Allgemeines zum Thema Brot backen (OT aus anderem Thema)

  • Das sieht ja alles sehr lecker aus. Ich bin wirklich froh, dass es Menschen gibt, die mit dem gehamsterten Mehl etwas Sinnvolles anfangen können. Wobei ich nicht glaube, dass das in der Breite auch der Fall ist.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Sacht mal, benutz wer einen Backstein.....? Ich übe (noch?) im antiqarischen Gusstopf...

    Habt ihr dazu bitte Tipps:saint:

    Ich habe lange Jahre einen Backstein benutzt. Der verbessert das Ergebnis deutlich. Die Voraussetzung ist aber, dass Du den Stein eine Stunde lang auf Vollgas vorheizt. Ich habe dafür jeweils das Pyrolyse-Programm des Backofens (275–280°C) benutzt. Das Brot direkt auf dem Stein backen, ohne Backpapier! Das Einschieben braucht etwas Übung, ist aber eigentlich keine Hexerei, finde ich. Im Steinbackofen macht man das genau gleich im Prinzip.


    Der Gusstopf ist auch super, weil Du darin die Feuchtigkeit gut bewahren kannst. Im normalen Backofen werden (mit oder ohne Stein) die Brote ansonsten eher trocken, ausser man schwadet. Für das Schwaden habe ich nie eine wirklich zufriedenstellende Lösung gefunden (für mich). Ist aber kein Problem mehr, weil ich den normalen Backofen nicht mehr nutzen muss. :)

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Ich nutze einen Pizzastein der die Maße eines Backbleches hat. Kann man also ganz normal in den Backofen schieben. Der Stein ist zwar nur ca. 1cm dick, reicht aber aus um Wärmeverluste, die durch das Öffnen des Backofens zwangsläufig entstehen, auszugleichen. Man muß ihn aber wirklich sehr gut aufheizen. Ofen auf 250°C einstellen und gut 1 Stunde warten. Damit sich die Vorheizzeit auch lohnt, schiebe ich dann meist noch Brot und/oder Kuchen nach.
    Eine Pizza z.B. geht innerhalb von 3-5 Minuten super auf. Ohne dem Stein bleibt sie flach wie ein Brett. Das Ergebnis seht Ihr nachfolgend, Pizzastein ist nicht abgebildet und das Mehl auch nicht gehamstert ;-)

  • Wie würde ich das denn optimal im Topf machen?

    Vor Jahren war ich mal gut darin (schmeckte immerhin nach Tagen noch), aber ganz ehrlich, mein Hirn gibts nich mehr alles her;(

    meine Trick sind im Off.

    Zum Bäcker laufen trau ich mich grad nich........

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

  • Danke Hartmut

    ihr seid Profis, ich fangs notgedrungen wieder an, also den guten Topf hab ich noch, freu.

    Ich/wir daheim, gehören zu der Gruppe Menschen die so richtig Angst vor Korona haben muss;(

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

  • Ja, Dieter, du musst echt zuhause bleiben!

    Pass gut auf dich auf! :*

    Mit dem Topf backen ist super, man hat sein eigenes kleines Klima im Topf und muss nicht schwaden. Topf vorheizen, dann den fertig gegarten Teigling rein.

    Nochmal zum Schwaden: ich mache das ja, obwohl ich im Manz backe, wo man eigentlich nicht mehr schwaden muss. Die Ergebnisse bei frei geschobenem Brot sind nochmal besser. Dazu stelle ich eine flache Metallschale gefüllt mit Schrauben zum Aufheizen mit in den Ofen und spritze kurz nach dem Einschießen des Brotes ca 100 ml Wasser darauf (gebührend Abstand halten, aber daran ist man in diesen Zeiten ja gewohnt;))

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • Ja, da war was, ich weiß nich mehr ob ich den auf dem Heizkörper (habs so mal versucht, weiss ich noch) oder schon im Ofen zum anwärmen? oder aufheizen? hatte.

    Da ist noch ein Deckel, soll der drauf oder nur am Anfang, Mist ich weiss das nicht mehr.

    Ich seh mich nur noch mit dem Gährkorb in der Hand den Teig in den Topf reinkippen......

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

  • Sacht mal, benutz wer einen Backstein.....? Ich übe (noch?) im antiqarischen Gusstopf...

    Habt ihr dazu bitte Tipps:saint:

    ich habe unten drin im Ofen eine Schale mit Granitsteinen die mache ich nass. D.h. sie liegen in Wasser.

    Meine Brote backe ich 10min bei Umluft und 240 Grad. Dann einmal schwaden und 60 min bei 180 Grad ausbacken.

  • irgendwie kommt grade alles doppelt. :/

    Im gusseisernen Topf habe ich am Anfang gebacken. Das wird auch richtig gut.

    Nur habe ich mir meinen teuren Topf zerkratzt, weil das Brot nicht raus wollte.

    Ich glaub, der Deckel war am Anfang drauf und erst am Ende zum Bräunen wurde er geöffnet.

  • Danke Ulrich, wusste doch war noch was!

    Ich entsinne mich den Deckel wieder runter geholt zu haben... bloss wann.....?

    Noch ne Frage, wieviel altes Brot kommt in den Teig..... tut mir echt leid euch zu nerven, aber ich weiss da au nicht mehr.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

  • Gestern habe ich mal ein Dinkelbrot mit Backpulver und ganz wenig Hefe versucht. Hefe ist ja derzeit rar...
    Im Gegensatz zu allen Tips den Teig in die kalte gusseiserne Petromax-Kastenform gegeben, Deckel drauf und diese in den nicht vorgeheizten Backofen gestellt, Backofen auf 250 Grad eingestellt, nach ca. 30 Minuten auf 220°C runter geregelt und nach insgesamt einer Stunde war das Ergebnis fertig. Die letzten 10 Minuten ohne Deckel backen damit es eine schöne Kruste gibt...
    Diese Gußformen sind spitze, nichts klebt an, man kann das Brot einfach aus der Form kippen, Form auswischen und sauber ist sie wieder. Nur auf die Füße fallen darf die einem nicht...