Allgemeines zum Thema Brot backen (OT aus anderem Thema)

  • Ich hab nur Vollkornweizen und Trockenhefe keinen Roggen aber Dinkel bekommen.

    (wird gleich gebracht)

    Sauerteig geht damit? Und wie mach ich das am einfachsten, also für Blöde wie mich.


    In der Zwischenzeit ma DANKE euch Lieben!

    Wie gesagt, das ist wirklich supereinfach mit diesen Zutaten:


    Alternative a: Weizen oder Dinkel mahlen, mit derselben Menge an Wasser vermischen und täglich füttern (hatte ich vorher verlinkt). Nach drei bis 5 Tagen backfertig, der Brotteig braucht aber noch etwas länger um aufzugehen.


    Alternative b: mir Adresse geben, dann kommt der Sauerteig per Post und muss nur noch vor dem Backen aufgefrischt werden.


    Für gutes Brot reichen drei Zutaten: Wasser, Mehl, Salz. Mehr ist nicht notwendig, (manchmal aber sicher schön wenn es Körner, Saaten oder andere Dinge sind.)


    Wer Hilfe beim Backen braucht kann mich auch gerne anrufen, meine Nummer gibts dann auch per pn. Bitte hier nur um Vorwarnung, ich habe aktuell gottseidank viel Arbeit und könnte das am besten am Wochenende machen.

  • Unser „Hausbrot“ (s. Seite 3 hier im Thread) im Anschnitt Tag 4 und immer noch nahezu frisch im Geschmack.

    Ich kenne selbst gebackenes Brot aus meiner Kindheit.

    Es wurde alle 14 Tage gebacken.

    Und es wanderte nichts in den Schweinetrog!

    Selbst gebackenes Brot sollte doch wenigstens eine Woche gut zu essen sein.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Ich bin gerade dabei mein Kombuchahotel durch Scobys zu erweitern, Alle vier Wochen wird der Pilz aus dem 8 Liter Gefäß genommen um einen neuen -Batch- zu machen. Kombucha besteht aus Starterflüssigkeit einem Scoby (Teepilz)Tee,Wasser und Zucker. Der Zucker wird von den Bakterien und den -freien- Hefen, die sich auf dem Tee befinden in ein Saures Ferment umgewandelt, dabei sinken die Hefekulturen ab. Wenn der Kombucha neuangesetzt wird, schütte ich den Hefesud mit etwas Kombucha in ein Glas und füttere damit mein Rggenmehl/ Weizenmehl, das ist mit Abstand der schnellste Roggen/Weizensauer, der mir bis jetzt gelungen ist. Extrem triebstark. Nach dem auffüttern und wenn er das Volumen erreicht hat, gehts in den Kühlschrank.

    Gute Ergebnisse, habe ich auch mit meinem Honig gemacht. Honig,Mehl, Wasser und für ein paar Tage füttern.

  • Mehr Brote backen.🤣

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Meine gusseiserenen Töpfe ( irgendwas französisches) sind nicht konisch, aber schön rot und innen hellbeige. Kochen tun sie perfekt.

    Nur als ich das Brot rausmachen wollte, hatte ich dann schwarze Striemen vom Messer drin. Ich hatte ihn nicht vorher gefettet. Vielleicht war das der Fehler.

    Jedenfalls frei geschoben geht viel besse


    Meine kommen auch aus Frankreich (Staub). Ich hab mich allerdings für schwarz innen und außen entschieden und ich gehe mit denen echt brachial um. Ich gehe da auch mal mit der Stahlwolle rein oder mit dem Messer. Gab bisher noch keine Beschädigungen. Zumindest keine die mir aufgefallen wären ^^.



    Macht jemand von euch das Brotgewürz selbst? Würd mich mal interessieren was und wieviel ihr da verwendet. Ich mach das immer so nach Gefühl und was so da ist. Aber immer rein muss Schabzigerklee, Fenchelsamen, Koriandersamen, Anis und Kümmel. Manchmal mische ich auch Bockshornklee oder frische Kräuter dazu. Was ich auf die harte Tour lernen musste war dass Brot mit zu wenig Salz einfach nicht schmeckt. Ich habe versucht das Salz zu reduzieren da ich ansonsten auch mit wenig bzw. ohne Salz koche, aber für uns klappt das beim Brot einfach überhaupt nicht.



    Hat hier jemand Erfahrungen mit selbst gebauten Lehmöfen zum Brot backen?

    Will mein Mann schon seit 3 Jahren oder so machen. Aber über das Kaufen einiger Bücher und tage - nein monatelanger Recherche im Internet ist er noch nicht hinaus gekommen :D. Berichte mal über deine Erfahrungen - wäre super :-).

  • Mische Gewürze je nach Geschmack dazu, aber dann eig nur wenn ich Weizenmehl nehm. Typischwerweise dann aber Sachen wie Curry, Zimt, Frühlingszwiebeln (Frisch). Will jetzt nochmal Kokos ausprobieren und Rosinen (die müssen aber quellen).

    Was wirklich viel Bringt ist aber das benutzen von hochwertigem Mehl.


    Was auch ganz interessant sein kann, ist es Öl dazuzugeben, dann bekommt man ne Kruste die n bisschen an Keksteig erinnert

  • Hat hier jemand Erfahrungen mit selbst gebauten Lehmöfen zum Brot backen? Ich bin da grad im Garten am Basteln.
    Grüße von Miriam

    Leider nur mit einem selbst gebauten Schamottsteinofen. Aber im Forum der Steinbackofenfreunde hat einer einen selbst gebauten Lehmofen vorgestellt und dabei den Bau ganz genau beschrieben. Ich weiss leider nur noch, dass er als Profilbild einen Traktor hat. Müsstest Dich dort mal durchkämpfen. :)

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Mein Sauerteig ist geworden und das erste Brot ist gerade noch am Gehen :)


    Das nächste, was ich probieren will, ist Livieto Madre, um einen Pannettone zu backen. Die setze ich mit dem Sauerteig (Dinkel) an, den ich schon habe; den Sauerteig stelle ich dann um auf Roggensauerteig, dann bin ich für alle Fälle versorgt. :)


    Bei meiner Reise durch's Internet, wo ich eben über die Livieto Madre gestolpert bin, habe ich auch "Hefewasser" gefunden. Es wird angesetzt mit Rosinen oder Datteln, Zucker oder Honig und Wasser. Oder mit Apfelwasser. Eine erste Abänderung habe ich schon gleich - nix wegwerfen, mit einem Brot, das man eh grad backt, verbacken! Ist ja Lebensmittel...


    Solange keine Hefe zu bekommen ist, ist das vielleicht eine Alternative? Und danach vielleicht auch, das soll bekömmlicher sein :)

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)