kam eine Biene angeflogen, landete auf dem Rand einer vorbereiteten Pizza und naschte von der Tomatensauce. Ich musste zweimal hinsehen. Der Rüssel in der Sauce war klar zu sehen! Ich sehe das als Kompliment für meine Sauce, von der ich schon immer wusste, dass sie sehr lecker ist. ;)

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Sehr schön!

    Und warum machen das so wenige Bäcker?

    Können sie es nicht mehr?

    Meiner macht’s noch! Auch Roggenmischbrot mit 70% Roggenanteil und eigenem Sauerteig.

    Ich nehme auch an zu zeit- und arbeitsaufwendig, dadurch zu teuer. In Backshops sind Backwaren halt immer und jederzeit und vor allem billig verfügbar. Ob's schmeckt oder nicht, Hauptsache es kostet möglichst wenig.

  • Hallo bienchen77,

    auch ein herzliches Willkommen von mir.

    Zum Thema Rezepte mit Honig haben wir hier

    Rezepte-Ecke

    eine eigene Ecke.

    Gruß Eisvogel

    Als ich mich zum imkern entschlossen hatte, fand ich mich ratlos vor diversen modernen Beuten-Systemen.

    Abbé Emil Warre 1948, 12. Auflage Bienenhaltung für alle, Übersetzt von Mandy Fritsche, 2010

  • Hallo mdatab !

    Schickes Brot, sieht gut aus!!! Die Kruste und Optik sind genial. Sind da Kartoffeln mit drin? Wieviel Wasser machst Du beim Schwaden ca in den Ofen?

    Hast Du das Rezept mit Backanleitung eventuell parat?!?

    Danke und VG Rudi

  • Schickes Brot, sieht gut aus!!! Die Kruste und Optik sind genial. Sind da Kartoffeln mit drin? Wieviel Wasser machst Du beim Schwaden ca in den Ofen?

    Nein, keine Kartoffeln. Es ist aus einem Weizensauerteig, der nur kurz warm gehalten und dann über Nacht in den Kühlschrank kommt. Und einem Roggensauerteig, der bei Zimmertemperatur geführt wird. Dann noch 1050er Weizenmehl, Wasser Salz, fertig. :)


    Ich backe das Brot im gusseisernen Topf, das erspart mir das Schwaden.


    Hast Du das Rezept mit Backanleitung eventuell parat?!?

    Leider nicht, da es aus einem (übrigens sehr empfehlenswerten) Buch ist.


    Viele Grüße
    Martin

  • Einen wunderschönen ersten Advent mit „Hausbrot“ (eigenes Rezept), Dreikornbrötchen, Dinkel-Kartoffel-Brötchen (beides Lutz Geißler), WLFPs und unserem eigenen Presshonig. ^^

  • Auch von hier einen schönen 1.Advent.

    Als bekennender Toastbrot Fan in Ergänzung zu meist reinen Roggenbroten habe ich lange nach einer geeigneten Rezeptur gesucht, die diese Fluffigkeit, die den gekauften Toast so ausmacht, abbildet. Leider werden es meist doch eher getoastete Weißbrote, die langfaserige Krume ist mir bisher noch nicht so gelungen.

    Völlig überraschend kommt Lutz jetzt mit einem Vollkorntoast daher, der wirklich alle meine Erwartungen erfüllt und auf Anhieb saulecker geworden ist.

    Die einzige Modifikation, die ich noch anwenden werde beim nächsten Mal, ist, ein paar SB Kerne in das Schrot-Brühstück zu geben.


    Dass er etwas schief ist, liegt daran, dass er nach ausreichend langer Stückgare trotz aufgelegter schwerer Schraubenschale im Ofen explodiert ist und den Deckel heruntergeworfen hat😊IMG_20201123_084244_copy_1368x1824.jpg

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  • Ach und was ich noch erwähnen wollte:Diese klebrigen Teigreste an Fingern, Löffeln, Schüsseln etc löst man ja meist nur durch viel Wasser, Einweichen, Schrubben. Dann sind oft die Spüllappen verklebt oder die Bürsten und Schwämme...

    Viel einfacher ist es, mit den Netzen von Kartoffel, Zitrone, Zwiebel und Co zu arbeiten. Kostenlos und sehr gründlich. Schon allein die zwischenzeitliche Reinigung von teigverschmierten Händen geht um ein Vielfaches schneller.

  • Ich probiere es gleich aus. Es klingt und sieht sehr lecker aus !

  • Am Samstag war bei uns wieder Brotbacktag. Hälfte Roggen-Dinkel, Hälfte Rotkorn-Dinkel.

    Ich hab wegen den niedrigen Temperaturen etwas mehr angeschürt, was völlig unnötig war. Statt wie sonst bei 320°C war der Holzbackofen vor der Ruhephase bei 370°C. Da hatten die Brote etwas mehr Zeit zum gehen (und der Ofen zum ausgleichen und abkühlen), geschadet hat es nicht. Wir schiessen bei 290°C ein, nach ca. einer Stunde sind die Brote fertig.


    Abends kam dann bei ca. 200°C der Sonntags-Rinderbraten rein und am darauffolgenden Tag um 11 bei 60°C wieder raus. Ein Träumchen! :)