Oxalsäurestaub

  • Hallo!
    In meiner Bienenzeitung stand in der letzten Nummer ein Artikel über die (kaum vorhandene) Belastung des Imkers während der Verdampfung von Oxalsäure. Die Werte sind weit unter denen, die an sonstigen Arbeitsplätzen erlaubt sind. Das ist ja beruhigend.
    ABER: Wie schaut es eigentlich aus mit dem Oxalsäurestaub, der sich in der Beute auf die Rähmchen niederlegt?
    Der wird dann von den Bienen wieder hinausgetragen. Wie schnell geht das?
    Oxalsäurebehandlung macht man ja im Winter, da gibt es ja kaum Flugbetrieb. Wie schaut es dann im März bei der ersten Nachschau aus?
    Brauche ich dann da Handschuhe um die Rähmchen gefahrlos anzugreifen?
    Weiß jemand, ob es da Untersuchungen gibt über die Dauer des Abbaues von Oxalsäurestaub?
    Schönen Gruß aus Österreich (wo Oxalsäure erlaubt ist)!
    Fritz

    Fritz Eder
    (Hobby-Imker mit 4 Carnica-Völkern in DN im Garten - 335 m Seehöhe)

  • Hallo Fritz,
    tragen die Bienen wirklich den ganzen Oxsalsäurestaub aus der Beute? Oder haben wir nachher die Reste im Propolis?
    Mit freundlichen Grüßen
    Willy

  • Fritz Eder schrieb:


    ABER: Wie schaut es eigentlich aus mit dem Oxalsäurestaub, der sich in der Beute auf die Rähmchen niederlegt?
    Fritz


    Hallo Fritz,


    Guckst Du hier:
    http://www.mellifera.de/oxneu.htm


    Da findest Du die Antwort auf diese und ähnliche Fragen.


    Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass wenn Du dir einen Rhabarberkompott machst und dabei die Rhabarberstangen schälst, du einer wesentlich höheren OS-Belastung ausgesetzt bist :lol:


    Rückstände im Wachs sind nicht nachweisbar, da Wachs keine OS aufnimmt. Wie es mit Propolis aussieht weiss ich auch nicht, aber man muß ja nicht unbedingt behandeln wenn das Erntegitter noch in der Beute ist.
    Viele Grüße --- Harry ---

  • Hallo Harry!
    Danke für den Link. Der Bericht ist sehr beruhigend.
    Fritz

    Fritz Eder
    (Hobby-Imker mit 4 Carnica-Völkern in DN im Garten - 335 m Seehöhe)