Buckfast Bienen in der Zander Beute

  • Liebe Imker Kollegen,


    als erstes möchte ich mich kurz vorstellen.


    Ich lebe seit letztem Jahr in Ulm und habe bislang in Südafrika gelebt und als Hobby geimkert, dort hatte ich Langstroh Beuten.


    Ich will dieses Jahr in Ulm mit der Imkerei beginnen. Im März diesen Jahres fange ich mit zwei Buckfast Völkern auf Zander an.

    Nun habe ich mich versucht schlau zu machen aber möchte euch gerne um eure Meinung/ euren Rat bitten.


    ich habe gelesen dass Buckfast Bienen mit einzargigen Zander Brutraum zurecht kommen da der Schwarmtrieb nicht so stark ist... was ist eure Erfahrung mit 1- oder 2-zargigen Zander Beuten? Bleibt ihr bei dem einen oder bei dem anderen oder reduziert ihr vielleicht von 2 auf 1 für die Überwinterung?


    Gerne würde ich auch wissen ob ihr bei Anschaffung eines neuen Volkes gleich eine zweite Brut Zarge als auch Honigraum aufsetzt oder ob dieses Stufenweise gemacht wird (falls 2-zargig geimkert wird).


    Ich hoffe, dass meine Fragen Sinn machen und würde mich über euren Feedback freuen :-).


    Mit freundlichen Grüßen aus Ulm

    Harubo

  • Ohne jetzt nochmal nachzulesen, was Ralf hier verlinkt hat:

    Wenn man sowieso neu beginnt und somit das Material neu beschafft - warum kauft man nicht Material, das für einen Brutraum geplant ist, also für diese Betriebesweise angepasst?

    Fast alle Vorteile von Zander fallen bei einzargigem Brutraum weg, weil es dann nicht mehr zur sonstigen Betriebsweise passt.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Fast alle Vorteile von Zander fallen bei einzargigem Brutraum weg, weil es dann nicht mehr zur sonstigen Betriebsweise passt.

    Da könnten wir uns jetzt lange und ausgiebig drüber unterhalten... Grüße von einem überzeugten Zander-1-Brutraum-Imker ;)

  • 1 Zargig Langstroth und Überzeugt davon.

    Hab aber auch noch n ganz guten Restbestand DN Völker, auch alles einzargig, ca. 50% davon Buckfast und würde nicht mehr zu Zweizargern zurückwechseln.


    Im März würde ich über Abspergitter die erste Zarge Mittelwände aufsetzen und wenn die erste Tracht losgeht ne Zarge Leerwaben.

  • Ich fand 1-BR besser als 2-BR, aber ein BR mit größeren Waben und Schied sagt mir persönlich noch viel mehr zu. Das ist eine Tendenz, die ich auch in den oben in #2 verlinkten Beiträgen rauslese.

    Dinge wie TuB oder Brutwaben in den Honigraum hängen habe ich nicht gemacht, sodass ich vom einheitlichen Wabenmaß weniger profitiert habe als mich der übervolle Brutraum genervt hat, wenn ich durchsehen wollte oder musste.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • (...) als mich der übervolle Brutraum genervt hat, wenn ich durchsehen wollte oder musste.

    'Übervoll' ist ja wie 'starke Völker' sehr relativ. Bilder sagen da mehr als tausend Worte, das hier ist ein einzargig auf Zander geführtes Buckfastvolk mit Königin von unserem Mitforianer Mc Fly . Viel Honig, wenig Arbeit.


    Beste Grüße.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Das stimmt. So ähnlich wie bei dem Bild sah das dann auch aus - alledings auch auf allen 10 Rähmchen drin. Solange die Honigräume drauf sind, ist das ja immer noch ok, weil sich dann ein großer Teil oben aufhält. Beim Auflegen des Absperrgitters oder Aufsetzen der Bruträume sitzen dann fast immer welche so, dass man sie quetscht.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)