Allgemeines zum Thema Brot backen (OT aus anderem Thema)

  • Man kann auch etwas Hefeteig vor dem Einkneten des restlichen Mehles wegnehmen und in ein Glas mit Mehle (mittig eine Vertiefung hinein drücken) geben und mit Mehl abdecken. Deckel drauf und einfrieren.

    Nach dem auftauen in eine Schüssel geben und mit etwas warmer Milch / Wasser anrühren. Nach dem aufgehen wie normal weitermachen.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Alternativ du kaufst im Laden einfach so ne Tüte Sauerteig und fütterst den n paar Tage lang. Das ist super einfach und funktioniert sicher. Nach ner Woche haste dann mehr Starter als du gebrauchen kannst (oder du stellst ihn in den Kühlschrank), oder ist der Sauerteig bei euch genau wie Hefe ausverkauft?


    Hab aktuell n Ansatz Currybrot mit Frühlingszwiebeln der morgen früh in den Ofen geht. Eben schonmal n kleines Brötchen von gemacht, 1A.


    Rezept:

    500g Mehl

    1 Frühlingszwiebel

    Salz

    n Schubs Öl (ca. 1-2 EL)

    Currypulver

    Wasser


    Im Wasser ne n bisschen Honig gelöst (vl 3-5g) um die Hefen n bisschen zu Füttern.

  • Hefe, Trockenhefe, Tütensauerteig - 4 Läden, alles weg. Sogar im Stamm-Bioladen. Wenn ich nur glauben könnte, dass das gute Zeug verbacken wird und nicht irgendwann ungenutzt im Müll landet.


    Aber das ist erst mal ein Luxusproblem, wie gesagt für 7 große Brote reicht mein Würfel locker noch (nach „Plötz“ braucht man ja sehr wenig). Habe ihn schon sorgfältig in Einzelportionen luftdicht eingewickelt, damit er sich länger hält.


    Und ich bekomme von Honigbanane ein kleines „Gärnötchen“, darüber freue ich mich sehr, Danke!

    Ich träume schon lange von einem „erfahrenen“ Sauerteig, habe aber keine anderen Hobbybäcker im Freundeskreis.


    Werde parallel selbst nochmals einen starten, irgendwann muss das doch klappen.

  • Aber das ist erst mal ein Luxusproblem, wie gesagt für 7 große Brote reicht mein Würfel locker noch (nach „Plötz“ braucht man ja sehr wenig).

    Sag mal, da setzte doch auch irgend etwas an mit der Hefe, oder? Kannst Du denn nicht davon etwas abzwacken und für das nächste Brot aufheben?

    Ich träume schon lange von einem „erfahrenen“ Sauerteig, habe aber keine anderen Hobbybäcker im Freundeskreis.

    Sauerteig ist meiner Erfahrung nach ziemlich empfindlich auf Temperaturschwankungen und man muss wirklich sauberst arbeiten. Vor allem ersteres kann ein Problem sein; längere Phasen mit passender Temperatur sind für mich im Sommer leichter zu erreichen als im Winter :) Ich bin gespannt, wie das mit dem Backofen klappt. Den hatte ich damals verworfen, weil ich nicht auf die - eigentlich logische - Idee gekommen war, dass das Licht ja auch schon heizt. Die erste Heizstufe (Minimaleinstellung) wurde zu warm.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Guten Morgen zusammen,


    macht es doch nicht so kompliziert :-) Es ist wirklich simpel. Und mein ST ist überhaupt nicht empfindlich, ich erneuere gerne mein Angebot.


    Ich backe mein Brot so:


    - Am Vorabend das Anstellgut aus dem Kühlschrank holen

    - Mit 400g Wasser und 400g Mehl (am besten kein Kuchenmehl, am besten Vollkorn) vermischen und über Nacht bei Raumtemperatur (20 Grad oder mehr) stehen lassen

    - Am nächsten Morgen 2 EL Sauerteig abnehmen und in einem Glas fest verschließen und in den Kühlschrank geben (ich füttere nicht zwischen dem Backen und ich hab auch schon mal 4 Wochen nicht gebacken)

    - zum restlichen Sauerteig 400g Weizen/Dinkelmehl und 400g Roggenmehl sowie 450g Wasser und 26g Salz geben

    - Das Mehl sollte mindestens Type 997 sein und die Sorten können beliebig ausgetauscht werden. Es geht auch zB als 100% Roggen oder 100% Weizen

    - nach Belieben Saaten hinzufügen

    - Alles verkneten und 30 min stehen lassen.
    - Dann nochmal sehr gut durchkneten und formen. Wer sich mit dem frei schieben noch schwer tut (100% Roggen klebt zB ziemlich) kann das Ganze in eine oder zwei Kastenformen geben.

    - Gehen lassen und die Fingerprobe nach nontox machen

    - ca eine Stunde bei zuerst 250 Grad, nach 10 min 200 Grad backen.


    Fertig!


    Und wer den ST selbst ansetzen möchte bekommt das am besten hin mit nur Mehl und Wasser, ich hatte das vorher schon verlinkt.


    Und wer das nicht abwarten möchte und einen jahrelang gepflegten und sehr triebkräftigen ST (mein Brot backe ich ohne Hefe nach ca 1,5 Stunden Gehzeit) der meldet sich bei mir.

  • macht es doch nicht so kompliziert Es ist wirklich simpel. Und mein ST ist überhaupt nicht empfindlich,

    Das dacht ich mir auch schon mal :) Wenn der Teig schon "erwachsen" ist, kann ich es mir auch gut vorstellen, dann haben die "guten" Bakterien und Pilze ja schon die Oberhand. Ich hab dann damals leider relativ unregelmäßig gebacken und bin eh nicht so der Fan von Sauerteigbrot, da verlor sich das dann.


    Im Moment schaut es aber echt gut aus, er riecht ok, er wirft Blasen und schaut auch hübsch aus.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • - Am Vorabend das Anstellgut aus dem Kühlschrank holen

    - Mit 400g Wasser und 400g Mehl (am besten kein Kuchenmehl, am besten Vollkorn) vermischen und über Nacht bei Raumtemperatur (20 Grad oder mehr) stehen lassen

    - Am nächsten Morgen 2 EL Sauerteig abnehmen und in einem Glas fest verschließen und in den Kühlschrank geben (ich füttere nicht zwischen dem Backen und ich hab auch schon mal 4 Wochen nicht gebacken)


    Ich mache das genauso - nur dass ich an Tag 1 das Anstellgut raus hole - füttere - dann lasse ich es 1 - 1,5 Tage stehen und dann mache an Tag 2 den Vorteig. Gebacken wird dann erst an Tag 3. Ich mache das so weil ich nur alle 4-6 Wochen backe und in der Zeit dazwischen das Anstellgut nicht füttere - sprich das braucht dann meistens a bisl länger bis es "anspringt". Wir frieren das Brot dann ein. Mir ist das zu mühsam einmal die Woche oder öfter zu backen ;).


    Ich muss moniaqua aber zustimmen. Ich hatte anfangs auch meine Probleme einen stabilen Sauerteig herzustellen... Wenn man dann ein stabiles Anstellgut hat ist es kein Problem mehr.

    Ok dann versuche ich mein Glück nochmals herkömmlich. Mein letzter Hefewürfel im Kühlschrank reicht noch für 7 Brote, bis dahin sollte ich hoffentlich was vernünftiges hinbekommen haben.

    Du kannst frische Hefe auch super einfrieren. Mache ich immer wenns im Supermarkt um die Ecke mal die gute Bio Hefe gibt :). Die Hefe ist nach dem Auftauen nicht mehr so fest von der Konsistenz - also am besten vorher portionieren damit man gleich die ganze Hefe verarbeiten kann.

    Ein Kochstück mache ich bei Dinkelteigen eigentlich immer. Uns sind die Brote ansonsten zu trocken. Bei Roggenbroten mache ich in der Regel kein Kochstück.


    Meine Lieblingsseite für Brotrezepte: https://www.homebaking.at

    Unsere Lieblingsrezepte dort sind der Bauernlaib und die Dinkelseelen (funktioniert auch mit Vollkornmehl).


    Ich habe einen 5cm dicken Schamottestein zum Backen. Schwaden geht bei unserem Backofen per Knopfdruck. Kneten tut meine normale Küchenmaschine. Meine Schwester hat einen richtigen Brotbackofen. Außer dass Sie eine größere Menge gleichzeitig einschießen kann sehe ich keinen großen Unterschied zu unserem normalen Haushaltsofen.


    Benutzt ihr verschiedene Apps oder wie plant ihr einen Backtag? Ich versuche immer den Tag so gut es geht zu planen aber umso mehr verschiedene Brote ich mache desto größer ist die Gefahr dass dann mal eins zu lange in der Stückgare liegt weil der Ofen noch nicht frei ist oder ich dazwischen den Ofen ausmachen und dann wieder aufheizen muss weil ein Brot noch nicht so weit ist... Das stört mich immer ein bisschen - aber ich kriege es nicht hin das genau durchzuplanen...


    Brot backen ist ein wunderschönes Hobby und wenn man es öfter gemacht hat erzielt man wirklich sehr gute Ergebnisse.


  • Ein grosses Herz für Eure tollen Brote! :love:


    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).