Liebig vs. Binder

  • Für mich gibt es nicht Liebig, Binder oder XYZ, sondern kann ich Zielorientiert erfolgreich durchführen oder nicht.

  • Die meisten Posts hier suggerieren Dr. L. hätte die "Kippkontrolle erfunden

    Hallo Baudus, wer Zander, Boettcher, Pfefferle und Br. Adam gelesen hat, der findet bei den beiden Doktoren kaum was neues, alter Wein in einfachen Schläuchen halt.

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • schon wieder herrrrliiiich wie untereinander diskutiert wird und der Threadersteller : null Feedback..

    Wie schon öfter....


    Verstehe ich den Zusammenhang mit den Stöckchen ?

    Gibt wohl n ganzen Wald davon..

  • zurück,

    ich habe wie gesagt die Liebig 12 er Beuten, was nun ja nicht bedeutet das ich nach Liebig imkere.

    Da hat jeder gute oder schlechte Erfahrungen. Entscheident ist doch meine Betriebsweise und Völkerführung mit Allem drum und dran. Dann zeigen sich erst die Schwierigkeiten und Erfolge.

    Und mit Hilfe im Imkerverein UND natürlich hier im Forum steht man nicht allein da.

    Wie oft hatte ich schon " ahaaa, so ! " im Kopf. Eben Stück für Stück. Lernen und anwenden.

    Geht leider nur so.. .

    Leicht könnte ja Jeder;)


    LG

  • liebe imkerfreunde!


    Vielen Dank schon mal für eure zahlreichen Beiträge. Ich habe verstanden, dass es in der Imkerei viele Wege zum Ziel gibt und das zehn Imker 15 verschiedene Meinungen haben 😁 Das Thema, was ich angeschnitten habe, war ja nur um mal eine ungefähre Richtung zu bekommen bzw. in eure Erfahrungen dieser Betriebsweisen rein zu hören. Es ist natürlich auch richtig, dass ich meine eigenen Erfahrungen machen muss, man liest halt so viel und je mehr man liest, desto unsicherer wird man manchmal. Und jeder ist immer sehr überzeugt von seiner eigenen Arbeitsweise. Es hört sich auch immer alles in der Theorie so toll an.


    Ich weiß auch, dass ich mit den 50 Völkern vielleicht etwas zu hoch gegriffen habe. Es geht auch nur um eine langfristige grobe Planung auch wenn man in der Imkerei nicht so richtig planen kann. Wir haben einen großen Vierseitenhof und an Lagerkapazität sollte es deswegen nicht scheitern. Bei uns im Imkerverein ist ein Berufsimker, der schon 20 Jahre Erfahrung hat. Bei ihm darf ich jetzt ein bis zwei Jahre mit arbeiten und auch seine Gerätschaften mitbenutzen . Das für mich ein großer Segen und guter Start in dieser Arbeit, auf die ich mich schon richtig freue.


    Ich wünsche euch alles Gute und ein tolles Bienenjahr ☺


    Grasihuepfer

  • Alles Gute und viel Erfolg!


    Ich hoffe es gelingt dir trotz des großen Projekts, so wie du dir das vorstellst.

    Das wär mir zu viel , ganz ehrlich, Respekt !


    Du hast aber top Voraussetzungen mit der Hilfe und Lagermöglichkeiten.

    Wann geht's los ?

    Nimm dir nicht allzu viel Anderes in deiner Freizeit vor.^^

    Kannst ja zwischendurch mal melden wie es so läuft :)


    LG

    Martin

  • Vielen Dank für die guten Wünsche! Im Prinzip beginne ich im Frühjahr mit meinem ersten Volk von meinem Paten. Er möchte mir erstmal ein schwächeres Volk geben, damit ich nicht gleich überfordert bin. Er arbeitet auch mit einem Brutraum. Ich beginne dann dieses Jahr mit der Ablegerbildung und würde dann Stück für Stück meine Völker Anzahl erweitern und wenn alles gut läuft, Kundschaft aufbauen und den Honig vermarkten. Wie ist denn eure Erfahrungen mit der Vermarktung? Ist das auf dem Land eher ein Problem oder reißen einem die Leute mit der Zeit den Honig aus den Händen? Ich hatte an mehrere Standbeine gedacht... Erst Freunde und Bekannte, Dorf und Umgebung. Außerdem in den umliegenden Supermärkten und Bäckereien anfragen. Einen Onlineshop würde ich auch mit der Zeit aufbauen wollen und später auch einen Hofladen bei uns anbieten.


    Im Moment arbeite ich Teilzeit plus Minijob. Diesen würde ich dann im ersten Schritt aufgeben, wenn sich der Verkauf dann soweit lohnt. Somit habe ich dann auch mehr Zeit für die Imkerei, quasi den ganzen Nachmittag von Montag bis Freitag. Mein Traum wäre es natürlich, das Hobby zum Beruf zu machen . Aber da spielen viele Faktoren noch eine Rolle. Ohne Praxis lässt sich das immer leicht daher reden. Ich weiß ja noch gar nicht, ob ich in paar Jahren alles hinschmeißen, weil es mir keinen Spaß mehr macht oder sich finanziell überhaupt nicht lohnt. Deshalb fange ich jetzt einfach ganz gelassen an und lasse die Sache auf mich zukommen. Bin im Moment noch top motiviert und ganz gespannt auf die Arbeit mit den Bienen 😊

  • Hallo Grasihuepfer , ich würde dir das Buch "Imker - Vom Hobby zum Beruf" von Marc-Wilhelm Kohfink ans Herz legen. Ich finde es gut, viele deiner Fragen werden darin thematisiert und man bekommt auch einen ersten Eindruck, was mit dem Erwerbsimkerei noch so alles verbunden ist. Manches hat man, grade als absoluter Anfänger, vielelicht nicht auf dem Schirm.


    Da ich nur mit 20 Völkern imkere kann ich aber nicht aus eigener Erfahung bestätigen, dass alles darin stimmt oder ob es vollständig ist ;)