Ein Brutraum ???

  • Moin zusammen,

    dabei wäre aber auch festzuhalten das es, ohne die Imker, die Varoa und AFB in Europa wahrscheilich gar nicht geben würde!

    und Tschüss!:P

    LG Martin

    Hallo Martin,

    die AFB, heisst amerikanische Faulbrut, weil dort das erste Mal der Erreger erkannt und beschrieben wurde. Nahezu zeitgleich zur europäischen Faulbrut hier in Europa. Die Krankheit selbst ist aber so alt, dass sie mit den Bienen aus Europa nach Amerika exportiert worden ist. Die Symptome der AFB hat schon Aristoteles beschrieben. (Der war Imker)


    Gruß
    Ludger

  • Stormarner Unwissenheit lässt grüssen.

    Varroa, ja wurde hier eingeschleppt, war aber schon auf dem Weg. Somit nur Frage der Zeit, dass sie sich hier ausgebreitet hätte.

    AFB gab es immer hier und wurde nicht eingeschleppt. Sie wurde nur erstmalig in Amerika beschrieben,

    Der Imker mag also an der Varroa "schuld" sein. Aber definitiv ist er es nicht an der AFB.

    Er hat zwar einen Einfluss darauf, diese zu verbreiten, aber er kann auch sehr gut mit geeigneten Maßnahmen sie bekämpfen.


    Ich bin auf die Schuldfrage echt mittlerweile allergisch. Wer will jemanden die Schuld für Grippe, Coronavirus, Ebola, Masern, Windpocken..... geben?


    Doch kann man mit einer guten Betriebsweise sehr gut einige Erkrankungen der Biene behindern. Und mit einem guten Varroakonzept,, verliert diese auch an Schrecken. Man muss nur darüber reden.

  • Für mich ist ein angepasster Brutraum nur für Beutensysteme nützlich die auf Honigproduktion sich fokussieren. Ich habe Dadant US Völker die super mit dem angepassten Brutraum zurechtkommen und wo ich die Völker sehr gut managen kann. Andere wie in der Bienenbox (Kuntzsch Hoch) habe ich mich entschieden nicht mit einen angepassten Brutraum zu imkern weil dann viel schneller als bei den Dadant Völkern im April Schwarmstimmung aufkommt.


    Aber das muss jeder so machen wie er möchte meiner Meinung nach.


    Grüße vom Niederrhein.

  • In der Natur gäbe es heute keine 8 Milliarden Menschen.


    Gruss

    Ulrich

    Woher kommen den all diese Menschen?


    Ich gehe mal davon aus, dass die meisten noch immer auf "natürliche" Art und Weise entstehen.

    Das menschliche Hirn, mit dem der Mensch die "Probleme" zu lösen versucht, und seine Umwelt zu seinen Gunsten verändert, ist meines Wissen nach, auch auf natürlicher Weise durch die Prozesse der Evolution entstanden.


    Die Honigbiene, ist eines von vielen Nutztieren, welches der Mensch zu seinem Nutzen verändert und beeinflusst. Durch gezielte Pflege, konnte der Nutzen der Honigbienen verbessert werden.

    Da die Honigbiene, nicht wesentlich in der Lage ist, ihre Umwelt zu verändern, musste sie sich an die Umwelt anpassen. Der Mensch, ist aber in der Lage die Umwelt zu verändern, und auch den Bienen eine geeignetere Behausung zu Bieten. Und mit entsprechender Veränderung des "Wohnraumes", auch bessere Bedingungen für die Volksentwicklung, und somit für einen höhere Leistung ihres Nutztieres zu schaffen.


    Je nach Erfahrung, imkert der eine mit "begrenztem", und ein anderer mit "unbegrenztem" Brutraum.


    Ich betrachte dies als eine "natürliche" Beeinflussung der Umwelt, zugunsten der eigenen Spezies.


    lg Sulz.

  • Stormarner Unwissenheit lässt grüssen.

    Varroa, ja wurde hier eingeschleppt, war aber schon auf dem Weg. Somit nur ....

    Das ist für mich neu, woher ist die Information? VG

    Hallo Georgie ,


    Der Wirtswechsel (von Apis Cerana nach Apis Mellifera) war bereits erfolgt. Die Ausbreitung der Milbe in Asien und Russland war bereits im Gange. Letztlich wurden die befallenen Völker ja nur importiert, um eine Bekämpfungsstrategie zu entwickeln, bevor die Milbe uns erreicht.

    Einen kleinen Auszug zur Geschichte der globalen Ausbreitung der Varroamilbe findest du bei "die Honigmacher"


    Gruß
    Ludger

  • Ludger Merkens , der Wirtswechsel erfolgte durch Export der Apis melifera durch russische Imker mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Ost Asien. Es gibt eine natürliche Barriere zwischen dem Gebiet der Apis melifera und dem der Apis cerena die ohne Hilfe des Menschen von den Bienen nicht überwunden werden kann. Diese sind die asiatischen Hochgebirge, die Wüsten und die Taiga. Ohne Eingriffe des Menschen hätten wir die Varroa hier nicht. VG Jörg