Ein Brutraum ???

  • wieder auf das eigentliche Thema mit den Bruträumen kommen ?

    Na ja, ob der Dicken Biene wirklich damit weiter geholfen wird?

    Da sehe ich, in dem Fall, jede Menge Wunschträume die durch das Forum gescheucht werden.....

    Ich find (wenn denn schon weitermachen) den Hypothesenkram interessanter.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • ... hat sich doch wieder "Einiges" angesammelt ...


    Rolf

    Konfuzianer:

    "Man soll ein anständiges Menschenleben führen, aus dem einfachen Grund, weil man ein anständiges Menschenwesen ist."

  • Ob ein angepasster Brutraum nur so eine Mode oder Trend ist, hat der bekannte Verhaltensforscher Thomas D. Seeley nicht beschrieben.


    Er hat aber anschaulich festgestellt, dass die Bienen im Schwarm debattieren, erforschen und sich alle kollektiv für den besten Nistplatz entscheiden.


    Ein Volumen von ca. 15 bis 40 Liter und ein kleines Flugloch von 15 Quadratzentimeter scheint den Bienen eine annehmbare Behausung zu sein.

    Die kleineren Bienenkästen mit ca. 15 Liter und einem kleinen Flugloch von 15 Quadratzentimeter wurden zwar auch noch angenommen aber als mittelmäßig eingeschätzt.


    Wenn ein Nistplatz von den Kundschafterinnen als nicht annehmbar eingeschätzt wurde, fand auch keine Bekanntmachung statt.


    Die Bienenkolonien in größeren Stöcken hatten eine höhere Überlebenschance durch einen größeren Honigvorrat.

    Diese Untersuchungen machen klar, warum Honigbienen so viel Mühe auf sich nehmen, um ein gutes Zuhause zu finden.


    Ein nachträglich angepasster Brutraum hat es in der Natur nicht gegeben.

    -Erfahrung ist die Summe meiner Irrtümer-

  • Hallo. Ich möchte ein Satz über ein Brutraum Betriebsweise provokativ stellen. Ein angepasster Brutraum ist nur so eine Mode oder Trend

    ohne richtige Wissenschaftliche Grundlagen. Was meint ihr dazu ?

    Wäre es möglich von Akademischen, wie auch theoretische Diskussionen über Forschungsarbeit zurück zum Thema, siehe dem Zitat, zu kommen?


    Tatsächlich funktioniert, wenn der Anwender einmal verstanden, bzw. Erprobt hat, wie man den angepassten Brutraum anwendet, dieser unter anderem auch recht gut als Schwarmverhinderung.

    Jedenfalls, wenn man des Rähmchen ziehen, wie auch des kippen überdrüssig ist als Arbeitsreduktion pro Volk und das erheblich, da das Idealziel ist, gar nicht mehr an das Brutnest ranzugehen, da dies Unnötig wird, da sogar derart die Schwarm Lust reduziert werden kann.

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • Wäre es möglich von Akademischen, wie auch theoretische Diskussionen über Forschungsarbeit zurück zum Thema, siehe dem Zitat, zu kommen?

    Jedenfalls, wenn man des Rähmchen ziehen, wie auch des kippen überdrüssig ist als Arbeitsreduktion pro Volk und das erheblich, da das Idealziel ist, gar nicht mehr an das Brutnest ranzugehen, da dies Unnötig wird, da sogar derart die Schwarm Lust reduziert werden kann.

    Aber das erschließt sich und funktioniert nur praktisch, nie theoretisch. Theoretisch isses alles gleich, irgendwie.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ob ein angepasster Brutraum nur so eine Mode oder Trend ist, hat der bekannte Verhaltensforscher Thomas D. Seeley nicht beschrieben ..

    Ein nachträglich angepasster Brutraum hat es in der Natur nicht gegeben.

    Ja, und das dazugehoerige ASG auch nicht ;)

    "Wat dan een sin Uhl is dan annern sin Nachtigal." [Fritz Reuter, 1810-1874] :S

  • IN DER Natur gab es weder:

    ASG

    Dünnwandige Beutenwände

    Honig Entnahme in diesen Mengen

    Honigräume

    Varroabehandlung

    Kunstschwärme

    Noch:

    Imker....


    Man folge hier dem Träumer Thorben Schiffer..


    Tatsächlich war der Brutraum, wie auch das gesamtnest in der Natur "Angepasst", da meist eine Baumhöhle, welche kleiner und zumeist rund oder oval war eine der wenigen Sachen, bei welchen man dem Schiffer Recht geben muss.. ZUMEIST, WIE BEI ALLEM WAS DER SO VON SICH GIBT.

    Wiewohl es stimmen mag, dass Theoretisch alles gleich ist.....


    Praktisch, das merkt jeder, der den Brutraum einmal Richtig reduziert hat, ist das eine Entspannend und das andere eine Beschäftigungstherapie für Imker und den Bien.

    Dass der Ertrag ein anderer sein kann noch nicht berücksichtigt.

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • In der Natur würde es jetzt wohl nur noch sehr wenige Orte mit Bienen geben, wenn Imker nicht so verrückt wären und immer wieder etwas "neues und besseres" versuchen würde.


    Das Insektensterben würde auch die Bienen nicht verschonen und dabei ist Varroa, Faulbrut und co raus zurechnen.


    Mir ist es egal, mit welcher Betriebsweise man imkern möchte. Wenn man es schafft, dass die Völker überleben, reicht mir das völlig.

  • Ja, und wir Menschen haben damals in Höhlen gelebt, kleiner als Häuser, keine Ecken.
    Wir haben uns das zu Nutze gemacht, was zur Verfügung stand.
    Demensprechend auch weniger Vorrat, weniger zu putzen, karg eingerichtet, eng zusammengekuschelt ( echt praktisch?), aber auch mehr Todesfälle in jungem Alter....

    Jaaaa, ich weiß, sorry - musste mal raus *Duck und weg*

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.