Was ist eigentlich mit dem kleinen Beutenkäfer ?

  • Na, dann hab ich noch Hoffnung, das meine Kisten eben nich verbrannt werden ;)

    wasgau immen wir sind doch in Deutschland. "Druck" gibt es da nur gegen Tiere und Tierhalter. Ich glaube nicht, dass nicht gekeult werden würde. Vergiss es!

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Wenn er erst einmal großflächig auftritt, würden die Kosten der Entschädigungen und Keulung vermutlich nicht mehr tragbar sein. Ab da können die Imkers wieder schalten und walten und sich arrangieren...aber bis dahin...

  • Der Beutenkäfer spielt scheinbar nur noch eine untergeordnete Rolle.

    Ich kenne den Stand zum Beutenkäfer nicht, aber dass man nichts hört, bedeutet nicht unbdingt, dass das Problem gelöst ist. Eine Verlustrate der Völker in den USA von 45% im Jahr, seit mehreren Jahren in Folge über 40% spricht nicht gerade dafür, dass alles in Ordnung ist. CCD ist aber trotzdem kein ständig gebrauchter Begriff mehr.


    Konkretere Erfahrungen zum Leben mit dem Beutenkäfer wären sicher interessant. Eigentlich müssten da mitlerweile schon recht konkrete Beobachtungen vorliegen. Oder schaut man lieber nicht so genau hin? Sein Vorkommen ist ja nicht gerade ein Empfehlungsschreiben.

  • Ich kenne den Stand zum Beutenkäfer nicht, aber dass man nichts hört, bedeutet nicht unbdingt, dass das Problem gelöst ist. Eine Verlustrate der Völker in den USA von 45% im Jahr, seit mehreren Jahren in Folge über 40% spricht nicht gerade dafür, dass alles in Ordnung ist. CCD ist aber trotzdem kein ständig gebrauchter Begriff mehr.


    Konkretere Erfahrungen zum Leben mit dem Beutenkäfer wären sicher interessant. Eigentlich müssten da mitlerweile schon recht konkrete Beobachtungen vorliegen. Oder schaut man lieber nicht so genau hin? Sein Vorkommen ist ja nicht gerade ein Empfehlungsschreiben.

    Du hast doch neulich gemeint, dass man ruhig mal die Zeit für 104 Seiten DIB Bericht lesen investieren kann. Das sind für den durchschnittlichen Leser etwa 6 Stunden.

    Damit kann man auch die meisten Videos von Bob Binnie schauen, der lebt mit den Käfern seit Jahren und noch länger von den Bienen.

  • Die Arbeit wird mit dem Käfer sicher nicht weniger, die Volksgesundheit durch ihn sicher nicht besser. Daher kann ich getrost auf seine Anwesenheit verzichten.

    Sicherlich wäre es nicht das Ende der Bienenhaltung in Deutschland.

    Mal abgesehen vom Käfer, was da sonst noch alles mit kommt, will doch auch keiner haben.

    Ein paar haben sich da ein Big Business aufgebaut, aber alle müssen es anschließend ausbaden. Da sollte sich jeder der mit dem Gedanken spielt sich da was zu bestellen, bei der eigenen Nase packen.

    Eins muss klar sein, der Kunde macht den Markt. Alle Apelle an die Anbieter Verhallen im Geldklimpern, werden nicht gehört. Kauft keiner mehr, ist der Spuk schnell vorbei.

    Der potentielle Käufer sollte sich fragen, warum schaffe ich es anscheinend nicht,

    selber meine Völker zu vermehren?

    Wer das nicht kann, sollte eigentlich die Finger auch von Kunstschwärmen lassen.

    Vielleicht auch von den Bienen an sich...

  • Du hast doch neulich gemeint, dass man ruhig mal die Zeit für 104 Seiten DIB Bericht lesen investieren kann. Das sind für den durchschnittlichen Leser etwa 6 Stunden.

    Da ist ein bisschen aus dem Zuammenhang gerissen, aber trotzdem eine schöne Bestätigung für meine Aussagen im anderen Faden.


    Ja, ich kann mir durchaus diese Videos ansehen. Es bedurfte aber für das Thema Beutenkäfer zunächst des Hinweises auf diesen Imker. Vielleicht steht der schon weiter vorne, das hab ich nicht mehr ganz präsent.

    Außerdem benötige ich für die englischsprachigen (dazu noch Amerikaslang) mindestens doppelt so lange um sie zu verstehen, da ich Englisch schon seit sehr vielen Jahren nicht mehr täglich anwende.

    Deutsch ist für mich wesentlich bequemer, aber wahrscheinlich zuviel verlangt, wenn ich mich möglichst umfänglich über ein amerikanisches Thema informieren möchte.

    Darum danke für den Hinweis.

  • Nee, billiger nicht. So'n 1,5kg KS nackte Bienen im April ist nicht mit einem normalen Volk zu vergleichen. Damit kann man aber Schwächlingen frühtrachttauglich machen. Ist auch eine Betriebsweise. Gibt es offensichtlich einen Markt für.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • ...1,5kg KS nackte Bienen im April... Damit kann man aber Schwächlinge frühtrachttauglich machen. Ist auch eine Betriebsweise...

    ...der v.a. die bekannten Importeure nachhängen.

    Offenbar kann man sich damit Kosten und Personalaufwand bei der Auffütterung, Kontrolle und Winterbehandlung der in Deutschland stehenden Völker sparen. Verkauf an Hobbyimker ist für solche Importprofis und Wander+Alpenhopper nur Beifang zur Stützung ihrer Sowieso-Transportkosten.

  • Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen: ich halt nix von der Praxis! Das ist ein klassisches Beispiel von Gewinn privatisieren und die Kosten der Allgemeinheit aufbürden.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • geh ich recht in der Annahme, das die Amis mit dem Vieh zurecht kommen?

    Man hat ja seiner Zeit einen großen Hype drum gemacht, is merkwürdig still um den Käfer in den USA geworden?.

    Gleich dem CCD, alles mögliche war ja daran Schuld......

    Jup, ist kein Thema mehr, mann hat sich halt drauf eingestellt und bekämpft sie/beugt vor. Gibt das sogenannte Beetle Country, und selbst da sagen alle ist gut mit zu imkern. Hauptsache da sind starke Völker und Equipment in gutem Zustand, dazu swiffer pads, abderes wenn es Probleme gibt.